8,65 Mio. vom Bund für den Berliner Dom

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In seiner Bereinigungssitzung hat der Haushaltsausschuss des Bundestages am 10. November 2016  8,65 Millionen Euro für die Sanierung der Hohenzollerngruft bewilligt. Damit sind 50% der veranschlagten Kosten gesichert.

„Wir danken allen unseren Unterstützern, die sich in den letzten Monaten für unsere Ideen stark gemacht haben“, sagte Geschäftsführer Lars-Gunnar Ziel „und bei diesem wichtigen Etappenziel geholfen haben“.

Jedes Jahr besuchen über 700.000 Menschen aus aller Welt den Berliner Dom und seine Hohenzollerngruft, die zu den bedeutendsten Grablegen Europas gehört. Doch Aussehen und Zustand der Gruft entsprechen nicht dieser Bedeutung.

Bei der geplanten Sanierung wird deshalb der Zugang zur Gruft umgestaltet und barrierefrei. Das Klima in der Grablege soll kühler und trockener werden, was für die Särge, die zum Teil 500 Jahre alt sind, dringend notwendig ist. Zudem wird ein neuer Informationsbereich geschaffen, sowie ausreichende Sanitäre Anlagen für die Besucher.

Das gesamte Projekt kostet knapp 17,3 Millionen Euro, 50% davon trägt der Bund. „Wir müssen nun mit weiteren öffentlichen und privaten Geldgebern und dem Land Berlin reden“, so Geschäftsführer Lars-Gunnar Ziel, „um die noch fehlenden 8,65 Millionen Euro zu erhalten“. Denn aus eigenen Mitteln kann der Berliner Dom diese Summe nicht aufbringen. Das Haus finanziert sich fast ausschließlich aus Einnahmen durch Touristen und Konzertbesucher und investiert bereits jetzt jedes Jahr 1 Millionen Euro in den Unterhalt des Gebäudes. „Sonderprojekte wie die Hohenzollerngruft übersteigen schlicht unsere Möglichkeiten“, so Ziel.