Zerstörung

Kuppel_zerstoert.jpg Bei einem Luftangriff im Jahr 1940 wurden insbesondere die Altarfenster zerstört. Der Einschlag einer Flüssigkeitsbrandbombe 1944 traf den Fuß der Kuppellaterne. Das Feuer konnte an diesem schwer zugänglichen Ort nicht gelöscht werden und so wurde die gesamte Kuppelkonstruktion vernichtet. Teile der brennenden Kuppel stürzten in den Kirchraum, durchschlugen den Boden, so dass das Feuer sich bis in die Gruft ausweiten konnte. Der Dom war innerhalb einer Nacht in eine Ruine verwandelt.
Vandalismus und Wettereinwirkungen richteten zusätzlichen Schaden an.
Gelder für die notwendige Sicherung der Bausubstanz kamen nur langsam zusammen.
Die Glocken erklangen zum ersten Mal seit Kriegsende im November 1948 wieder und erst 1953 wurde eine Notbedachung über der Domkuppel errichtet. Gottesdienste und Kirchenmusiken fanden in dieser Zeit im Gruftbereich unterhalb der Denkmalskirche statt.