Aktuelles / Presse-Mitteilungen

Der Dresdner Kreuzchor eröffnet die Sommerklänge! 2015

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Bei Berlinern und Besuchern aus aller Welt ist der Berliner Dom als Konzertort gleichermaßen beliebt. Auch 2015 werden hier im Juli und August wieder Sommerklänge! zu hören sein. Zwischen dem 11.7. und dem 22.8.2015 präsentieren jeweils Samstag um 20.00 Uhr international anerkannte Musiker und Ensembles geistliche und weltliche Werke in der einzigartigen Kulisse des Domes.

Dresdner Kreuzchor - Chöre und Motetten


Der Dresdner Kreuzchor ist einer der ältesten und berühmtesten Knabenchöre der Welt. Auch nach fast 800 Jahren besteht seine wichtigste Aufgabe darin, die Vespern und Gottesdienste in der Kreuzkirche musikalisch zu gestalten. Der Dresdner Kreuzchor prägt damit als älteste städtische Kulturinstitution das musikalische Leben Dresdens in besonderer Weise, zählt er doch zu den künstlerisch höchst anerkannten Ensembles seiner Art. Den exzellenten Ruf der Kulturmetropole verbreitet er als einer ihrer profiliertesten Botschafter in alle Welt. Mehrmals im Jahr begibt er sich auf nationale und internationale Konzerttourneen. In mehr als 80 Jahren sind über 800 Tonaufnahmen entstanden. Werke u.a. von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Anton Bruckner und Johannes Brahms stehen am Samstag, den 11. Juli um 20 Uhr auf dem Programm des Ensembles.

Samstag, 11. Juli, 20 Uhr

Kreuzkantor Roderich Kreile, Leitung
Domorganist Andreas Sieling, Orgel

 

Foto: Mathias Krüger

 

lars_ranch_c_agentur.jpgSommerlicher Glanz - Konzert für Trompete, Orgel und Sopran

Lars Ranch wurde in Kopenhagen geboren und begann frühzeitig mit dem Trompetenunterricht bei seinem Vater Finn Ranch. Ausgebildet von Ole Andersen und Kurt Pedersen in Kopenhagen sowie Pierre Thibaud in Paris, wurde Lars Ranch mit mehreren Wettbewerbspreisen ausgezeichnet und trat sein erstes Engagement im L'Orchestre des Prix in Paris an. Seit 1994 ist Lars Ranch Solotrompeter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin (RSB). 2005 wurde er als Dozent an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg berufen.

Andrea Chudak studierte an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin und wirkte seitdem an zahlreichen Szenenabenden sowie Opernaufführungen mit. Sie erhielt mehrfach Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Bei Konzertverpflichtungen im In- und Ausland arbeitete sie unter anderem mit den Berliner Symphonikern unter Gert Sell und der Philharmonie der Nationen unter Justus Frantz zusammen.

Samstag, 18.07.2015, 20.00 Uhr

Lars Ranch, Trompete
Andrea Chudak, Sopran
Andreas Sieling, Orgel 


3_chordae_felicae1anne_hornemann_photographie.jpgNightsongs Vokalensemble Chordae Felicae


Das junge Leipziger Vokalensemble Chordae Felicae wurde 2009 gegründet. Der musikalische Schwerpunkt des Ensembles liegt auf klassischer und moderner A-cappella-Literatur. Darüber hinaus hat sich Chordae Felicae vor allem mit außergewöhnlichen Kunstprojekten einen Namen gemacht. So entstand mit dem Schauspieler und Liedermacher Heinz-Martin Benecke ein Liebesliederprogramm. Mit der Leipziger Organistin Christiane Bräutigam produzierte das Ensemble eine CD mit Vokal- und Orgelwerken. Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am Sächsischen Chorwettbewerb 2013 in Bad Elster, wo das Ensemble als Zweitplatzierter abschloss und das Preisträgerkonzert eröffnen durfte.

Samstag, 25.07.2015, 20.00 Uhr

 

Foto: Anne Hornemann

 

 

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Coming out, Christ in Uniform, Schicksalsort Bernauer Straße

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Ab Oktober startet der Berliner Dom eine neue Veranstaltungsreihe „Zeitgeschichte persönlich erlebt – Mitglieder der Domgemeinde im Gespräch“ - bei der Menschen aus unserer Domgemeinde von ihren Erfahrungen berichten.

Das Thema des ersten Abends am Mittwoch, den 21. Oktober, mit Gemeindemitglied Christian Pulz lautet: 'Coming out im Vakuum  - Selbstbestimmtes Leben Homosexueller in der DDR im Widerstreit mit der Diktatur'. Christian Pulz (Jg.1944) gründete 1983 unter dem Dach der Evangelischen Kirche in der DDR die Gruppe „Schwule in der Kirche – Arbeitskreis Homosexuelle Selbsthilfe Berlin“. Dieser emanzipatorische Arbeitskreis wurde als „staatsfeindlich“ eingestuft und, mit dem Ziel ihn zu „zersetzen“, intensiv überwacht und bespitzelt. Die umfangreiche Stasi-Akte „OV Orion“ zu Christian Pulz und dem Arbeitskreis liegt mittlerweile größtenteils wieder rekonstruiert vor. Wie wurde die „Privatsache“ Homosexualität zu einem Politikum und damit Gegenstand der Gesellschaftskritik in der DDR? Der erste Abend der neuen Reihe „Zeitgeschichte persönlich erlebt“, ermöglicht einen Einblick in diese Frage, Nach dem konsequenten und offenen Ehe-Votum der Iren, will der Abend zugleich ein Beitrag sein, zur aktuellen Diskussion um die Stellung von Homosexuellen in Gesellschaft und Kirche.
Mittwoch 21.Oktober 2015, 19:30

 

Foto: Versöhnungskirche Bernauer Straße, Wikipedia

 

 

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10. Internationaler Orgelsommer

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Der Internationale Orgelsommer an der berühmten Sauer-Orgel im Berliner Dom feiert Geburtstag! Zehn Jahre jung ist unser Festival mit den Stars der Orgelszene, die in den Monaten Juli und August jeweils freitags um 20 Uhr das kostbare, weltweit einmalige spätromantische Instrument zum Klingen bringen.

Anlässlich des Jubiläums ist die Reihe besonders hochkarätig besetzt. Als Gäste werden u.a. Stephen Tharp aus New York, David Briggs aus Toronto, Sophie-Véronique Cauchefer-Choplin aus Paris, Jan Lehtola aus Helsinki usw. erwartet. Schon diese Namen machen Lust auf die Orgelsommerkonzerte, die in stimmungsvoller Atmosphäre unter der eindrucksvollen Domkuppel stattfinden.

jan_llehtola_uxembourg.jpgDas Eröffnungskonzert des Domorganisten Andreas Sieling am 3. Juli ist nicht nur die „Ouvertüre!“ des diesjährigen Jubiläumsorgelsommers sondern es erklingen innerhalb dieses Konzertes auch zwei Ouvertüren von Felix Mendelssohn Bartholdy in historischen Orgeltranskriptionen. Sämtliche Werke des Programms sind eigentlich Orchesterwerke, die auf die Orgel übertragen wurden. Ein Concerto von Vivaldi in der Bearbeitung von Bach erwartet den Hörer ebenso wie das Allegretto aus der 7. Symphonie von Beethoven.

Am 10. Juli spielt Sophie-Véronique Cauchefer-Choplin symphonische Werke aus Paris, unter anderem Werke von Duruflé und Vierne. „From Finland with love!“ präsentiert Jan Lehola am 17. Juli unbekannte Musik aus Finnland, aber auch die Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll von Bach in einer Orgelfassung von Max Reger. Der Magdeburger Domorganist Barry Jordan stellt „Helden aus der zweiten Reihe!“ vor (24. Juli). Damit sind großartige, aber unbekannte Komponisten gemeint, die sonst nicht so leicht wahrgenommen werden. Nowowiejski widmete seine 9. Sinfonie Ludwig van Beethoven. Aus dieser Sinfonie werden drei Sätze aufgeführt. Die kraftvolle aber auch lyrische achte Sonate von Rheinberger steht ebenso auf dem Programm wie die selten gespielte Orgelsonate in a-Moll von  William Harris.

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Einladung zum Pressegespräch mit Frère Alois, Prior der Communauté de Taizé

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Zehntausende Jugendliche treffen sich jede Woche in dem kleinen französischen Dorf Taizé in Südburgund. Anlässlich des 100. Geburtstags von Frère Rogers, dem Begründer der Communauté de Taizé, feiert der jetzige Leiter, Frère Alois am 8. Juni die ‚Nacht der Lichter‘ im Berliner Dom.

Am Vormittag möchten wir Sie hiermit zu einem Pressegespräch herzlich einladen, in dem Frère Alois darüber informieren wird, wie die Communauté das Gedenk- und Jubiläumsjahr 2015 gestaltet, wie sich die Communauté seit dem Tod ihres Gründers vor zehn Jahren entwickelt hat, wie die Jugendtreffen in Taizé weitergehen, und welche Treffen in Europa und anderen Kontinenten in der nächsten Zeit anstehen. Darüber hinaus wird Frère Alois für Fragen zur Verfügung stehen.

Einmal im Monat feiert die Domgemeinde eine Taizé-Andacht, zu der regelmäßig mehrere hundert Menschen kommen. Auch bei der ‚Die Nacht der Lichter‘ am 8. Juni werden Frère Alois und weitere Brüder die Gläubigen mit den typischen Gesängen aus Taizé begrüßen. Die Nacht der Lichter beginnt um 21.00 Uhr im Berliner Dom, Einsingen ist ab 20.40 Uhr.

Pressegespräch:   
Montag 8. Juni 2015 um 10.00 Uhr
Sophie Charlotte Saal, Berliner Dom
Eingang Portal 2,

Anmeldeschluss: 4. Juni

              
Nacht der Lichter:   
"Zum 100. Geburtstag von Frère Roger:
Abendgebet mit Frère Alois und Brüdern aus Taizé
Montag 8. Juni, 21.00 Uhr, Einsingen ab 20.40 Uhr

 

Feuerwehreinsatz im Berliner Dom

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Am Abend des 9. Mai kam es während eines Konzertes der Jazzsängerin Jocelyn B. Smith im Berliner Dom zu einem Großeinsatz der Berliner Feuerwehr. Etwa eine dreiviertel Stunde nach Konzertbeginn, gegen 20.45 Uhr, bemerkte eine Mitarbeiterin des Sicherheitspersonals einen auffallenden Brandgeruch im Turm D des Gebäudes (Spreeseite, Norden). Das Haus war zu diesem Zeitpunkt mit cirka 1400 Menschen besetzt, da das Konzert ausverkauft war.

Die Sicherheitskraft verständigte daraufhin sofort die Feuerwehr und die zuständige stellvertretende Geschäftsführerin Gudrun Heinsius, die an diesem Abend Leiterin vom Dienst war. Sie unterbrach die Veranstaltung sofort und ließ den Dom räumen. Alle Gäste folgten sogleich ruhig und besonnen ihrer Aufforderung, das Haus zu verlassen. Binnen weniger Minuten war der Dom leer, sämtliche Konzertbesucher warteten im Lustgarten.

Die schnell mit 100 Leuten eintreffende Feuerwehr stellte im Turm D eine leichte Rauchentwicklung und einen starken Geruch nach Verschmortem fest. Männer in Gasmasken untersuchten daraufhin vor allem den Fahrstuhl des Gebäudeteiles gründlich, von dem der Geruch auszugehen schien. Nach ungefähr einer Stunde wurde die Ursache gefunden – im Motor des Fahrstuhls hatte es einen Kurzschluss gegeben. Eine Gefahr für Dom und Besucher bestand zu keinem Zeitpunkt.

Da alle Konzertgäste noch immer in der lauen Nacht im Lustgarten ausharrten, konnte das Konzert nach einer Stunde fortgesetzt werden. Der Applaus für Musiker und Jazzgröße Jocelyn B Smith war überwältigend, als sie gegen 22 Uhr wieder die Bühne betraten. Gerührt meinte Jocelyn zu ihrem Publikum: „das ist Berlin, deshalb habe ich mich vor 30 Jahren für Berlin entschieden“. Fast alle 1400 Plätze waren wieder besetzt, kaum einer während der langen Warterei im Lustgarten nach Hause gegangen. Am Ende, gegen Mitternacht gab es dann noch eine Novum für den Berliner Dom: Junge, Alte, Männer, Frauen riss es bei den letzten Songs des Konzerts von den Kirchenbänken, alle tanzten und sangen laut mit.

 

Foto: Schroeder

 

Jazzgröße Jocelyn B. Smith

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Jocelyn Bernadette Smith ist eine US-amerikanische Jazz-Sängerin, die Berlin bereits 1984 zu ihrer Wahlheimat erklärte. Im Berliner Dom gab die Musikerin mit der wunderbar tiefgründigen Soul-Stimme ihr Debüt anlässlich eines Trauergottesdienstes für Nelson Mandela 2013. Jetzt ist sie im Rahmen ihrer Jubiläumstour erstmals mit einem abendfüllenden Programm in der Kirche zu hören.

Es treten 100 Stimmen aus mehreren Chören auf und spiegeln die wunderbare Vielfältigkeit Berlins wider. Denn diese Chöre könnten unterschiedlicher nicht sein: der „Männer Minne“-Chor des Lesben- und Schwulenverbands, der „Zeitzeugenchor“, die „Different Voices of Berlin“, Studenten der Hochschule der populären Künste, der „Berliner Hockey“-Chor, die Eltern und Pfleger der Sonnenhof-Hospizkinder und der „I Am Jonny Kids“-Chor – geballte Gospelpower aus allen Ecken Berlins.

Samstag, 9. Mai, 20 Uhr, Karten 25,-€/ermäßigt 15,-€

 

Messias auf Hebräisch

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Das wohl bekannteste Stück aus Händels Messias ist das Hallelujah. Sobald dieses erklingt, singt innerlich mindestens die Hälfte des Publikums mit. Bei dieser Aufführung im Berliner Dom wird das allerdings nicht so leicht möglich sein, denn das Ensemble Laudamus Te lässt den Messias in hebräischer Sprache erklingen.

Die Texte des Oratoriums stammen zu zwei Dritteln aus dem Alten Testament, waren ursprünglich in eben dieser Sprache geschrieben. Nicht nur für die Konzertbesucher, sondern auch für die Solisten, die zum Teil aus Israel stammen, wird die Aufführung im Berliner Dom etwas ganz besonderes. Sie freuen sich darauf, ausgerechnet in Deutschland ein Konzert in der Sprache ihres Heimatlandes zu geben, in Hebräisch.

Freitag, 15. Mai, 20 Uhr Karten: 6,- bis 28,- €

 

Über das Aufscheinen von Hass, Ressentiment und Mitleid

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Anlässlich der Ausstellung "Du sollst Dir (k)ein Bild machen" veranstaltet die Katholische Akademie in Berlin e.V. einen Gesprächsabend im Berliner Dom.

Ausstellungs-Kurator Alexander Ochs und der katholische Theologe und Bildwissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Hoeps sprechen am 21. Mai über das Bilderverbot und die Lust der Kirche auf Bilder. Das Bilderverbot des Dekalogs eröffnet die jüdisch-christliche Konfliktgeschichte um das Bild. Wieviel Hass auf den Menschen entsteigt einem Bilderverbot, das eigentlich die Gottesverehrung sichern soll? Welche Bilder können Ressentiments mindern und Mitleid mehren? Was bedeutet dies für das Verhältnis von Kultbild und Kunstbild hier und heute im Berliner Dom 2015?

Moderation: Joachim Hake, Direktor,  Katholische Akademie in Berlin
Begrüßung durch Dr. h.c. Volker Faigle, Vorsitzender des Domkirchen-Kollegiums

Donnerstag, 21.05.2015, 19 Uhr Einlass in die Ausstellung in die Tauf-und Traukirche, 19:30 Uhr Gespräch im Sophie-Charlotte-Saal


Foto: Herman III Saftleven , Ausblick auf ein Flusstal (Rheinfantasie), 1665,

 

Ihr Himmel jubiliert von oben!

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Wegen des großen Andrangs in den letzten Jahren veranstalten Berliner Dom und Sankt Marien bereits zum vierten Mal an Christi Himmelfahrt einen gemeinsamen Wandelgottesdienst mit Prozession.


Am Donnerstag, den 14. Mai, beginnt der Gottesdienst um zehn Uhr im Berliner Dom. Dabei singt der Staats- und Domchor Werke von Johann Sebastian Bach und Johann Kuhnau. Begleitet wird das Ensemble von der Lautten-Comagney. Anschließend zieht die gesamte Gemeinde, samt Predigern, Sängern und Musikern, einige davon auf Kutschen, singend und musizierend 600 Meter weiter in die Marienkirche.

 

Foto: Maren Glockner

 

Sechs christliche Kirchen gedenken gemeinsam

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Anlässlich des 100. Jahrestages des Genozids an Armeniern, Aramäern und Pontos-Griechen findet im Berliner Dom am 23. April um 19.15 Uhr ein ökumenischer Gedenkgottesdienst statt.

Das Besondere an diesem Gottesdienst: Vertreter von sechs christlichen Kirchen gestalten ihn gemeinsam: Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (EKD-Ratsvorsitzender), Reinhard Kardinal Marx (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz), Erzbischof Karekin Bekdzian (Armenischer Primas von Deutschland), Bischöfin Rosemarie Wenner (Evangelisch-Methodistische Kirche), Metropolit Augoustinos (Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz von Deutschland), Erzbischof Mor Philoxenos Mattias Nayis (syrisch-orthodoxe Kirche).

1,5 Millionen Armenier sowie mehrere Hunderttausend Aramäer und Griechen wurden zwischen 1915 und 1922 ermordet. „Gemeinsam stehen wir zu der Verantwortung, das Gedenken an den Völkermord am armenischen Volk wachzuhalten und für dessen Anerkennung auch öffentlich einzutreten“, schreibt der Speyerer katholische Bischof Karl-Heinz Wiesemann. Wiesemann ist Vorsitzender des Arbeitskreises christlicher Kirchen in Deutschland, der den Gottesdienst gemeinsam mit der EKD, der Armenischen Apostolische Kirche, der Deutschen Bischofskonferenz veranstaltet.

Für die musikalische Umrahmung des Gedenkgottesdienstes sorgen der armenische Mädchenchor Geghard und die aramäische Sängern Maria Kaplan.

Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

 

Foto: Wikipedia

 

Du sollst Dir (k)ein Bild machen - Teil 2

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In der Tauf- und Traukirche läuft noch bis Mitte Juni die ungewöhnliche Ausstellung, die unser Gemeindemitglied Alexander Ochs ins Leben gerufen und kuratiert hat.
Wöchentlich kommen neue Bilder hinzu, bereits Gezeigtes verschwindet wieder. Modernes ist dabei aber auch Kunst aus dem 11. Jahrhundert. Dompredigerin Petra Zimmermann ist Mitinitiatoren der Ausstellung und hat auf der Seite www.du-sollst-dir-kein-bild-machen.de ein Interview veröffentlicht, das wir hier in Auszügen wiedergeben:

„Wenn man sich den Berliner Dom ansieht, dann ist natürlich nicht die erste Assoziation ‚Du sollst dir kein Bild machen‘, sondern es ist ein Raum voller Bilder und voller Ornamentik, voller Mosaike und Skulpturen. Und manch einer der Besucher, der hier rein kommt, fragt ganz vorsichtig nach, ob er sich vielleicht verlaufen hat und ob es sich tatsächlich um eine evangelische Kirche handelt und nicht doch um einen katholischen Dom? Man merkt also schon an der Reaktion der Besucher, hier gibt es eine Irritation der Zusammenhang von Protestantismus und dieser Ausschmückung von Kirche ist nicht selbstverständlich. Damit ist die Frage ‚Du sollst Dir kein Bild machen‘ in unserem Dom erst mal gut aufgehoben, weil es die ganze widersprüchliche oder sagen wir besser, die differenzierte Haltung der Evangelischen Kirche zum Bild schon widerspiegelt. …

Aus meinem Verständnis von Religion heraus ist es ja immer so, dass wir die Fragen, die Menschen haben, irgendwie in eine Verbindung bringen, in einen Zusammenhang bringen, mit dem, was in der Bibel erzählt wird. Das ist auch so mit der Kunst. Die Kunst ist nicht da, um etwas, was fest steht, zu illustrieren, sondern die Kunst ist dazu da, Anregungen zu geben, Interpretationsmöglichkeiten zu eröffnen. …


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Erfreut Euch!

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Mit diesen Worten jubiliert der Chor und ruft die Freude über die Auferstehung Jesu der Gemeinde zu – die mitreißende Kantate „Erfreut euch, ihr Herzen“ ist am Ostermontag zu hören. Neben der überschwänglichen Freude kommt der Zweifel aber auch zu Wort: Die „Furcht“ und die „Hoffnung“ halten einen Dialog. Mit z. T. nur wenigen Textänderungen („K“ein Auge sieht – „M“ein Auge sieht) imitieren die beiden gegensätzlichen Richtungen die gleichen musikalischen Motive – bis auch die Furcht durch die Heilsbotschaft getröstet wird.

Ostermontag, 06. April 2015, 10.00 Uhr
Festgottesdienst mit Kantate
Johann Sebastian Bach: „Erfreut euch, ihr Herzen“ BWV 66
Kantatechor der Berliner Domkantorei
Saskia Klumpp, Alt – Dirk Kleinke, Tenor, - Jörg Gottschick, Bass
Barockorchester „Aris et Aulis“
Leitung: Domkantor Tobias Brommann

 
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