Projekt 1 - Weiterentwicklung und Sanierung der Hohenzollerngruft

Die wertvollen Särge aus fünf Jahrhunderten kommen in dem diffusen Licht der Hohenzollerngruft aktuell nicht zur Geltung.

Obwohl die Hohenzollerngruft zu den wichtigsten Grablegen Europas gehört, entsprechen ihr Zustand und ihr Aussehen nicht dieser Bedeutung.

In enger Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt hat der Berliner Dom deshalb verschiedene Maßnahmen erarbeitet, mit denen die Hohenzollerngruft weiterentwickelt werden soll. Dabei wird ihr Charakter als würdevolle dynastische Grabstätte und historischer Ort des nationalen Gedenkens betont und verstärkt. Auf keinen Fall soll die Gruft einen musealen Charakter erhalten. Alle vorgeschlagenen Maßnahmen ordnen sich diesem Ziel unter und erfolgen in angemessener Form und geeignetem Umfang.

So ist zum Beispiel geplant, das Klima für Särge und Besucher in der Hohenzollerngruft nachhaltig zu verbessern und ein besseres Lichtkonzept für die Grablege zu erarbeiten. Für die Besucher wird es zukünftig zudem einen eigenen Informationsbereich geben.

Die Umbauarbeiten werden zu 90 Prozent durch die Beauftragte für Kultur und Medien finanziert. 10 Prozent der Projektkosten  trägt die Berliner Domgemeinde alleine.

Die Projektleitung liegt in der Hand von Domarchitektin Sonja Tubbesing. Das Architekturbüro BASD Schlotter wurde nach einer EU-weiten Ausschreibung beauftragt, die Maßnahme in der Hohenzollerngruft zu planen und umzusetzen.

 

Projektleitung Hohenzollerngruft
Domarchitektin Sonja Tubbesing
+49 30 20269 131
sonja.tubbesing(a)berlinerdom.de

 

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