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Senat gibt Millionen Fördermittel für Barrierefreiheit

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Der Berliner Dom erhält in den nächsten Jahren mehrere Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)“. Das hat der Senat von Berlin in seiner Sitzung am 26. September 2017 beschlossen. Mit dem Geld soll unter anderem ein barrierefreier Zugang zum Dom geschaffen werden, sowie ein breiteres Treppenhaus zur Hohenzollerngruft und größere, ebenfalls barrierefreie Sanitäre Anlagen.

 

Besucherinnern und Besucher mit geringer Mobilität können im Moment nur mit Hilfe des Sicherheitspersonals in die Hohenzollerngruft und den Dom gelangen. Dafür müssen sie auf dem nördlichen Bauhof beim Pförtner klingeln, der die Besucher über den Lastenfahrstuhl ins Haus geleitet. Das domeigene Museum ist für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte überhaupt nicht erreichbar.

 

Dank der Fördergelder kann dieser unhaltbare Zustand beendet werden. Dom und Hohenzollerngruft werden barrierefrei! In der Südfassade (Richtung Humboldtforum) entsteht ein externer zusätzlicher Zugang für Rollstuhlfahrer und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Er führt zu einem Fahrstuhl, der vom Gruftgeschoss bis in die 2. Etage zum Museum reicht und ohne fremde Hilfe benutzbar ist.

 

Auch das Treppenhaus zur Hohenzollerngruft, das aktuell eher an eine schmale Stiege zum Heizungskeller erinnert, soll umgebaut werden. Zukünftig erreichen Besucherinnen und Besucher die Hohenzollerngruft über eine breite Treppe, die dann vom Museumsgeschoss bis hinunter zur Grablege reicht. Bereits in den ursprünglichen Plänen zum Bau des Berliner Domes hatte Architekt Julius Carl Raschdorff genau diese Treppenführung geplant. Sie wurde allerdings nie vollständig umgesetzt.

 

Im Zuge der geplanten Maßnahmen, werden im Gruftgeschoss neue, ebenfalls barrierefreie Sanitäre Anlagen gebaut und die Leitungen saniert. Im Moment stehen den 700.000 touristischen Besuchern im Jahr dort nur drei Toiletten zur Verfügung, was regelmäßig zu langen Warteschlagen führt.

 

Foto: aktuelles Schild zum Zugang über den Bauhof - Stand 2017


 

Diese Union hält schon 200 Jahre

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Die Reformation durch Martin Luther führte vor 500 Jahren nicht nur dazu, dass sich katholische und evangelische Christen voneinander trennten. Auch innerhalb der evangelischen Kirche entwickelten sich damals zwei unterschiedliche Konfessionen: Lutheraner und Reformierte.

1817 -  pünktlich zum 300-jährigen Reformationsjubiläum – kam es zu einer Wiedervereinigung. Preußenkönig Friedrich Wilhelm III. unterzeichnete am 27. September 1817 einen Aufruf an alle Gemeinden und Kirchengremien. Er forderte sie auf, am Reformationstag das Abendmahl in einer gemeinsam lutherisch-reformierten Feier zu empfangen, was von der Bevölkerung begeistert aufgenommen wurde. Dieser Aufruf gilt als Gründungsdatum der heutigen Union Evangelischer Kirchen (UEK).

Aus diesem Anlass feiert die UEK ihr 200jähriges Bestehen mit einem großen Festgottesdienst im Berliner Dom am Sonntag, den 24. September 2017, um 10 Uhr.

Der Gottesdienst wird gestaltet von Kirchenpräsident Christian Schad (Ev. Kirche der Pfalz), President Dr. John Dorhauer, Leitender Geistlicher der United Church of Christ (UCC) in den USA und Domprediger Thomas C. Müller. Für die musikalische Umrahmung sorgen der Staats- und Domchor Berlin und Domorganist Andreas Sieling.

Der Berliner Dom steht wie kein anderer für die Union Evangelischer Kirchen. Überlebensgroß thronen alle vier großen Reformatoren – Luther, Melanchthon, Zwingli und Calvin – links und rechts vom Altar in der Kuppel. Eine echte Seltenheit. Zudem besteht der Altar aus zwei Teilen, einem Tisch, wie er in reformierten Kirchen üblich war und einem ‚Kastenaltar‘ der Lutheraner.


 

„Gebetswege“ - Gespräche bei Brot und Wein

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Über das persönliche Gebet spricht man meistens nicht und dennoch: sehr viele Menschen beten.

 

Oft tun Sie es, um Gott in einer Notsituation um Hilfe zu bitten oder sie danken Gott für etwas, wodurch sie sich beschenkt fühlen. Dennoch haben Menschen mit dem Gebet selbst ihre liebe Not. Viele stellen sich die Frage: Nützt mein Beten etwas? Zum wem bete ich da eigentlich? Die Gespräche bei Brot und Wein wollen deshalb im 2. Halbjahr die Möglichkeit bieten, über dieses persönliche Thema zu reden. Denn das Beten ist mehr als eine Frömmigkeitsübung. Es ist ein Weg, eine Art zu leben, der Welt und den Menschen mit einem hörenden Herzen zu begegnen.

 

Den Anfang der kleinen Reihe macht am 20. September Pfarrerin Irmgard Nauck, die als Pfarrerin der Kirche der Stille in Hamburg-Altona arbeitet, einer Kirche, die in besonderer Weise dem Gebet, der Kontemplation und der Spiritualität Raum schenkt. Sie wird von einem Weg des Gebetes erzählen, der vieles verwandeln kann: das eigene Leben, den Umgang mit dem Alltag, das Bild von anderen Menschen, und auch das eigene Gottesbild.

 

Am 18. Oktober wird Domprediger Thomas C. Müller versuchen, die Psalmen und ihre Bilder- und Gefühlswelt zu erschließen und die Frage stellen:  Können sie uns zu Impuls werden, unsere eigene Sprache vor Gott zu finden? Am 18. November ist der Chefredakteur des Verlages „Andere Zeiten“, Dr. Frank Hofmann aus Hamburg, zu Gast. Der Verlag gibt den originellen und in ganz Deutschland verbreiteten Kalenders „Der andere Advent“ heraus und erschießt viele Zeitgenossen das verborgene existentielle Potential des Kirchenjahres.

 

Wie immer bieten die Gespräche bei Brot und Wein neben den Impulsreferaten Raum zum Gespräch und Austausch in gemütlicher Atmosphäre. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

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