Bilder von Flüchtlingskindern im Berliner Dom

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Im Rahmen der Ausstellungsreihe ‚Sein.Antlitz.Körper. Kirchen öffnen sich der Kunst.‘ stellt Kurator Alexander Ochs eine mehr als sechs Meter hohe Ausstellungswand in das Besuchertreppenhaus des Berliner Domes. An diesem hängen Bilder, die Flüchtlingskinder gezeichnet haben, gemeinsam mit dem Künstler Dieter Mammel. Zudem zeigt der Dom einen Film über die Kinder und Mammels künstlerisches Projekt.

Aus diesem Anlass möchten wir Sie zum Gottesdienst und zur anschließenden Ausstellungseröffnung einladen. Dieter Mammel steht vor und nach dem Gottesdienst für Interviews zur Verfügung.

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 29. Mai 2016, Berliner Dom, im 10-Uhr Gottesdienst,

zu dem Flüchtlingsfamilien erwartet werden.

Die Bilder, die im Berliner Dom präsentiert werden, sind eindrucksvolle, großformatige Zeichnungen. Sie entstanden bei einem Projekt des Künstlers Dieter Mammel mit Kindern in zwei Berliner Erstaufnahmeeinrichtungen und erzählen von deren Flucht aus Syrien und Afghanistan, von ihrem Weg nach Deutschland und ihren ersten Eindrücken im neuen Land. 

Aktuell beteiligen sich an der Ausstellungsreihe ‚Sein.Antlitz.Körper‘ bereits fünf Berliner evangelische und katholische Kirchen und 50 internationale Künstlerinnen und Künstler, darunter Arahmaiani, Joseph Beuys, Jonas Burgert, Leiko Ikemura, Oda Jaune, Bui Cong Khanh, Daniel Richter, Micha Ullman und Ai Weiwei. Bis Dezember werden insgesamt neun katholische und evangelische Kirchen an der Ausstellungsreihe mitwirken, sowie die Stiftung Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum.

Vom 31. Oktober bis zum 31. Dezember zieht die Ausstellung, die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, gefördert wird, in die Erlöserkirche zu Jerusalem. Die Schola der Berliner Domkantorei führt zur Ausstellungseröffnung in der Erlöserkirche am 31. Oktober eine neue Komposition von Chris Newman auf. Es ist die Uraufführung des Werkes.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sein-antlitz-koerper.de und auf der Ausstellungsseite auf Facebook