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50 Jahre nach der Uraufführung: War-Requiem im Berliner Dom

50 Jahre nach seiner Uraufführung im englischen Coventry wird das War-Requiem von Benjamin Britten in einer der bedeutendsten deutschen Kirchen, dem Berliner Dom aufgeführt.

Wie damals ist das Konzert eine deutsch-englische Gemeinschaftsproduktion. Bei der Uraufführung in Coventry am 30. Mai 1962 steht Komponist Benjamin Britten selbst am Dirigentenpult. Der noch sehr junge Dietrich Fischer-Dieskau singt die Tenorpartie. Mit dem ‚War-Requiem‘ feiern sie den Wiederaufbau der Kathedrale in Coventry, die deutsche Bomber 1940 zerstört hatten.

Dieser Angriff am 14. November 1940 ist historisch vor allem aus einem Grund bedeutsam: zum ersten Mal in einem Krieg attackieren deutsche Bomber gezielt die Zivilbevölkerung. Nach dem zehnstündigen Angriff sind 60.000 Gebäude der Stadt Coventry zerstört, 550 Menschen tot, liegt die Kathedrale in Schutt und Asche.

Beim Konzert im Berliner Dom am 12. Mai 2012 treten der Knabenchor Berlin, der junge Chor ‚studiosi cantandi‘ gemeinsam mit den Saint Michael’s Singers aus Coventry auf. In allen drei Chören singen vor allem engagierte Laien.

 

Domkantor dirigiert 17.000 Berliner Mädchen und Jungs

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‚Klasse wir singen, singen steckt an, singen macht Spaß, weil jeder es kann‘ – diese Liedzeile scheint Domkantor Tobias Brommann wörtlich zu nehmen. Vier  Konzerte dirigierte er Anfang Mai beim Chorfestival ‚Klasse! Wir singen‘, das erstmals in Berlin stattfindet. Bei allen Vorstellungen jubilieren, singen, tanzen, klatschen und rocken nicht nur die Berliner Mädchen und Jungs aus vollem Halse, sondern dank Tobias Brommann irgendwann sogar das Publikum.

Eltern, Verwandte, Freunde und Geschwister sind ins Berliner Tempodrom gekommen, um die insgesamt 17.000 Grundschüler der Klassen eins bis sechs zu hören. Wochenlang haben die Mädchen und Jungs aus allen Stadtteilen mit ihren Lehrern geübt. Das bunte Liederprogramm umfasst moderne Stücke wie ‚Meine Biber haben Fieber‘ und ‚Hey, Pippi Langstrumpf‘ oder auch altes Liedgut wie ‚Der Mond ist aufgegangen‘ und ‚Kein schöner Land in dieser Zeit‘.
 
Noch bevor das eigentliche Konzert losgeht, begeistert Domkantor Brommann die Menschen in der sich langsam füllenden Halle, reißt Witzchen, übt mit den Kindern Leisesein und Verbeugen. Dann sind zum ersten Mal die Zuschauer dran. Noch etwas zaghaft intonieren die vielen Erwachsenen im Saal den Refrain des ersten Stücks: ‚Klasse wir singen‘. Vor allem die männlichen Zuschauer geben eher ein leises Gebrumm von sich und ernten dafür belustigt, skeptische Blicke von Domkantor Brommann. Keinem im Saal entgeht, dass der Chef unzufrieden ist, auf der Videoleinwand sind Brommanns hoch gezogene Augenbrauen überdeutlich zu  sehen.
 
Dann legen die Kinder los, zeigen, was sie geübt haben, singen so laut, dass sich spätestens beim dritten Refrain auch die ersten Erwachsenen richtig trauen. Bei ‚Bruder Jakob‘ schaffen Zuhörer und Kinder sogar schon einen Canongesang, der beim Stück ‚Nach dieser Erde‘ richtig emotional und ergreifend wird. Als die 12-köpfige Band dann beim Song ‚Meine Biber haben Fieber‘ los rockt, ist die Stimmung im Saal regelrecht am Kochen.
 
Das Festival ‚Klasse‘ Wir singen‘ liegt voll im Trend: schon seit einiger Zeit verzeichnen Berliner Musikschulen steigende Nachfrage im Fach Gesang. Auch beim renommierten Wettbewerb ‚Jugend musiziert‘ treten in der Sparte ‚Rock/Pop‘ neuerdings zahlreiche junge Bands und Gesangsduos gegeneinander an. Ein Grund für den Boom sind die zahlreichen Castingshows ‘, aber sicherlich auch Chorleiter mit Entertainerqualitäten wie Domkantor Tobias Brommann‘.
 
Weitere Infos unter: www.klasse-wir-singen.de

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Dom Fruchties

dom-fruchties_web.jpgDer Berliner Dom Shop bekommt eine neue Attraktion – die Dom Fruchties.

Ab dem kommenden Montag, den 30.4.2012 verkaufen wir Süßigkeiten in Domform aus Fruchtgummi. Die Dom-Fruchties enthalten 20 Prozent natürlichen Fruchtsaft und werden von dem kleinen Bielefelder Unternehmen ‚think sweet‘ in Deutschland gestaltet und vermarktet. Jede Tüte enthält 150 Gramm Dom-Fruchties in sechs verschiedenen Geschmacksrichtungen: Pfirsich-Maracuja, Blutorange, Zitrone, Apfel, Himbeere und Brombeere. Ein Dom Fruchtie wiegt ungefähr sieben Gramm und enthält keine künstlichen Farb- oder Konservierungsstoffe. Die Dom-Fruchties sind die sechste Kreation von ‚think sweet‘, die auch schon den Kölner Dom im Angebot haben, sowie die Zeche Zollverein und die Bielefelder Sparrenburg.
 

 
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