Aktuelles / Presse-Mitteilungen

Einladung zum Pressegespräch mit Frère Alois, Prior der Communauté de Taizé

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Zehntausende Jugendliche treffen sich jede Woche in dem kleinen französischen Dorf Taizé in Südburgund. Anlässlich des 100. Geburtstags von Frère Rogers, dem Begründer der Communauté de Taizé, feiert der jetzige Leiter, Frère Alois am 8. Juni die ‚Nacht der Lichter‘ im Berliner Dom.

Am Vormittag möchten wir Sie hiermit zu einem Pressegespräch herzlich einladen, in dem Frère Alois darüber informieren wird, wie die Communauté das Gedenk- und Jubiläumsjahr 2015 gestaltet, wie sich die Communauté seit dem Tod ihres Gründers vor zehn Jahren entwickelt hat, wie die Jugendtreffen in Taizé weitergehen, und welche Treffen in Europa und anderen Kontinenten in der nächsten Zeit anstehen. Darüber hinaus wird Frère Alois für Fragen zur Verfügung stehen.

Einmal im Monat feiert die Domgemeinde eine Taizé-Andacht, zu der regelmäßig mehrere hundert Menschen kommen. Auch bei der ‚Die Nacht der Lichter‘ am 8. Juni werden Frère Alois und weitere Brüder die Gläubigen mit den typischen Gesängen aus Taizé begrüßen. Die Nacht der Lichter beginnt um 21.00 Uhr im Berliner Dom, Einsingen ist ab 20.40 Uhr.

Pressegespräch:   
Montag 8. Juni 2015 um 10.00 Uhr
Sophie Charlotte Saal, Berliner Dom
Eingang Portal 2,

Anmeldeschluss: 4. Juni

              
Nacht der Lichter:   
"Zum 100. Geburtstag von Frère Roger:
Abendgebet mit Frère Alois und Brüdern aus Taizé
Montag 8. Juni, 21.00 Uhr, Einsingen ab 20.40 Uhr

 

Feuerwehreinsatz im Berliner Dom

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Am Abend des 9. Mai kam es während eines Konzertes der Jazzsängerin Jocelyn B. Smith im Berliner Dom zu einem Großeinsatz der Berliner Feuerwehr. Etwa eine dreiviertel Stunde nach Konzertbeginn, gegen 20.45 Uhr, bemerkte eine Mitarbeiterin des Sicherheitspersonals einen auffallenden Brandgeruch im Turm D des Gebäudes (Spreeseite, Norden). Das Haus war zu diesem Zeitpunkt mit cirka 1400 Menschen besetzt, da das Konzert ausverkauft war.

Die Sicherheitskraft verständigte daraufhin sofort die Feuerwehr und die zuständige stellvertretende Geschäftsführerin Gudrun Heinsius, die an diesem Abend Leiterin vom Dienst war. Sie unterbrach die Veranstaltung sofort und ließ den Dom räumen. Alle Gäste folgten sogleich ruhig und besonnen ihrer Aufforderung, das Haus zu verlassen. Binnen weniger Minuten war der Dom leer, sämtliche Konzertbesucher warteten im Lustgarten.

Die schnell mit 100 Leuten eintreffende Feuerwehr stellte im Turm D eine leichte Rauchentwicklung und einen starken Geruch nach Verschmortem fest. Männer in Gasmasken untersuchten daraufhin vor allem den Fahrstuhl des Gebäudeteiles gründlich, von dem der Geruch auszugehen schien. Nach ungefähr einer Stunde wurde die Ursache gefunden – im Motor des Fahrstuhls hatte es einen Kurzschluss gegeben. Eine Gefahr für Dom und Besucher bestand zu keinem Zeitpunkt.

Da alle Konzertgäste noch immer in der lauen Nacht im Lustgarten ausharrten, konnte das Konzert nach einer Stunde fortgesetzt werden. Der Applaus für Musiker und Jazzgröße Jocelyn B Smith war überwältigend, als sie gegen 22 Uhr wieder die Bühne betraten. Gerührt meinte Jocelyn zu ihrem Publikum: „das ist Berlin, deshalb habe ich mich vor 30 Jahren für Berlin entschieden“. Fast alle 1400 Plätze waren wieder besetzt, kaum einer während der langen Warterei im Lustgarten nach Hause gegangen. Am Ende, gegen Mitternacht gab es dann noch eine Novum für den Berliner Dom: Junge, Alte, Männer, Frauen riss es bei den letzten Songs des Konzerts von den Kirchenbänken, alle tanzten und sangen laut mit.

 

Foto: Schroeder

 

Jazzgröße Jocelyn B. Smith

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Jocelyn Bernadette Smith ist eine US-amerikanische Jazz-Sängerin, die Berlin bereits 1984 zu ihrer Wahlheimat erklärte. Im Berliner Dom gab die Musikerin mit der wunderbar tiefgründigen Soul-Stimme ihr Debüt anlässlich eines Trauergottesdienstes für Nelson Mandela 2013. Jetzt ist sie im Rahmen ihrer Jubiläumstour erstmals mit einem abendfüllenden Programm in der Kirche zu hören.

Es treten 100 Stimmen aus mehreren Chören auf und spiegeln die wunderbare Vielfältigkeit Berlins wider. Denn diese Chöre könnten unterschiedlicher nicht sein: der „Männer Minne“-Chor des Lesben- und Schwulenverbands, der „Zeitzeugenchor“, die „Different Voices of Berlin“, Studenten der Hochschule der populären Künste, der „Berliner Hockey“-Chor, die Eltern und Pfleger der Sonnenhof-Hospizkinder und der „I Am Jonny Kids“-Chor – geballte Gospelpower aus allen Ecken Berlins.

Samstag, 9. Mai, 20 Uhr, Karten 25,-€/ermäßigt 15,-€

 

Messias auf Hebräisch

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Das wohl bekannteste Stück aus Händels Messias ist das Hallelujah. Sobald dieses erklingt, singt innerlich mindestens die Hälfte des Publikums mit. Bei dieser Aufführung im Berliner Dom wird das allerdings nicht so leicht möglich sein, denn das Ensemble Laudamus Te lässt den Messias in hebräischer Sprache erklingen.

Die Texte des Oratoriums stammen zu zwei Dritteln aus dem Alten Testament, waren ursprünglich in eben dieser Sprache geschrieben. Nicht nur für die Konzertbesucher, sondern auch für die Solisten, die zum Teil aus Israel stammen, wird die Aufführung im Berliner Dom etwas ganz besonderes. Sie freuen sich darauf, ausgerechnet in Deutschland ein Konzert in der Sprache ihres Heimatlandes zu geben, in Hebräisch.

Freitag, 15. Mai, 20 Uhr Karten: 6,- bis 28,- €

 

Über das Aufscheinen von Hass, Ressentiment und Mitleid

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Anlässlich der Ausstellung "Du sollst Dir (k)ein Bild machen" veranstaltet die Katholische Akademie in Berlin e.V. einen Gesprächsabend im Berliner Dom.

Ausstellungs-Kurator Alexander Ochs und der katholische Theologe und Bildwissenschaftler Prof. Dr. Reinhard Hoeps sprechen am 21. Mai über das Bilderverbot und die Lust der Kirche auf Bilder. Das Bilderverbot des Dekalogs eröffnet die jüdisch-christliche Konfliktgeschichte um das Bild. Wieviel Hass auf den Menschen entsteigt einem Bilderverbot, das eigentlich die Gottesverehrung sichern soll? Welche Bilder können Ressentiments mindern und Mitleid mehren? Was bedeutet dies für das Verhältnis von Kultbild und Kunstbild hier und heute im Berliner Dom 2015?

Moderation: Joachim Hake, Direktor,  Katholische Akademie in Berlin
Begrüßung durch Dr. h.c. Volker Faigle, Vorsitzender des Domkirchen-Kollegiums

Donnerstag, 21.05.2015, 19 Uhr Einlass in die Ausstellung in die Tauf-und Traukirche, 19:30 Uhr Gespräch im Sophie-Charlotte-Saal


Foto: Herman III Saftleven , Ausblick auf ein Flusstal (Rheinfantasie), 1665,

 

Ihr Himmel jubiliert von oben!

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Wegen des großen Andrangs in den letzten Jahren veranstalten Berliner Dom und Sankt Marien bereits zum vierten Mal an Christi Himmelfahrt einen gemeinsamen Wandelgottesdienst mit Prozession.


Am Donnerstag, den 14. Mai, beginnt der Gottesdienst um zehn Uhr im Berliner Dom. Dabei singt der Staats- und Domchor Werke von Johann Sebastian Bach und Johann Kuhnau. Begleitet wird das Ensemble von der Lautten-Comagney. Anschließend zieht die gesamte Gemeinde, samt Predigern, Sängern und Musikern, einige davon auf Kutschen, singend und musizierend 600 Meter weiter in die Marienkirche.

 

Foto: Maren Glockner

 

Sechs christliche Kirchen gedenken gemeinsam

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Anlässlich des 100. Jahrestages des Genozids an Armeniern, Aramäern und Pontos-Griechen findet im Berliner Dom am 23. April um 19.15 Uhr ein ökumenischer Gedenkgottesdienst statt.

Das Besondere an diesem Gottesdienst: Vertreter von sechs christlichen Kirchen gestalten ihn gemeinsam: Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (EKD-Ratsvorsitzender), Reinhard Kardinal Marx (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz), Erzbischof Karekin Bekdzian (Armenischer Primas von Deutschland), Bischöfin Rosemarie Wenner (Evangelisch-Methodistische Kirche), Metropolit Augoustinos (Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz von Deutschland), Erzbischof Mor Philoxenos Mattias Nayis (syrisch-orthodoxe Kirche).

1,5 Millionen Armenier sowie mehrere Hunderttausend Aramäer und Griechen wurden zwischen 1915 und 1922 ermordet. „Gemeinsam stehen wir zu der Verantwortung, das Gedenken an den Völkermord am armenischen Volk wachzuhalten und für dessen Anerkennung auch öffentlich einzutreten“, schreibt der Speyerer katholische Bischof Karl-Heinz Wiesemann. Wiesemann ist Vorsitzender des Arbeitskreises christlicher Kirchen in Deutschland, der den Gottesdienst gemeinsam mit der EKD, der Armenischen Apostolische Kirche, der Deutschen Bischofskonferenz veranstaltet.

Für die musikalische Umrahmung des Gedenkgottesdienstes sorgen der armenische Mädchenchor Geghard und die aramäische Sängern Maria Kaplan.

Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

 

Foto: Wikipedia

 

Du sollst Dir (k)ein Bild machen - Teil 2

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In der Tauf- und Traukirche läuft noch bis Mitte Juni die ungewöhnliche Ausstellung, die unser Gemeindemitglied Alexander Ochs ins Leben gerufen und kuratiert hat.
Wöchentlich kommen neue Bilder hinzu, bereits Gezeigtes verschwindet wieder. Modernes ist dabei aber auch Kunst aus dem 11. Jahrhundert. Dompredigerin Petra Zimmermann ist Mitinitiatoren der Ausstellung und hat auf der Seite www.du-sollst-dir-kein-bild-machen.de ein Interview veröffentlicht, das wir hier in Auszügen wiedergeben:

„Wenn man sich den Berliner Dom ansieht, dann ist natürlich nicht die erste Assoziation ‚Du sollst dir kein Bild machen‘, sondern es ist ein Raum voller Bilder und voller Ornamentik, voller Mosaike und Skulpturen. Und manch einer der Besucher, der hier rein kommt, fragt ganz vorsichtig nach, ob er sich vielleicht verlaufen hat und ob es sich tatsächlich um eine evangelische Kirche handelt und nicht doch um einen katholischen Dom? Man merkt also schon an der Reaktion der Besucher, hier gibt es eine Irritation der Zusammenhang von Protestantismus und dieser Ausschmückung von Kirche ist nicht selbstverständlich. Damit ist die Frage ‚Du sollst Dir kein Bild machen‘ in unserem Dom erst mal gut aufgehoben, weil es die ganze widersprüchliche oder sagen wir besser, die differenzierte Haltung der Evangelischen Kirche zum Bild schon widerspiegelt. …

Aus meinem Verständnis von Religion heraus ist es ja immer so, dass wir die Fragen, die Menschen haben, irgendwie in eine Verbindung bringen, in einen Zusammenhang bringen, mit dem, was in der Bibel erzählt wird. Das ist auch so mit der Kunst. Die Kunst ist nicht da, um etwas, was fest steht, zu illustrieren, sondern die Kunst ist dazu da, Anregungen zu geben, Interpretationsmöglichkeiten zu eröffnen. …


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Erfreut Euch!

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Mit diesen Worten jubiliert der Chor und ruft die Freude über die Auferstehung Jesu der Gemeinde zu – die mitreißende Kantate „Erfreut euch, ihr Herzen“ ist am Ostermontag zu hören. Neben der überschwänglichen Freude kommt der Zweifel aber auch zu Wort: Die „Furcht“ und die „Hoffnung“ halten einen Dialog. Mit z. T. nur wenigen Textänderungen („K“ein Auge sieht – „M“ein Auge sieht) imitieren die beiden gegensätzlichen Richtungen die gleichen musikalischen Motive – bis auch die Furcht durch die Heilsbotschaft getröstet wird.

Ostermontag, 06. April 2015, 10.00 Uhr
Festgottesdienst mit Kantate
Johann Sebastian Bach: „Erfreut euch, ihr Herzen“ BWV 66
Kantatechor der Berliner Domkantorei
Saskia Klumpp, Alt – Dirk Kleinke, Tenor, - Jörg Gottschick, Bass
Barockorchester „Aris et Aulis“
Leitung: Domkantor Tobias Brommann

 

Herzlichen Glückwunsch zum 550. Geburtstag!

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Der Staats- und Domchor feiert in diesem Jahr sein 550 jähriges Bestehen unter dem Motto: „Berliner Jungen singen – seit 550 Jahren!“.


Die diesjährigen Feierlichkeiten zum Jubiläum beginnen am 7. April um 18 Uhr mit einem Konzert und einer Ausstellung in der UdK Berlin. Der 7. April gilt als Gründungstag des Chores. Vor genau 550 Jahren,  am 7. April 1465, werden Chorgesang und die Anstellung von Chorschülern an der Berliner Schlosskirche erstmals urkundlich erwähnt.

Die erste Auslandsreise unternimmt der ‚Königliche Hof- und Domchor‘ 1850 nach London und begründet damit eine lange Reisetradition. Noch heute fährt das Ensemble in die unterschiedlichsten Länder der Welt. Nach der Abdankung des Kaisers im Jahr 1918 braucht der Chor einen neuen Namen. 1923 erhält er den amtlichen Titel ‚Staats- und Domchor‘. Er der künstlerischen Aufsicht der Staatlichen Hochschule für Musik unterstellt, einer der Vorgängerinstitutionen der Universität der Künste Berlin.


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weltweites Leiden – Thema bei Karfreitagsprozession

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Die Berliner Karfreitagsprozession am 3. April 2015 sucht in diesem Jahr den Bezug zu gegenwärtigen Leiden in aller Welt. Deshalb werden aktuelle Nachrichten mit biblischen Texten in Beziehung gesetzt.


Die Nachrichtentexte liest RBB-Abendschau-Moderator Sascha Hingst, der auch an der Prozession teilnehmen wird. Neben Bischof Markus Dröge, Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein und Superintendent Bertold Höcker werden auch zahlreiche Glaubensgeschwister aus der Ökumene erwartet, unter ihnen Pfarrer Matthias Fenski, Ökumenebeauftragter des Erzbistums Berlin und die beiden russisch-orthodoxen Geistlichen Abt Daniil Irbits und Pater Daniel Dolgov.
Die Prozession beginnt um 11 Uhr direkt nach dem Gottesdienst im Berliner Dom. Von dort aus ziehen die Teilnehmer zu sechs weiteren Stationen, unter anderen zur St. Marienkirche, der Hedwigs-Kathedrale und als Abschluss zum Französischen Dom auf dem Gendarmenmarkt. An den jeweiligen Stationskirchen tragen Pfarrerinnen und Pfarrer eine Bibellesung aus der Passionsgeschichte vor. Aktuelle Nachrichtentexte schlagen die Brücke zu gegenwärtigen Leiden in aller Welt.  „Wir konfrontieren die Nachrichtenmeldungen mit den biblischen Texten der Passionsgeschichte“, sagt Mit-Initiator Superintendent Bertold Höcker, „Damit  verdeutlichen wir: Die Passionsgeschichte, das Leiden und Sterben Gottes in und an dieser Welt, sind hochaktuell.“

Dauer der Prozession: etwa 90 Minuten.


 

Bach in Berlin

 

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Bach in Berlin – 3. Ausstellung des Bachhauses im Berliner Dom

Mit einer Präsentation im Berliner Dom erinnert das Bachhaus Eisenach an Bachs Aufenthalte an Spree und Havel und lädt heutige Hauptstadt-Besucher zu einer Spurensuche ein.

Wenigstens dreimal besuchte Bach Berlin: Während seines ersten Besuch Anfang 1719 musizierte Bach im Berliner Stadtschloss vor dem Großonkel Friedrichs des Großen, dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg, dem Bach anschließend die deshalb so genannten „Brandenburgischen Konzerte“ widmete.


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