POSAUNEN STATT PAROLEN - 1. Spaziergang für ein weltoffenes und tolerantes Berlin

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Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz will gemeinsam mit einem breiten gesellschaftlichen Bündnis ein Zeichen setzen für Toleranz und Weltoffenheit in der Hauptstadt. Sie lädt deshalb am Samstag, 7. Mai 2016, von 15:00-17:00 Uhr, zum „1. Spaziergang für Weltoffenheit und Toleranz“ ein. Unter dem Motto „Posaunen statt Parolen“ wird die Veranstaltung durch den Posaunendienst der Landeskirche musikalisch begleitet.


Start 15 Uhr am Brandenburger Tor.

 

„In der aktuellen politischen Situation ist es notwendig, dass alle demokratisch gesinnten Kräfte, die für eine tolerante und offene Gesellschaft eintreten, zusammenarbeiten und sich öffentlich zeigen, um sich für unser Wertesystem zu engagieren“, formuliert Bischof Dr. Markus Dröge in dem Aufruf die Gründe für das Engagement der Landeskirche.

Für den 7. Mai 2016 sind mehrere Demonstrationen rechtspopulistischer und rechtsextremer Gruppen angekündigt, die zu Tausenden durch das Regierungsviertel ziehen wollen.


Das Bündnis aus Evangelischer und Katholischer Kirche, der im Berliner Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien, Gewerkschaften und anderer demokratischer Gruppen unserer Gesellschaft ruft dazu auf, diesen Demonstrationen friedlich das Bekenntnis zu Weltoffenheit und Toleranz entgegenzusetzen.

Start: 15:00 Uhr, Brandenburger Tor
Route: Ebertstraße, Hannah-Arendt-Straße, Französische Straße, Markgrafenstraße, Gendarmenmarkt, Abschlusskundgebung
Ende: 17:00 Uhr

Der 1. Spaziergang für Weltoffenheit und Toleranz wird unterstützt durch das Erzbistum Berlin, die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, demokratische Parteien (CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, Piraten) und Gewerkschaften (Verdi, GEW, IGBau, NGG, EVG), die Diakonie Deutschland, den 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag und Reformationsjubiläum e.V., den Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg.