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Domfriedhöfe

Zum Berliner Dom gehören zwei Friedhöfe, die sich heute beide im Stadtteil Wedding befinden. Auf beiden Arealen finden bis heute Bestattungen statt. Nähere Informationen erhalten Sie direkt über die Friedhofsverwaltung.

Der 1843 angelegte Domfriedhof in der Liesenstraße 6 gehört zu den historisch und kulturhistorisch bedeutendsten Begräbnisstätten Berlins. Der Friedhof ist an drei Seiten von Mauern umgeben und von historischen Wandgrabstellen umsäumt. Die Friedhofskapelle im neugotischen Stil wurde Mitte der neunziger Jahre saniert und steht für Trauerfeiern zur Verfügung.

Unfreiwilliger Dornröschenschlaf

Jahrzehntelang schnitt die Berliner Mauer den Domfriedhof in der Liesenstraße von der Stadt ab. Der ursprüngliche Eingang wurde verschlossen, an einer kleinen Hinterpforte saß Tag und Nacht ein Wachmann. Angehörige bekamen lediglich unter strengen Auflagen Zutritt. Nur noch selten wurde jemand auf dem Friedhof beigesetzt. Beim Bau des Grenzstreifens wurden zudem zahlreiche Gräber zerstört. Dieser zwangsverordnete Dornröschenschlaf verleiht dem Friedhof bis heute seine einzigartige Atmosphäre. Die parkartige, zirka 1,3 Hektar große Anlage lädt zum Durchatmen ein und strahlt eine Ruhe aus, in der Besucher Momente der Stille und inneren Einkehr finden können.

Den zweiten Friedhof legte die Domgemeinde im Jahr 1870 in der Müllerstraße 72/73 an. Neben der Friedhofskapelle befindet sich dort heute ein Gedenkstein mit den Namen und Wirkungszeiten aller Domprediger, von denen einige auch auf dem Friedhof bestattet sind. Zur Grabstätte gehören zudem mehrere Ehrengräber bedeutender Berliner Persönlichkeiten sowie denkmalgeschützte Wandgrabmäler. Die Hauptallee schmückt ein beeindruckendes mehrere Meter großes Steinkreuz.

Weitere Informationen erhalten Sie über unsere Friedhofsbroschüre, die Sie hier herunterladen können.

 


Kontakt Friedhofsverwaltung

Telefon +49 30 4522 255
E-Mail monika.bielaczewski(a)berlinerdom.de

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