• Mo 03. Okt 2022
  • 10.00 – 11.00 Uhr

Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit

Auch als Live - Übertragung auf www.berlinerdom.de/live
Predigtkirche

Predigt: ks. proboszcz Piotr Gaś
Liturgie: Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann
Mitwirkende: Anja Petersen
Chor: Sing-Akademie zu Berlin
Leitung: Professor Kai-Uwe Jirka
Orgel: Felix Hielscher

Über den eigenen Tellerrand hinaus - Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit mit einer Delegation aus Warschau.

Zum ersten Mal feiern der Berliner Dom und seine polnische Partnergemeinde St. Trinitatis aus Warschau in einem gemeinsamen Festgottesdienst den Tag der Deutschen Einheit. „Wir freuen uns sehr, dass Pfarrer Dr. Piotr Gaś die Predigt am 3. Oktober 2022 halten wird“, sagt Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann. „Denn wir wollen in diesem Jahr über die Grenzen unseres Landes hinausschauen und die friedlichen Revolutionen in Europa in den Blick nehmen.“

Tatsächlich war es eine friedliche Revolution, die 1989 die Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland zum Einsturz brachte. Zuvor hatten bereits die Menschen in Polen, in Ungarn und im Baltikum gewalt- frei für ihre Freiheit gekämpft. Was daraus folgte, hat Europa von Grund auf verändert und auch die Überwindung der Teilung Deutschlands ermöglicht.

Das wollen wir gemeinsam mit unserer Partnergemeinde aus Warschau in Dankbarkeit feiern. Heute an Europa zu denken, bedeutet aber auch, den Blick auf den Krieg in der Ukraine zu werfen. Deshalb geht es im Gottesdienst auch und besonders um die Bitte nach Frieden im Osten Europas.

Mitwirkende sind neben der polnischen Delegation die Sing-Akademie zu Berlin sowie ein Ensemble der Kammersymphonie Berlin. Es wird Musik mit französischen, polnischen, ukrainischen und lateinischen Texten zu hören sein - aus katholischer, evangelischer, jüdischer und ukrainisch-orthodoxer Tradition.

Zum Hintergrund:
Seit dem 1. September 2019, dem 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges, besteht eine Partnerschaft zwischen der Domgemeinde zu Berlin und der St. Trinitatisgemeinde in Warschau.

In der gemeinsamen Vereinbarung heißt es:
„Seit Jahrhunderten verbindet Deutschland und Polen eine wechselvolle Geschichte. Wir sind uns bewusst, dass kaum ein Verhältnis zwischen zwei Nachbarstaaten durch historische Begebenheiten stärker belastet ist, wie das zwischen unseren beiden Ländern. Die Gemeinden der St. Trinitatiskirche zu Warschau und der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin wollen im Rahmen ihrer partnerschaftlichen Verbindungen sich um eine konstruktive, versöhnende und friedliche Zukunft im Verhältnis zwischen unseren Ländern bemühen.“



Schutz- und Hygienekonzept für Gottesdienste und Vespern

Unsere Gottesdienste werden auf Basis eines Schutz- und Hygienekonzeptes durchgeführt, dieses können Sie auf Wunsch anfordern (Tel.: 030 202 69 - 182 oder per E-Mail: gaillard@berlinerdom.de) oder sich von unseren Mitarbeitenden vor Ort zur Ansicht aushändigen lassen.

Um Sie vor, während und nach der Veranstaltung zu schützen bitten wir Sie, die folgenden Regelungen einzuhalten:

In unseren Gottesdiensten und Vespern beseht nach wie vor die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (OP-Maske oder FFP2- oder FFP3-Maske). Dieser kann während der Predigt vorübergehend abgenommen werden.

An den Ein- und Ausgängen stehen für Sie Desinfektionsmittel bereit.

Menschen mit Erkältungssymptomen werden bereits im Vorfeld gebeten, nicht in der Domkirche zu erscheinen. Ihnen wird bei sichtbarer Symptomatik kein Zugang gewährt.

Wir freuen uns sehr auf Sie und darauf, mit Ihnen gemeinsam Gottesdienst zu feiern.

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