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Mozart trifft das Universum!

Musikalische Improvisationen und Fantasien waren im 17. und 18. Jahrhundert oft der eigentliche Höhepunkt eines Konzerts. Gerade Mozart erweckte mit seinen bis zu halbstündigen Improvisationen die „Empfindungen“ der Zuhörer. Der Kölner Domorganist Winfried Bönig bringt eine der nur zwei überhaupt aufgezeichneten Fantasien Mozarts zu Gehör. 

Auch die Orchestersuite „Die Planeten" von Gustav Holst verspricht starke Empfindungen. Zwischen 1914 und 1916 komponiert, gilt sie als eines von Holsts bekanntesten Werken und beeinflusste die Filmmusik im 20. Jahrhundert stark. Im Konzert von Winfried Bönig begegnen wir Mars, Venus und Uranus.

Winfried Bönig wurde 2001 zum Domorganisten in Köln berufen und leitet als Professor für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation seit 1998 den Studiengang "Katholische Kirchenmusik" an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Konzerteinladungen führen ihn Jahr für  Jahr in alle Welt. Daneben ist er auch immer wieder als Dirigent tätig. Mehrere zeitgenössische Komponisten widmeten Bönig eigene Kompositionen, die von ihm uraufgeführt wurden, so Enjott Schneider, Jean Guillou, Naji Hakim u.a. Unter Bönigs zahlreichen CD-Einspielungen als Organist und Dirigent fanden diejenigen an den Kölner Domorgeln sowie eine eigene Orgelbearbeitung der Goldberg-Variationen besondere Beachtung.

10. Juli, 20 Uhr
Mozart trifft das Universum!
Winfried Bönig, Köln     
Werke von: Mozart, Karg-Elert, Holst
Tickets: 15,- Euro / ermäßigt 10,- Euro · Orgelsommer-Tickets
Gesamtticket: 99,- Euro / ermäßigt 79,- Euro
(nur an den Kassen des Berliner Doms, nicht übertragbar)

 

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