• Mi 13. Mär 2019
  • 19.30 – 22.00 Uhr

Gespräche bei Brot und Wein

»Was ist der Mensch - in der Krise?«
Gemeindeveranstaltung
Sophie-Charlotte-Saal

In Zeiten schwerer Krankheit stellt sich die Frage nach dem eigenen Menschsein für die Betroffenen jenseits aller abstrakten Erörterungen ganz existentiell: Was macht das eigene Leben wirklich aus? Was bedeutet die Bedrohung durch den Tod für das, was wesentlich in einem menschlichen Leben ist? Für das Ringen mit diesen Fragen gibt es in der Literaturgeschichte eindrückliche Beispiele. Karl-Josef Kuschel geht an diesem Abend den bewegenden literarischen Zeugnissen von großen Schriftstellern wie Lew Tolstoi, Thomas Mann, Alexander Solschenyzin und Philipp Roth nach, in denen sie den Kampf mit der Krebserkrankung beschreiben als eine Suche nach dem, wie Menschen existentielle Krisen bewältigen können.

Prof. Dr. Dr. h. c. Karl-Josef Kuschel lehrte von 1995 bis 2013 Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Tübingen. Zugleich war er stellv. Direktor des Instituts für ökumenische und interreligiöse Forschung der Universität Tübingen. Er ist ein ausgewiesener Kenner der Literatur und Autor zahlreicher Bücher, die ein breites Echo erfahren haben. 2015 wurde er in den Stiftungsrat des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels zur Vergabe des jährlichen Friedenspreises und zum Präsidenten der Internationalen Hermann Hesse Gesellschaft gewählt.

Die Veranstaltungsreihe »Gespräche bei Brot und Wein«:
Jahresmotto 2019: »Was ist der Mensch?«
Die Gespräche bei Brot und Wein sind offene Gesprächsabende über elementare Themen des christlichen Glaubens. Sie richten sich an alle Interessierte, die sich informieren und mit anderen austauschen möchten. Ein Impulsreferat, freie Gespräche an den Tischen und ein meditativer Abschluss bilden die Grundelemente der Abende. Danach besteht die Möglichkeit zum lockeren Austausch.
Durch die Abende führt Domprediger Thomas C. Müller.

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