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Bauarbeiten - Baufortschritt

Fotodokumentation für das interaktive Gruftmodell

Fototeam: Christian Muhrbeck & Boris Streubel
Weil die Särge auf den Bildern später freigestellt werden sollen, müssen die Fotografen aufwändige Schutzwände aufbauen.

Im Zuge der Umbaumaßnahmen erhält die Hohenzollerngruft einen eigenen Informationsbereich. Hier wird ein interaktives Gruftmodell stehen, an dem BesucherInnen nach der Wiedereröffnung 2023 zahlreiche Informationen über die Gruftgeschichte, die Familie der Hohenzollern und die einzelnen Särge erhalten. Schon jetzt machen Profifotografen dafür Aufnahmen von den 90 Särgen. Beim Aufbau des Lichtes für die Fotoarbeiten ist deutlich zu erkennen, wie detailreich die prachtvollen Sarkophage in der Hohenzollerngruft tatsächlich sind. In dem diffusen Licht, das bislang in der Grablege herrschte, waren diese Details im Halbdunkel nicht wahrnehmbar.

Februar 2020 - Schweres Aufräumen

Arbeiter heben Bruchstücke der Denkmalskirche auf ein so genanntes Schwerlasten-Regal.
Diese beiden Kapitelle stammen noch aus dem Vorgängerbau von Schinkel.

Die Nordfläche hinter dem Berliner Dom ist bereits seit Jahren Abstellplatz für allerhand ausgetauschte oder nicht mehr benötigte Bauteile aus vergangenen Baumaßnahmen. So lagern hier beispielsweise einige tonnenschwere Überreste der Vorgängerbauten (siehe Fotos). Für die Umbauarbeiten, die am 1. März in der Hohenzollerngruft starten, wird die Nordfläche gebraucht- hier soll die Baustelleneinrichtung mit Containern für die beteiligten Firmen entstehen. Deshalb sind Haushandwerker und Helfer gerade mit Aufräumen beschäftigt.

Auf der Nordfläche stand vor dem Krieg die Denkmalskirche, von der aus ein Treppenabgang in die Hohenzollerngruft führte. Im Zuge der Umbaumaßnahmen wird der Eingang zur Gruft in die Nähe dieses historischen Abgangs zurückverlegt.

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