Die Reformation – „ein verworrener Quark“?

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Das evangelische Jubeljahr der 500. Wiederkehr der Reformation naht in großen Schritten. Doch welche Bedeutung hat dieses Ereignis für die Gegenwart und für uns als Christen? Dieser Frage geht Prof. Slenczka in seinem Vortrag am 30. März nach.


Zwischen der Reformation des 16. Jahrhunderts und unserem 21. Jahrhundert liegt ein gewaltiger historischer Graben. Scheinbar wurden die Menschen damals von völlig anderen Problemen in Beschlag genommen, als es heute Gegenwart der Fall ist. Und so urteilte Goethe schon 1832, dass die Reformation nichts als „ein verworrener Quark“ sei.


Ihre ungeheure Wirkungsgeschichte als weltgeschichtliches Ereignis ist allerdings unbestreitbar. Aber schon die Frage, welche geschichtlichen Entwicklungen auf die Reformation zurückzuführen sind, ist strittig. Und vollends strittig ist die Frage, die Gegenstand des Referats sein soll: Welche Einsichten der Reformation sind für die Gegenwart relevant, hilfreich und orientierend – und welche ganz entschieden nicht? Diesem spannenden Thema wird sich Prof. Dr. Notger Slenczka in einem Vortrag widmen.


Prof. Slenczka ist vielen Gliedern der Domgemeinde als einfühlsamer, existentieller Prediger von der Domkanzel bekannt. Als Professor für Systematische Theologie an der hiesigen Theologischen Fakultät beschäftigt er sich seit vielen Jahren mit der Gegenwartsbedeutung der reformatorischen Theologie und ist ein profunder Kenner der Materie.


Alle Interessierten sind zu diesem Vortrag herzlich eingeladen.      

Mittwoch, 30. März 2016, 19 Uhr, Sophie-Charlotte-Saal, Eintritt frei