Pressemitteilungen

Bee Berlin! - Bienenvölker auf dem Domdach

Buch Jesus Sirach 11, 2-3
„Du sollst niemand rühmen um seines großen Ansehens willen, noch jemand verachten um seines geringen Ansehens willen. Denn die Biene ist ein kleines Vögelein und gibt doch die allerbeste Frucht.“


Zwei Bienenvölker kommen auf das Dach des Berliner Domes. Den Anstoß gab die Aktion „Berlin summt!“, die sich für eine funktionierende Stadtnatur und die Bewahrung von Ökosystemen durch den Schutz der Honig- und Wildbienen und die Ausbildung von Nachwuchsimkern einsetzt.  Nicht nur für Einwohner und Touristen soll Berlin attraktiv zum Leben und Wohnen sein – auch für die Tiere, selbst die kleinsten. Dieses Anliegen, die Bewahrung der Schöpfung, unterstützt die Gemeinde des Berliner Doms gern.
Am 19. April werden die Bienen ihr neues Zuhause beziehen und in die Umgebung ausschwärmen. Das nahe gelegene Kastanienwäldchen und der Monbijou-Park versprechen gute Nahrung.
Nach Aussagen des Imkers ist eine Ernte von ca. 40 Kilo Honig zu erwarten – und im nächsten Jahr wird dann sicherlich Dom-Honig im Dom-Shop zu erwerben sein!

Sucht man in der Geschichte der christlichen Tradition zeigen sich Parallelen, die die Unterbringung von Bienen auf Kirchendächern geradezu nahelegen. So ist von Bienen und vor allem Honig in der Bibel häufig zu lesen. Das Paradies ist das Land, in dem Milch und Honig fließen. In einem der bekanntesten Kirchenlieder ist von der „unverdrossnen Bienenschar“ die Rede.
In der christlichen Bildkultur ist das Motiv der honigtriefenden Eiche ein Zeichen der goldenen Zeit und wird auf das Kommen Christi übertragen. Mittelalterliche Mariendarstellungen zeigen oft Bienenkörbe im Hintergrund - die vermeintliche Fortpflanzung der Biene ohne Begattung galt als Symbol für die jungfräuliche Geburt. Die bekannteste Darstellung ist sicherlich die Stuppacher Madonna von Matthias Grünewald.
In vielen Klöstern wurde und wird die Imkerei gepflegt – auch um das begehrte Bienenwachs für die Herstellung von Kerzen zu gewinnen.

 

„Christliches Bekenntnis und Toleranz“ - offener Gesprächsabend

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Großer Erfolg des Benefizkonzertes für die Opfer des Erdbebens in Japan!

Die Aufführung des Requiems von Johannes Brahms am vergangenen Samstag, deren Erlös den Opfern des Erdbebens in Japan zugute kommen wird, erbrachte 19.860,07 €.

Der Betrag wird überwiesen an die Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache Tokyo-Yokohama. Diese Gemeinde kümmert sich um unbürokratische und schnelle Hilfe sowie die Verteilung von Sachspenden an örtliche Hilfsorganisationen.

Überraschend war die Größe des Chores. Mehr als 200 Sänger waren dem Aufruf zum Mitsingen gefolgt. Es kamen sogar nicht nur Chormitglieder aus Berlin, sondern aus ganz Deutschland. Die weiteste Distanz haben wohl einige Sänger aus Nürnberg überwunden. Das Orchester bestand zum großen Teil aus Mitgliedern des Rundfunk-Sinfonieorchesters, wurde aber von Musikern aus anderen Orchestern unterstützt und wurde zu einem imposanten Orchester von ca. 70 Musikern.

 

Die Spendenbox, die seit dem Tag der Katastrophe neben einem Gedenktisch steht, brachte bisher einen Erlös von 3.509,84 €. Dieses Geld wird überwiesen an die Diakonie Katastrophenhilfe.

 
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