Gespräche bei Brot und Wein starten wieder am 22. März

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„Wo ist euer Glaube?“- diese Frage stellt Jesus seinen Jüngern, als sie in Seenot geraten und durch ihre Angst völlig gelähmt sind. Auch wir befinden uns mitten in stürmischen Zeiten. Gerade aber dann stellen sich Fragen: Woran können wir uns festhalten? Welche Ressourcen hält der Glaube bereit? Wohin gehören wir? Wer sind wir?

Die Gespräche bei Brot und Wein sind offene Gesprächsabende über elementare Themen des christlichen Glaubens.


Sie richten sich an alle Interessierten, die sich informieren und mit anderen austauschen möchten. Ein Impulsreferat, freie Gespräche an den Tischen und ein meditativer Abschluss bilden die Grundelemente der Abende. Danach besteht die Möglichkeit zum lockeren Austausch.

„Glücklich mit heiligen Texten“ – vom Umgang mit der Schrift im Judentum. Mit diesem Thema starten am 22. März die Gespräche bei Brot und Wein in eine neue Saison. Gerade im Gedenkjahr der Reformation erinnert man sich an die Quelle der Heiligen Schrift. Mit der Bibel zu leben, müssen Christen erst wieder lernen. Eine Anregung dazu bietet die jüdische Tradition, in der die perspektivreiche Beschäftigung mit den heiligen Texten eine zentrale Rolle spielt. Zu diesem Thema wurde ein kompetenter Gast eingeladen: Rabbiner Edward von Voolen ist Direktoriumsmitglied des Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam, tätig als Studienleiter für praktische Ausbildung sowie Dozent für Liturgie und Homiletik. Er ist Verfasser zahlreicher Bücher und wissenschaftlichen Aufsätze über jüdische Religion, Kunst, Architektur und Geschichte.

 

Dieser Abend bildet den Beginn einer Reihe die unter der Überschrift „Wo ist euer Glaube?“. Die Frage entstammt der Geschichte der Sturmstillung Jesu. Auch in unseren Zeiten geht es bewegt zu und so wollen sich die Gespräche bei Brot und Wein damit beschäftigen, was evangelischer Glauben in dieser Zeit ausmacht, was ihn trägt und nährt.

 

Am 26. April wird sich daher der ehemalige Regionalbischof und Prior des Evangelischen Konvents Kloster Heilsbronn mit der Frage beschäftigen: Was heißt es aus der Gnade zu leben? Es geht um die lebensprägende Bedeutung der reformatorischen Rechtfertigungsbotschaft. Am 14. Juni spricht Katharina Schridde aus der Evangelischen Weggemeinschaft Solentiname unter dem Thema „Wer bin ich?“ über die Frage die Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer christlichen Identität in einer multireligiösen Gesellschaft. Mit einem sommerlichen Abend bei Musik und Texten gehen die Gespräche bei Brot und Wein am 12. Juli in die Sommerpause.