Projekt 2 - Barrierefreiheit und Infrastruktur

Ein grundsätzlicher Mangel der Hohenzollerngruft wie auch des gesamten Berliner Domes ist die eingeschränkte Barrierefreiheit. Besucherinnern und Besucher mit geringer Mobilität können im Moment nur mit Hilfe des Sicherheitspersonals in die Gruft und den Dom gelangen. Dafür müssen Besucherinnen und Besucher auf dem Bauhof beim Pförtner klingeln, der einen dann über den Lastenfahrstuhl ins Haus geleitet. Das Domeigene Museum ist für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte überhaupt nicht erreichbar.

Durch unser Projekt beenden wir diesen unhaltbaren Zustand und machen Dom und Hohenzollerngruft barrierefrei zugänglich! Zukünfigt wird ein selbst bedienbarer Fahrstuhl auf der Nordseite des Domes Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit in die Domarkaden bringen. Von dort aus gelangen sie über den zentralen Besuchereingang in den Dom. Im Haus selbst wird parallel zum Besuchertreppenhaus ein Fahrstuhl installiert, der vom Gruft- bis zum Museumsgeschoss reicht.

Zudem vergrößern wir die sanitären Anlagen im Untergeschoss und machen auch diese barrierefrei. Wir weiten die Treppe auf und schaffen einen repräsentativen Zugang zu der bedeutenden Grablege.

Die Projektleitung liegt in der Hand von Domarchitektin Sonja Tubbesing. Das Architekturbüro BASD Schlotter wurde nach einer EU-weiten Ausschreibung beauftragt, die Maßnahme im Gruftgeschoss zu planen und umzusetzen.

Die Barrierefreiheit und Sanierung der Hohenzollerngruft wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Infrastruktur" (GRW) mit bundes- und landesmitteln gefördert. 10% der Kosten trägt die Domgemeinde.

Projektleitung Hohenzollerngruft
Domarchitektin Sonja Tubbesing
+49 30 20269 131
sonja.tubbesing(a)berlinerdom.de

 

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