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Du musst Dein Leben ändern - Fünf Predigten für die Stadt

Die Predigtreihe der Berliner Citykirchen. Gäste sind unter anderen  Iris Radisch und der ehemalige Umweltminister Töpfer

dumusstdeinleben.jpgWohl kaum ein Jahr hat so viele Veränderungen und Erschütterungen mit sich gebracht wie das Jahr 2011: Die Atomkatastrophe in Fukushima und ihre Folgen, die politischen Auf- und Umbrüche in der arabischen Welt, ein bewussterer Umgang mit Lebensmitteln – nur drei Beispiele, die uns alle zum Um- und Neudenken gebracht haben. Bei vielen wächst ein Bewusstsein für die Mitverantwortung des Einzelnen und die Bedeutung seiner persönlichen Lebensführung.
Der Titel der diesjährigen Predigtreihe der Berliner Citykirchen nimmt diese überall spürbare Stimmung auf. Er verweist auf den Titel des Buches des Philosophen Peter Sloterdijk, der durch die Worte „Du musst dein Leben ändern“ den Schlussvers des Rilke-Gedichtes „Archaischer Torso Apollos“ zitiert.
„Mit diesem starken Appell „Du musst dein Leben ändern“, fühlen wir uns an einen ureignen, oft vergessenen Aspekt des christlichen Glaubens erinnert: den Ruf zur metanoia, zur Umkehr“, so Domprediger Thomas C. Müller, der die Predigtreihe mit konzipiert hat.
Die Pfarrerinnen und Pfarrer der Berliner Citykirchen haben fünf  aktuelle Themen ausgewählt, zu denen jeweils ein Experte sprechen wird. So ist für das Thema Energie der ehemalige Bundesumweltminister Gast Klaus Töpfer in der St. Matthäus-Kirche, und zum Erntedanktag spricht die Autorin Iris Radisch im Berliner Dom. Die Reihe startet am 21. August in der St. Marienkirche mit dem Themenkreis Mobilität und dem Mobilitätsforscher Andreas Knie.



Die Termine:
21. August 10.30 Uhr  St. Marienkirche nahe Alexanderplatz
MOBILITÄT
mit  dem Soziologen und Mobilitätsforscher Prof. Dr. Andreas Knie und
Pfarrerin Johanna Friese

4. September, 18 Uhr St. Matthäus-Kirche im Kulturforum
ENERGIE
mit dem ehemaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer, dem Theologen Prof. Dr. Jens Schröter und Pfarrer Christhard-Georg Neubert

18. September, 11 Uhr Französischer Dom am Gendarmenmarkt
GELD
Mit Katharina Loerbroks, Schuldnerberaterin und Pfarrer Dr. Jürgen Kaiser

25. September, 18 Uhr Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
ZEIT
mit dem Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Hans Bertram und Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik

2. Oktober , 18 Uhr, Berliner Dom am Lustgarten
FLEISCH
Mit der ZEIT-Autorin Iris Radisch, Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann und Domprediger Thomas C. Müller



Weitere Informationen:
Christiane Bertelsmann
Pressesprecherin Evangelischer Kirchenkreis Berlin Stadtmitte
Te..: 030-258185-111
Mobil: 0170-2377468
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

 

 

Der Berliner Dom erhält verschollen geglaubtes Gemälde zurück

Der Berliner Dom erhält verschollen geglaubtes Gemälde von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zurück

 

Der Berliner Dom hat vor wenigen Tagen das Gemälde „Nazareth – die Jugendzeit Jesu“ von Albert Hertel von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) zurückerhalten. Das Werk hing ursprünglich zusammen mit 12 weiteren im Kaiserlichen Treppenhaus. Der Gemäldezyklus „Christuslegende“ entstand 1904/05 als Auftragsarbeit des Künstlers Albert Hertel. Neun der Gemälde zeigen Szenen aus dem Leben Christi, eingefügt in idealtypische Landschaften.
Bei der Restaurierung des Kaiserlichen Treppenhauses in den 80ger Jahren mussten fünf Bilder des Zyklus nach Vorlagen rekonstruiert werden. Diese waren in der Nachkriegszeit gestohlen worden und man hielt sie für verschollen. Dabei befand sich eines der Gemälde in unmittelbarer Nachbarschaft sicher verwahrt im Depot der Alten Nationalgalerie. Wie es dort hingelangt ist, wer es dort abgegeben hat – darüber ist leider nichts dokumentiert. Bisher galt das Gemälde dort als Fremdbesitz und war als Werk eines unbekannten Künstlers gelistet. Anhand eines Fotos aus dem Archiv des Berliner Doms konnte das Gemälde zweifelsfrei identifiziert werden.
„Wir sind froh und dankbar über die Rückgabe des originalen Gemäldes durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Durch die gründlich geführte Dokumentation und Recherche in den Museen wurde es möglich, dieses verloren geglaubte Werk in unseren Besitz zurückzuführen.“ sagt Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann.

 

Nun lagert das Gemälde im Berliner Dom und wartet auf seine Restaurierung. Wo es zukünftig hängen wird, ist noch unklar. Auch die Rekonstruktion, die heute als Ersatz für das Original im Kaiserlichen Treppenhaus hängt,  unterliegt inzwischen dem Bestandsschutz.

 

6. Internationaler Orgelsommer im Berliner Dom 2011

In den Monaten Juli und August gastieren jeweils samstags um 20 Uhr die Stars der Orgelszene im Berliner Dom und bringen die berühmte Sauer-Orgel zum Klingen.

Da auf diesem Instrument die spätromantischen Werke Max Regers so authentisch dargestellt werden können wie nirgendwo sonst, widmen sich zwei Konzerte ganz dieser aufregenden Musik:
Jean Baptiste Dupont aus Toulouse, der gerade eine Gesamteinspielung des Orgelwerks von Max Reger vorbereitet, spielt alle drei Choralfantasien Op. 52 an einem Abend (Auf, Reger! am 2. Juli). Den selten gespielten 13 Choralbearbeitungen Opus 79b nimmt sich der Hamburger Organist Thomas Dahl an (Verflixte Dreizehn! am 9. Juli).
Am 16. Juli ist einer der bekanntesten Organisten seiner Generation, Lionel Rogg, mit dem abwechslungsreichen Programm „Mit Liszt und Tücke!“ im Dom zu Gast.
Die schon fast volkstümlichen Bilder einer Ausstellung präsentiert Etienne Walhain aus Belgien am 23. Juli.
Zum Geburtstag von Franz Liszt und mit Grüßen aus seiner Heimatstadt von Merkel und Ritter bringt uns am 30. Juli der Kreuzkirchenorganist Holger Gehring Werke „Um Achtzehnhundertfünfzig!“ mit.
Lauter Kompositionen in Moll präsentiert Elisabeth Ullmann aus Wien (Ganz schön mollig! am 6. August).
Weltweit bekannt ist der Kirchenmusiker John Scott aus New York. Er spielt am 13. August Werke der englischen und amerikanischen Orgeltradition (Über den großen Teich!).
Wie die Komponisten auf große Kirchenräume reagieren, demonstriert Domorganist Andreas Sieling im abschließenden Konzert, das mit dem Titel „Kathedralmusik!“ überschrieben ist, am 20. August mit Werken von Widor, Guilmant, Vierne und Idenstam.

Karten zum Preis von 10 € / erm. 6 € an der Konzertkasse im Dom (Portal 3), Am Lustgarten, 10178 Berlin,
täglich 11 - 18 Uhr, Tel.: 030 202 69 136 oder per Mail unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können ; sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 
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