Aktuelles / Presse-Mitteilungen

VOLUM - Klanginstallation der HTWG Konstanz

 

kuppel_innen.jpgVom 18. September bis zum 4. Oktober erleben Besucher des Berliner Domes VOLUM - eine Klanginstallation der HTWG Konstanz.

 

Bei mehreren Besuchen im Berliner Dom haben sich die Studenten der Hochschule für Technik Wirtschaft und Gestaltung Konstanz in den Berliner Dom „eingehört“. Der große imposante Raum der Predigtkirche zeigt sich tatsächlich als Ort der Stille mitten im Zentrum der Stadt - allerdings mit Unterbrechungen. Viele Klagschnipsel der Umgebung durchdringen gefiltert die dicken Mauern des Gebäudes  von Lautsprecheransagen, Straßenlärm über Baustellengeräusche. Welche Geräusche sollte man da noch hinzufügen? Was ließe sich mit diesem „Mehr“ an Geräuschen und Klängen erzählen? Wie würden eingefügte Klänge die Wahrnehmung des Raumes beeinflussen?  Unter der künstlerischen Leitung der Brüder Abel, Max und Carlo Korinsky haben die Architektur-Studenten aufgenommene Geräusche zu einer Klangkomposition zusammengesetzt. Vom 18. September bis zum 4. Oktober wird diese Installation in der Kirche erklingen.

Mit ihrer Klanginstallation VOLUM versuchen die Studenten, die Architektur der Predigtkirche des Berliner Doms akustisch wahrnehmbar zu machen. Geräusche von Bäumen spielen dabei eine besondere Rolle und greifen den Baum als Symbol für Vergänglichkeit auf.

weiter …
 

28. Jedermann-Festspiele

georg_preusse_jedermann__mit_barbara_wussow__buhlschaft_001_c_enrico_verworner.jpgGeorg Preuße alias „Mary“ spielt bei den 28. Jedermann-Festspielen die Titelrolle. Bereits von 2002-2005 war er im Dom als Jedermann zu bewundern und wurde vom Publikum lautstark gefeiert. Jetzt kehrt er gemeinsam mit Barbara Wussow als Buhlschaft zurück.  Die Regie liegt in den bewährten Händen von Brigitte Grothum. Ilja Richter gibt den Mammon, wie schon in den Jahren zuvor Peter Sattmann den Teufel.

 

Jedermann-Festspiele vom 16. - 26. Oktober 2014

 

20.00 Uhr, Freitag, Samstag, Sonntag auch 15.00 Uhr

 

Die Karten kosten zwischen 13,- und 53,- Euro.

 

Lumissimo - Festival of Lights

ralph_light_janz_klein.jpgNach dem überwältigenden Erfolg der Premiere im letzten Jahr und der riesigen Nachfrage in diesem geht das Konzert-Highlight „LUMISSIMO“ am 10. und 11. Oktober in die zweite Runde. Erstmalig präsentiert eine moderne Laserharfe zusammen mit der großen Sauerorgel des Doms die „Ode an die Freude“ aus der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven. Eines der populärsten Werke der klassischen Musik erfährt im FESTIVAL OF LIGHTS eine spezielle Neuauflage. International bekannte Sänger und Musiker präsentieren ein Cross-Over Konzert der Superlative, umrahmt mit einer Lasershow.

Das Konzert am 10. Oktober beginnt um 21:30 Uhr, das am Samstag, den 11. Oktober, um 20:00 Uhr. Die Karten kosten 25,- € bis 40,- €

 

Silberklang des Nordens

solvguttene_pf_annelivekroll.jpgMit den Sølvguttene ist Anfang Herbst der Knabenchor des Norwegischen Rundfunks und Fernsehens NRK zu Gast in Deutschland.

 

Das Abschlusskonzert der Tournee findet am Sonnabend, den 4. Oktober, um 20 Uhr im Berliner Dom statt.

Der bekannteste Knabenchor Norwegens präsentiert bei seinem Konzert, unter der Leitung von Fredrik Otterstad, Werke von Nystedt, Vivaldi, Fauré, Grieg und anderen. Nach Stationen in Hamburg und Leipzig freuen sich die Sølvguttene, die Tournee mit einem Konzert im ehrwürdigen Berliner Dom ausklingen zu lassen, wo der Chor bereits im Rahmen der ersten Deutschland-Tournee im Jahr 2006 für ein begeistertes Publikum gesorgt hatte. An der Orgel begleitet werden die Silberknaben an diesem Abend von Organist Otto Christian Odland.

 

Die Karten kosten 14,- Euro, ermäißgt 8,- Euro.

 

„Ich bin dann mal weg“

jakobsweg.jpgNach der Sommerpause gehen die Gespräche bei Brot und Wein im September in die zweite Runde. Das Leitthema „Christliche Profile“ führt zu unterschiedlichen Formen gelebter christlicher Spiritualität. Auf dem Programm stehen der Jakobsweg -die Erfahrungen des Zusammenlebens aus der christlichen Weggemeinschaft Solentiname in Friedrichshagen -  und ein Einblick in Glaube und Spiritualität Afrikas. Zu jedem der Abende haben wir Gäste eingeladen.

Den Auftakt macht am 17. September Dinah Neuwirth. Sie ist Mitglied der Berliner Domgemeinde und hat sich in diesem Jahr einen Traum erfüllt. Für mehrere Wochen begab sie sich auf den Jakobsweg. Aber hält der Jakobsweg auch, was er verspricht? Oder ist der Pilgerboom nur eine Modeerscheinung? Bei den Gesprächen bei Brot und Wein wird Dinah Neuwirth von ihren Erfahrungen berichten.

Die Gespräche bei Brot und Wein sind ein lebendiger Ort des Austauschs, wo alle, die Lust auf Anregungen für Glauben und Leben haben und unverkrampftem Austausch mit anderen suchen, herzlich eingeladen sind. Die Gesprächsabende sind für alle Interessierten offen. 


Mittwoch, 17. September, 20 Uhr, Sophie-Charlotte-Saal, Eintritt frei, Zugang über Portal 2.

 

100 Ballonpaten gesucht

ballonpaten_foto_daniel_bueche.jpgEs ist ein besonderer Tag: die meisten Deutschen wissen noch, wo sie am 9. November 1989 waren. 25 Jahre ist das her und Berlin feiert mit vielen Aktionen. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten wird das Projekt Lichtgrenze sein, an der sich auch der Berliner Dom beteiligt.

Die Lichtgrenze ist eine Lichtinstallation, die den ehemaligen Mauerverlauf nachvollzieht und aus tausenden beleuchteten Ballons besteht. Sie wird am Abend des 9. Novembers 2014 nach einem Countdown durch die Staatskapelle Berlin - dirigiert von Daniel Barenboim -„aufgelöst“. Jeder Ballonpate hält dabei seinen Ballon in der Hand und lässt ihn in den Berliner Nachthimmel steigen (www.berlin.de/mauerfall2014) .

Die Berliner Domgemeinde will sich aktiv an dieser Aktion beteiligen. Mit 100 Ballonpaten wollen wir mit dabei sein. Damit wollen wir zum Ausdruck bringen, wie sehr das Wiederaufleben der Berliner Domgemeinde von der Wende vor 25 Jahren geprägt war.

Ballonpaten können alle werden, die am 9. November von ca. 16 Uhr bis ca. 19.30 Uhr Zeit haben, um „ihren“ Ballon steigen zu lassen. Um 16 Uhr sammeln sich die Ballonpaten in Gruppen (Gemeinden und Einrichtungen) an zentralen Punkten entlang des Mauerverlaufs. Dort werden alle registriert und bekommen eine Einweisung. An welchem Punkt sich die Domgemeinde genau trifft, geben wir Ihnen später per Mail bekannt. Um 19.30 Uhr lassen wir die Ballons gemeinsam steigen. Die Aktion ist mit keinerlei Kosten verbunden.

Es ist ein sicher einmaliges Erlebnis an diesem Tag bei dieser spektakulären Aktion mit dabei zu sein! Deshalb: Melden Sie sich als Ballonpate an! Schreiben Sie eine Mail mit ihrem Namen und ihren Kontaktdaten an die extra für diese Aktion eingerichtete Mailadresse Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können , oder melden Sie sich schriftlich an: Berliner Dom, Stichwort Ballonpate, Am Lustgarten, 10179 Berlin.

 

Foto: Daniel Büche

 

Großbrand in Brodowin – Hilfe für Brodowin

brodowin_2.jpg

Viele Jahre hat uns Familie von Maltzan vom Ökodorf Brodowin mit einem herrlichen Erntedankschmuck erfreut. Nun möchten wir etwas zurückgeben und veröffentlichen deshalb den hier unten stehenden Hilfeaufruf aus Brodowin:

„Am Nachmittag des 29. Juni 2014 brach mitten auf unserem Hof aus noch ungeklärten Gründen ein Feuer aus, das sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Großbrand entwickelte. Zwei Lagerhallen, in denen die gesamten Bestände an Stroh und Getreide für unsere Tiere lagerten, fielen den Flammen zum Opfer. Auch Maschinen und die Mahl- und Mischanlage für Futter wurden zerstört. Der materielle Schaden beläuft sich auf über eine Million Euro. Dank des umsichtigen Einsatzes der Feuerwehr konnte ein Übergreifen des Feuers auf den Kuhstall, die Meierei, den Hofladen und weitere Gebäude verhindert werden. Wir sind dankbar, dass keine Personen verletzt wurden.

Nun stehen wir vor der großen Aufgabe, Notlösungen für die Versorgung unserer Tiere zu finden. Die Beschaffung von frischem Stroh für die tägliche Einstreu in den Ställen und Futtermittel, die den Ansprüchen unserer bio-dynamischen Landwirtschaft entsprechen, stehen an erster Stelle. Wenn Sie helfen möchten, können Sie Folgendes tun: Sie können uns einen Betrag Ihrer Wahl zur Verfügung stellen. Wir geben Ihnen den vollen Betrag in Form von Warengutscheinen zurück, gleichmäßig verteilt auf einen Zeitraum von fünf Jahren.

weiter …
 

Der Meister und sein Meisterwerk

 j_c_raschdorff.jpg
Vor fast genau 100 Jahren, am 13. August 1914, starb der Architekt des Berliner Domes, Julius Carl Raschdorff.
Am 2. Juli 1823 erblickt Julius Carl Raschdorff in einer katholischen Familie im oberschlesischen Pleß (heute Pszczyna) das Licht der Welt. Nach dem Abitur entscheidet er sich für eine Ausbildung zum Feldmesser in Oppeln, beginnt 1844 ein Studium an der Bauakademie Berlin, das er 1853 mit dem Titel „Baumeister“ abschließt. Ein Jahr später erhält er den Ruf als Stadtbaumeister nach Köln. In den folgenden zwei Jahrzehnten widmet er sich der Pflege der Kölner Kirchen, die er im Stile der Zeit romanisiert.


Raschdorff verantwortet in der Stadt Umbau und Erweiterung des mittelalterlichen Saales „Gürzenich“ sowie des Rathauses. Dabei greift er zum Teil massiv in die historische Bausubstanz ein. In den Folgejahren wendet er sich mehr und mehr der Neorenaissance zu. In einer kurzen Phase als freier Architekt entwirft  er das „Ständehaus“, das ehemalige Landtagsgebäude in Düsseldorf. Neben seinem Hauptwerk, dem  Berliner Dom, schafft Raschdorff weitere Sakralbauten: z.B. die Kirche im Berliner Monbijoupark und das Mausoleum für Kaiser Friedrich III. in der Friedenskirche Potsdam.
1878 geht Raschdorff nach Berlin, übernimmt an der Technischen Hochschule Charlottenburg eine Professur für Baukunst. Er ist bei seinen Studenten äußerst beliebt. 30 Jahre lang unterrichtet er wöchentlich 12 Stunden „Baukunst der Renaissance. Entwurf von Hochbauten“, auch dann noch, als er schon mit dem Neubau des Domes beschäftigt ist.

weiter …
 

Gottesdienst zum Israelsonntag 2014


jonah_sievers.jpgSeit drei Jahren ist es eine gute Tradition geworden: am Israelsonntag, traditionell am 10. Sonntag nach Trinitatis begangen, predigt im Berliner Dom ein jüdischer Rabbiner.


2012 machte  Prof.  Walter Homolka den Anfang mit einer Predigt, die durch ihre Offenheit und  Gesprächsbereitschaft des liberalen Judentums mit dem christlichen Glauben beeindruckte. Im letzten Jahr fand ein Rundfunkgottesdienst mit einer Gallionsfigur des jüdisch-christlichen Gesprächs, Landesrabbiner i.R. Henry Brandt, statt. Auch er fand bewegende Worte, für die Möglichkeit der Übernahme einer gemeinsamen Verantwortung für die Welt, die in dem Glauben an den einen Gott wurzelt.
In diesem Jahr wird der Landesrabbiner von Niedersachsen, Jonah Sievers, am Israelsonntag (24. August, 10 Uhr) im Berliner Dom predigen. Jonah Sievers, geboren 1971 in Hannover, war nach der Ausbildung an der Hochschule für jüdische Studien in Heidelberg und am Leo-Baeck-College in London Gemeinderabbiner in Braunschweig. Seit 2008 ist er Landesrabbiner für Niedersachsen. Außerdem engagiert er sich als Geschäftsführer der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland, dem Zusammenschluss aller nicht-orthodoxer Rabbiner.


Wie im letzten Jahr wird auch in diesem Jahr die jüdische Kantorin Avitall Gerstetter den Gottesdienst musikalisch mitgestalten. 


Gottesdienst am 24. August, 10 Uhr

 

Sommerpause - nicht bei uns

orgelsommer1.jpg

 

Juli und August schließen viele Berliner Ensembles ihre Tore. Nicht so der Berliner Dom. Mit unseren beiden Festivalreihen Orgelsommer und Sommerklänge! bieten wir in den veranstaltungsarmen Monaten einen echten Hörgenuss.

Beim 9. Orgelsommer präsentieren die  berühmtesten Organisten Europas wieder musikalische Highlights auf der großen Sauerorgel. Die Stars der Orgelszene aus Ungarn, Finnland, der Schweiz, London und Paris gastieren jeweils freitags um 20 Uhr im Berliner Dom.

Samstag oder Sonntag treten beim Festival Sommerklänge! zwischen dem 12. Juli und dem 23. August bekannte Musiker und Ensembles, wie zum Bespiel der Dresdner Kreuzchor, Justus Frantz, die Vokalisten von „New York Polyphony“ sowie der Trompeter und Flügelhornist Daniel Schmahl auf.

Der Eintritt für die Orgelkonzerte kostet 10,- Euro, ermäßigt 6,- Euro.
Tickets für die Reihe Sommerklänge gibt es zwischen 18,- und 43,- Euro.
Für beide Festivals erhalten Sie die Karten an unserer Konzertkasse. Telefon: 20269-136.

 

Detaillierte Konzertinformationen:

weiter …
 

Einladung zur Pressekonferenz - Multimediaausstellung

ausstellungsplakat_-_klein.jpg

Die Animationskünstler „buchstabenschubser“ aus Potsdam haben für den Berliner Dom Film zum Thema der Lutherdekade „Reformation und Politik“ kreiert. Diese Filme zeigen wir am dem 3. Juli in unserer Multimediaausstellung „Ein Haus – viele Herren. Der Berliner Dom in Zeiten politischen Wandels“.

Filme und Ausstellung möchten wir den Medien auf einer Pressekonferenz am 3. Juli um 10 Uhr vorstellen. Auf unserer download-Seite finden Sie Bilder der Ausstellung.


In den dreiminütigen Präsentationen stellen die Filmemacher schwierige, oft trockene und ernste Themen aus 500 Jahren Domgeschichte spielerisch, amüsant und absolut leicht verständlich dar. Ob zur Gruft, zur Rolle des letzten Kaisers oder zur Geschichte des Domes im Dritten Reich – ganz nebenbei vermitteln die animierten Filme viel Wissenswertes über das Haus, das einst als „Hauptkirche des Protestantismus“ errichtet wurde. Für Kinder gibt es zudem eine eigene Stele, die erklärt, wer denn noch mal dieser Luther war. Die Ausstellung wird gefördert von der Beauftragten für Kultur und Medien, Monika Grütters.

Parallel zur Ausstellung zeigen wir im Kaiserlichen Flur Schätze aus unserem Archiv und bieten ab Herbst spezielle Führungen für Schüler an. Die Ausstellung ist im normalen Eintrittspreis enthalten (7,-€/ ermäßigt 4,-€).

Pressekonferenz
3. Juli 2014, 10 Uhr
Kaiserflur, Eingang über Portal 9  (Haupteingang ganz rechts)

 

Link zum Beispielfilm:

 

20. Juli 1944 – Festgottesdienst zum 70. Jahrestag des Hitlerattentates

stauffenberg.jpgVor 70 Jahren, am 20. Juli 1944, scheiterte Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit seinem Attentatsversuch auf Adolf Hitler in der „Wolfsschanze“. Im Berliner Dom erinnern wir mit einem Festgottesdienst, der vom ZDF übertragen wird, an diesen Tag.


Bundespräsident Joachim Gauck wird bei diesem Gottesdienst ebenfalls anwesend sein. Wegen der Fernsehübertragung ist der Beginn auf 9.30 Uhr vorverlegt. Wir bitten, bis 9 Uhr die Plätze einzunehmen. Ein späterer Einlass ist nicht möglich.


Die „Operation Walküre“- das Attentat vom 20. Juli und der anschließend geplante Staatsstreich – gilt als bedeutendster Umsturzversuch der NS-Zeit. Mit der Operation sollte Hitler getötet, der Krieg beendet und eine neue Regierung aufgebaut werden. Zum Kreis der Attentäter gehörten vor allem die Spitzen des Militärs, Adlige und hohe Verwaltungsmitarbeiter, mit zum Teil sehr unterschiedlichen Motiven.  Manche der Männer handelten aus ethisch-religiösen Gründen, aus allgemeinen Gewissensfragen heraus oder aufgrund eigener, traumatisierender Erlebnisse an der Front.

Foto: Claus Schenk Graf von Stauffenberg 

 

weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 12 von 187