200 Jahre lutherisch-evangelische Union in Preußen – Festgottesdienst am 24. September

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„Möge der verheissene Zeitpunkt nicht mehr ferne sein, wo unter Einem gemeinschaftlichen Hirten, Alles in Einem Glauben, in Einer Liebe und in Einer Hoffnung sich zu Einer Heerde bilden wird!“


Am 27. September 1817 erließ der preußische König Friedrich Wilhelm III. einen Aufruf zur Vereinigung (Union) der reformierten und lutherischen Gemeinden zu einer „unierten“ Kirche. Treibendes Moment dafür war - neben anderen - die Einsicht, dass die bisherigen Abgrenzungen zwischen den evangelisch-reformierten und den evangelisch-lutherischen Christen unzeitgemäß seien. Diese Einsicht hatte Wilhelm III. aus der Erfahrung der Befreiungskriege gewonnen. Nach dem Unionsaufruf des preußischen Königs entstand auf der Basis der Unionsurkunde eine so genannte Verwaltungsunion der beiden Konfessionen in Preußen. Ihr lag jedoch noch kein gemeinsames Bekenntnis zugrunde. Die 1821 gegründete Evangelische Kirche in Preußen durchlief im darauffolgenden Jahrhundert zahlreiche Veränderungsprozesse und änderte mehrfach ihren Namen. Heute sind die unierten Landeskirchen in der UEK, der Union Evangelischer Kirchen zusammengeschlossen. Sie hat ihren Verwaltungssitz in Hannover.


2017 hat die UEK schon in vielfältiger Weise dieses 200-jährigen Unionsjubiläums gedacht. Am 24. September (10 Uhr, also in zeitlicher Nähe zum Jubiläumsdatum 27. September, findet im Berliner Dom nun ein Festgottesdienst zu diesem Anlass statt. Predigen wird Kirchenpräsident Christian Schad, der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz, der seit 2013 zugleich Vorsitzender der Vollkonferenz der Union der Evangelischen Kirchen ist. Ein Grußwort der amerikanischen Partnerkirche, der United Church of Christ, wird President and General Minister Rev. Dr. John C. Dorhauer an die Gottesdienstbesucher richten. Der Staats- und Domchor umrahmt den Gottesdienst musikalisch.