Libertas-Chor aus Südafrika singt im Berliner Dom

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Der Libertas-Chor aus dem südafrikanischen Stellenbosch gastiert auf seiner One-World-Tour auch erstmals im Berliner Dom. Das Konzert findet im Rahmen des diesjährigen Themas der Reformationsdekade statt: Reformation und die EINE Welt. Unter der Leitung von Johan de Villiers bietet der berühmte Chor eine bunte Mischung aus geistlicher und weltlicher Musik, südafrikanischem Folk und zeitgenössischen Werken aus Afrika und Europa.

 

Mittwoch, 4. Mai 2016,

Do you hear the people sing -

Stellenbosch Libertas Choir

20:00 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr

 

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Noch zur Zeit der gesetzlichen Rassentrennung hat sich der Chor unter der Leitung seines Gründers, Professor Johan de Villiers, die Freiheit („Libertas“) genommen, Chormitglieder aus allen Bevölkerungsschichten zum gemeinsamen Singen zu gewinnen. Dies hatte zur Folge, dass bei der Unabhängigkeitsfeier des neuen Südafrikas im Jahre 1994 der Chor die Ehre hatte, die neue südafrikanische Hymne zum ersten Mal in der Öffentlichkeit erklingen zu lassen. Zu einem der größten Auftritte des Chores in Deutschland zählten eine Gedenkfeier am Volkstrauertag im Deutschen Bundestages und sein Besuch bei Bundespräsident Gauck im Schloss Bellevue.

 

Libertas Choir

 

 

Das Repertoire reicht von südafrikanisch traditioneller und geistlicher Musik über Evergreen Jazz und Leonard Cohens „Hallelujah“  bis zu klassischer Musik wie Mendelssohn Bartholdy, Händel oder Bach.

 

Die Mitglieder des Chores repräsentieren das ganze Kaleidoskop der Kulturen und Gemeinschaften, aus dem sich die südafrikanische Gesellschaft zusammensetzt. Zahlreiche Reisen führten ihn durch ganz Südafrika und in das Ausland. Der Chor tritt regelmäßig im Radio und im Fernsehen auf und hat bis heute sieben CDs herausgebracht