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Vortrag - Der Berliner Dom im Jahre 1933

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In der Weimarer Republik stand der Berliner Dom aufseiten der politisch rechten Kreise. Aber wie verhielt er sich gegenüber dem 1933 frisch an die Macht gekommenen Nationalsozialismus?

In die Schlagzeilen der 20er und frühen 30er Jahre geriet besonders der noch von Wilhelm II. ernannte Hof- und Domprediger Bruno Doehring. In seinen Predigten ritt er heftige Attacken gegen den Weimarer Staat und seine Repräsentanten. Dennoch zeigen die Vorgänge im Dom nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler ein ambivalentes Bild. Der neuen Regierung wurde der Dom für das erste Staatsbegräbnis im Dritten Reich überlassen und der Kreuzberger DC-Pfarrer Hossenfelder hob bei dieser Gelegenheit den NS-Märtyrerkult auf die erste evangelische Kanzel des Deutschen Reiches. So sehr die Domprediger die „nationale Erhebung“ begrüßten, standen sie der NS-Weltanschauung aber fremd gegenüber. Im heraufziehenden Kirchenkampf stellte das Domkirchenkollegium den Kirchraum daher den kirchenpolitischen Kräften zur Verfügung, die einer nationalsozialistischen Durchdringung der ev. Kirche wehren wollten. Und sogar deutlich hitlerkritische Worte waren im Dom zu hören.

Der Vortrag wirft einen Blick auf dieses spannende und spannungsreiche Jahr der Berliner Domgeschichte. Er wird organisiert vom Verein für Berlin-Brandenburgische Kirchengeschichte. Alle interessierten Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen.

Theologische Fakultät, HU-Berlin, Erdgeschoss, 11. Mai, 18 Uhr
Referent: Patrick Holschuh

 

Prominente Kirchentagsgäste im Dom

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Der Berliner Dom ist ein wichtiger Teil des 36. Deutschen Evangelischen Kirchentages. Vier Tage lang treten zahlreiche Prominente im Dom bei verschiedenen Veranstaltungen auf, wie beispielsweise  Bischof i.R. Prof. Dr. Wolfgang Huber,  Verteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen, der SPD-Vorsitzende Martin Schulz oder Rechtsanwältin Seyran Ates.

 

Ab sofort erhalten Sie für den Kirchentag Tickets auch an der Kasse des Berliner Domes zu den bekannten Öffnungszeiten. Eine Tageskarte kostet beispielsweise 33,– Euro (erm. 18,– Euro), eine Dauerkarte 98,– Euro, erm. 54,– Euro. Der Eintritt zu den Veranstaltungen des Berliner Domes ist während des Kirchentages (auch für Gemeindemitglieder) nur mit einer Eintrittskarte möglich. Lediglich folgende Gottesdienste sind für alle BesucherInnen kostenlos zugänglich:

Mittwoch, 24. Mai
ab 19 Uhr: Abend der Begegnung
Stand des Berliner Domes mit Fotobox in Berlin-Mitte, Französische Straße/ Ecke Charlottenstraße (vor dem Restaurant Borchardt)

Donnerstag, 25. Mai · Christi Himmelfahrt

10.00 Uhr: Gemeinsamer Gottesdienst mit St. Petri – St. Marien mit Prozession
Kanzelrede: Klaus Reichert,
Literaturwissenschaftler, Autor, Übersetzer
Pfarrerin Cordula Machoni
Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann
Domprediger Michael Kösling
Staats- und Domchor Berlin

Samstag, 27. Mai

20.00 Uhr: Taizé-Gottesdienst
Domprediger Thomas C. Müller

Sonntag, 28. Mai

10.00 Uhr: Singe-Gottesdienst mit Abendmahl
Evangelische Kantorei Iserlohn

18.00 Uhr: Abendgottesdienst

Prof. Dr. Rolf Schieder, Humboldt-Universität zu Berlin

Für folgende Veranstaltungen des Kirchentages im Berliner Dom benötigen Sie ein Ticket:

 

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Bruckner - 8. Sinfonie - junge deutsch-französisch-ungarische philharmonie

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Seit über 25 Jahren kommen jährlich junge Musiker zu einer intensiven Probenphase in Bayreuth zusammen und formen mit wechselndem Programm einen gemeinsamen Klangkörper, in den ihre unterschiedlichen kulturellen wie musischen Hintergründe einfließen. Bei anschließenden Tourneen und Gastspielen überzeugt die junge deutsch-französisch-ungarische philharmonie mit ihrer Souveränität, Ausdrucksstärke, Präzision und Emotion. Als junges dynamisches Orchester mit internationaler Strahlkraft ist die junge deutsch-französisch-ungarische philharmonie mittlerweile fest in der europäischen Kulturlandschaft verankert und präsentiert so 2017 im Berliner Dom die anspruchsvolle wie bewegende 8. Sinfonie von Anton Bruckner.

 

Freitag, 21. April 2017, 20 Uhr
Bruckner – 8. Sinfonie
junge deutsch-französisch-ungarische  philharmonie

Leitung: Nicolaus Richter

6,- bis 20,- €

 

 

 
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