Der Dom bröckelt - Risse und Verschmutzungen an unserer Fassade

An einem über hundert Jahre alten Gebäude wie dem Berliner Dom geht immer etwas kaputt, muss immer etwas restauriert oder saniert werden. Aktuell steht die Sanierung der gesamten Fassaden auf dem Plan. Verkrustungen, die im Laufe der Jahrzehnte durch Ruß, Gummiabrieb und Staub entstanden sind, setzen dem Gebäude massiv zu.

Solche Verkrustungen sind als graue bis schwarze Schichten auf Teilen der Gesteinsoberfläche zu erkennen. Diese Krusten verhindern, dass die der Sandstein 'atmen' und trocknen kann.

Die schwarzen Stellen müssen dringend beseitigt werden, weil der Sandstein dort langsam zerstört wird.

2017 konnten die ersten beiden Apostelfiguren von den schwarzen Verkrustungen befreit werden. 2018 ist der gesamte nord-westliche Turm dran.1,6  Millionen Euro kostet es, Fassade, Figuren und Bauschmuck des Berliner Domes vor dem Verfall zu retten. Diese Summe kann die Domgemeinde unmöglich alleine aufbringen. Der Bauetat ist für die nächsten Jahre durch den 10%igen Eigenanteil bei der Sanierung der Hohenzollerngruft bereits bis an die Grenze belastet. Ohne Unterstützer und Fördermittel für die Fassadensanierung wird der Substanzverlust der Oberfläche zunehmend größer, die hervorragenden Steinmetzarbeiten des beginnenden 20. Jahrhunderts gehen unwiederbringlich verloren.

 

 

 

 


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