Giacomo Meyerbeer - 200 Jahre nach der Uraufführung

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Am 10. Juni 2017 findet um 20 Uhr im Berliner Dom ein Konzert mit religiösen Kompositionen Giacomo Meyerbeers statt.

Der Bogen spannt sich dabei von jugendlichen Psalmenvertonungen bis hin zu seinem Schwanengesang, der ‚L'Imitation de Jésus Christ‘ aus dem Jahre 1859. Zu diesem Werk komponierte Meyerbeer ein bisher unbekanntes Präludium für Harmonium. Andrea Chudak konnte dieses Stück in einer britischen Bibliothek ausgraben, und sehr wahrscheinlich erklingt es nun zum ersten Mal in Berlin.

Bekanntlich gibt es keine Zufälle, oder? Es ist genau auf den Tag 200 Jahre her, dass Meyerbeers Hymne ‚An Gott‘ in Berlin erstmals aufgeführt wurde und zwar am 10. Juni 1817. Auch dieses Werk ruhte bisher im Dornröschenschlaf und wird nun – 200 Jahre später -  am 10. Juni 2017 von Andrea Chudak quasi wachgesungen.

Neben den erwähnten Stücken erklingen noch die Ouvertüre und eine Arie aus Meyerbeers deutscher Oper ‚Jephtas Gelübde‘ (1812), zwei jugendliche Psalmen in der Übersetzung Moses Mendelssohns, zwei religiöse Gedichte, die Meyerbeer zugunsten des katholischen Waisenhauses in Mainz komponierte (1841), das einfühlsame ‚Pater noster‘ (1857) und die einzige Arie für Sopran aus dem Oratorium ‚Gott und die Natur‘ (1811).

Samstag, 10. Juni 2017, 20 Uhr
Glanz deines ewigen Ruhmes!
Andrea Chudak (Sopran)
Neue Preußische Philharmonie
Jakub Sawicki (Orgel/Klavier)
Dario Salvi (Bearbeitung/ Mus. Leitung)