Berliner Dom: Die Herstellung des Kreuzes beginnt!

engel.jpg Am 6. Dezember 2006 musste das vergoldete Kuppelkreuz aufgrund starker Korrosionsschäden von der Kuppel des Berliner Domes abgenommen werden. Seitdem ragt nur noch ein trauriger Laternenstumpf in den Himmel.
Ein Jahr danach gibt es – passend zum Nikolaustag – wieder gute Nachrichten. Die Stahlbauarbeiten für die neue Konstruktion wurden ausgeschrieben. Nun kann endlich mit der Wiederherstellung des Kreuzes begonnen werden. Dazu trägt insbesondere folgende Neuigkeit bei: Die Cornelsen Kulturstiftung Berlin erhöht ihre Zuwendung auf 480.000 Euro. Sie tritt damit an die Seite der Förderer aus Bund und Land, leistet sogar den größten Beitrag zur Finanzierung der benötigten 1,4 Mio. Euro Baukosten. Das reicht aus, um die Neukonstruktion des Kuppelkreuzes zu bezahlen.
Die Stiftung der Verlegerin Ruth Cornelsen, die sich in Berlin und Brandenburg für die Erhaltung kulturhistorisch wertvoller Bauwerke einsetzt, unterstreicht mit ihrer tatkräftigen Unterstützung die besondere Denkmalbedeutung der Maßnahme. Seit dem Wiederaufbau des kriegszerstörten Domes war das Kuppelkreuz wichtiger Orientierungspunkt in der Stadtsilhouette; zugleich war es ein Hoffnungszeichen innerhalb des atheistischen SED-Regimes und Symbol für die Zusammenarbeit zwischen Ost und West.
Nach der überraschenden Initiative der Cornelsen Kulturstiftung besteht für die Domgemeinde nun die Hoffnung, auch die Eigenmittel für die Restaurierung der übrigen Bauteile zusammen zu bekommen: für die musizierenden Engel über dem Kuppelumgang, für die vergoldeten Turmkugeln oder für die beiden großen Kupferkronen. Bisher sind Spenden in Höhe von ca. 70.000,- Euro eingegangen. Für die Domgemeinde verbleiben noch ca. 200.000,- Euro. Auch weiterhin ist jeder kleine Beitrag zur Erhaltung des Domes willkommen.

 

Zeigen Sie weiterhin Kreuz!

Stichwort „Kreuz zeigen!“
KD-Bank e.G.
BLZ 350 601 90
Ktn. 20072008

 

Ansprechpartner: Antje Zimmermann, Tel.: 030/ 202 69 102, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können