Diese Union hält schon 200 Jahre

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Die Reformation durch Martin Luther führte vor 500 Jahren nicht nur dazu, dass sich katholische und evangelische Christen voneinander trennten. Auch innerhalb der evangelischen Kirche entwickelten sich damals zwei unterschiedliche Konfessionen: Lutheraner und Reformierte.

1817 -  pünktlich zum 300-jährigen Reformationsjubiläum – kam es zu einer Wiedervereinigung. Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. unterzeichnete am 27. September 1817 einen Aufruf an alle Gemeinden und Kirchengremien. Er forderte sie auf, am Reformationstag das Abendmahl in einer gemeinsam lutherisch-reformierten Feier zu empfangen, was von der Bevölkerung begeistert aufgenommen wurde. Dieser Aufruf gilt als Gründungsdatum der heutigen Union Evangelischer Kirchen (UEK).

Aus diesem Anlass feiert die UEK ihr 200jähriges Bestehen mit einem großen Festgottesdienst im Berliner Dom am Sonntag, den 24. September 2017, um 10 Uhr.

Der Gottesdienst wird gestaltet von Kirchenpräsident Christian Schad (Ev. Kirche der Pfalz), President Dr. John Dorhauer, Leitender Geistlicher der United Church of Christ (UCC) in den USA und Domprediger Thomas C. Müller. Für die musikalische Umrahmung sorgen der Staats- und Domchor Berlin und Domorganist Andreas Sieling.

Der Berliner Dom steht wie kein anderer für die Union Evangelischer Kirchen. Überlebensgroß thronen alle vier großen Reformatoren – Luther, Melanchthon, Zwingli und Calvin – links und rechts vom Altar in der Kuppel. Eine echte Seltenheit. Zudem besteht der Altar aus zwei Teilen, einem Tisch, wie er in reformierten Kirchen üblich war und einem ‚Kastenaltar‘ der Lutheraner.