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Hohenzollerngruft

Die Hohenzollerngruft des Berliner Domes ist die wichtigste dynastische Grablege Deutschlands. Sie gehört neben der Kapuzinergruft in Wien, den Königsgräbern in der Kathedrale St. Denis von Paris und der Gruft der spanischen Könige im Escorial bei Madrid zu den bedeutendsten dynastischen Grablegen Europas.

Fürsten und Könige aus dem Haus Hohenzollern und deren Familien, die das Land und die Stadt Berlin maßgeblich geprägt haben,liegen hier bestattet. Der Große Kurfürst; König Friedrich I., seine Frau Sophie Charlotte und Königin Elisabeth Christine fanden hier beispielsweise ihr letzte Ruhestätte.

Die Hohenzollerngruft enthält insgesamt 94 Bestattungen vom Ende des 16. Jahrhunderts bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts und dokumentiert mit den in der Predigtkirche stehenden Prunksarkophagen und Grabdenkmälern fünfhundert Jahre brandenburgisch-preußische Grabkultur.

Alle Kunststile seit der ausgehenden Spätgotik spiegeln sich in den teils schlicht, teils reich gestalteten Grabmälern und Särgen aus Stein, Metall und Holz weiter. Eine besondere Rarität stellen die mit Textilien wie Samt und Brokat bespannten hölzernen Särge dar.

Während des II. Weltkrieges wurde auch die Hohenzollerngruft durch den Einsturz der von Bomben getroffenen Hauptkuppel und Feuer stark beschädigt. Einige Särge wurden nahezu völlig zerstört.

Seit dem 20. November 1999 ist die Grablege für Besucher öffentlich zugängig. Damals kamen um die 400.000 Touristen, heute sind es knapp 720.000.


Zwei Projekte in der Hohenzollerngruft

Obwohl die Hohenzollerngruft zu den bedeutendsten Grablegen Europas gehört, entsprechen ihr Zustand und ihr Aussehen nicht dieser Bedeutung.

Danke der Unterstützung durch Land und Bund kann die Berliner Domgemeinde zwei Projekte zur Sanierung und Weiterentwicklung der Hohenzollerngruft aktuell durchführen. Weitere Informationen zu den beiden Vorhaben finden Sie hier:



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