Aktuelles / Presse-Mitteilungen

Tausende Einträge aus aller Welt – Dom stellt Kondolenzbuch online

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Vom 25. März bis zum 2. April haben sich mehrere Tausend Menschen in das Kondolenzbuch des Berliner Domes für die Opfer und Hinterbliebenen des Flugzeugabsturzes in Frankreich eingetragen. Die Besucher kamen aus ganz Deutschland, aber auch aus dem Ausland, was die vielen Einträge in Englisch oder auch asiatischer Schrift zeigen.

Zum Nachlesen stellt der Berliner Dom das Kondolenzbuch als pdf-Datei hier online.

Zu den ersten, die in das Buch bereits am Tag nach dem tragischen Unglück schrieben, gehörten neben dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller und dem Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses Ralf Wieland auch Mitarbeiter von Germanwings und Lufthansa. „Ich bin unendlich traurig“, „unfassbar“,  „wir trauern mit Euch“ – so lauten viele Eintragungen. Die meisten Schreiber gedenken der Opfer, wünschen den Angehörigen Kraft und sind in Gedanken bei ihnen wie z.B. diese Worte zeigen: „Liebe Caja und liebe Lea, wir denken an Euch und Eure Familien“.

Das Kondolenzbuch wird ab sofort  wieder im Safe des Berliner Domes aufbewahrt.

 

Sechs christliche Kirchen gedenken gemeinsam

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Anlässlich des 100. Jahrestages des Genozids an Armeniern, Aramäern und Pontos-Griechen findet im Berliner Dom am 23. April um 19.15 Uhr ein ökumenischer Gedenkgottesdienst statt.

Das Besondere an diesem Gottesdienst: Vertreter von sechs christlichen Kirchen gestalten ihn gemeinsam: Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (EKD-Ratsvorsitzender), Reinhard Kardinal Marx (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz), Erzbischof Karekin Bekdzian (Armenischer Primas von Deutschland), Bischöfin Rosemarie Wenner (Evangelisch-Methodistische Kirche), Metropolit Augoustinos (Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz von Deutschland), Erzbischof Mor Philoxenos Mattias Nayis (syrisch-orthodoxe Kirche).

1,5 Millionen Armenier sowie mehrere Hunderttausend Aramäer und Griechen wurden zwischen 1915 und 1922 ermordet. „Gemeinsam stehen wir zu der Verantwortung, das Gedenken an den Völkermord am armenischen Volk wachzuhalten und für dessen Anerkennung auch öffentlich einzutreten“, schreibt der Speyerer katholische Bischof Karl-Heinz Wiesemann. Wiesemann ist Vorsitzender des Arbeitskreises christlicher Kirchen in Deutschland, der den Gottesdienst gemeinsam mit der EKD, der Armenischen Apostolische Kirche, der Deutschen Bischofskonferenz veranstaltet.

Für die musikalische Umrahmung des Gedenkgottesdienstes sorgen der armenische Mädchenchor Geghard und die aramäische Sängern Maria Kaplan.

Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

 

Foto: Wikipedia

 

Du sollst Dir (k)ein Bild machen - Teil 2

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In der Tauf- und Traukirche läuft noch bis Mitte Juni die ungewöhnliche Ausstellung, die unser Gemeindemitglied Alexander Ochs ins Leben gerufen und kuratiert hat.
Wöchentlich kommen neue Bilder hinzu, bereits Gezeigtes verschwindet wieder. Modernes ist dabei aber auch Kunst aus dem 11. Jahrhundert. Dompredigerin Petra Zimmermann ist Mitinitiatoren der Ausstellung und hat auf der Seite www.du-sollst-dir-kein-bild-machen.de ein Interview veröffentlicht, das wir hier in Auszügen wiedergeben:

„Wenn man sich den Berliner Dom ansieht, dann ist natürlich nicht die erste Assoziation ‚Du sollst dir kein Bild machen‘, sondern es ist ein Raum voller Bilder und voller Ornamentik, voller Mosaike und Skulpturen. Und manch einer der Besucher, der hier rein kommt, fragt ganz vorsichtig nach, ob er sich vielleicht verlaufen hat und ob es sich tatsächlich um eine evangelische Kirche handelt und nicht doch um einen katholischen Dom? Man merkt also schon an der Reaktion der Besucher, hier gibt es eine Irritation der Zusammenhang von Protestantismus und dieser Ausschmückung von Kirche ist nicht selbstverständlich. Damit ist die Frage ‚Du sollst Dir kein Bild machen‘ in unserem Dom erst mal gut aufgehoben, weil es die ganze widersprüchliche oder sagen wir besser, die differenzierte Haltung der Evangelischen Kirche zum Bild schon widerspiegelt. …

Aus meinem Verständnis von Religion heraus ist es ja immer so, dass wir die Fragen, die Menschen haben, irgendwie in eine Verbindung bringen, in einen Zusammenhang bringen, mit dem, was in der Bibel erzählt wird. Das ist auch so mit der Kunst. Die Kunst ist nicht da, um etwas, was fest steht, zu illustrieren, sondern die Kunst ist dazu da, Anregungen zu geben, Interpretationsmöglichkeiten zu eröffnen. …


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Erfreut Euch!

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Mit diesen Worten jubiliert der Chor und ruft die Freude über die Auferstehung Jesu der Gemeinde zu – die mitreißende Kantate „Erfreut euch, ihr Herzen“ ist am Ostermontag zu hören. Neben der überschwänglichen Freude kommt der Zweifel aber auch zu Wort: Die „Furcht“ und die „Hoffnung“ halten einen Dialog. Mit z. T. nur wenigen Textänderungen („K“ein Auge sieht – „M“ein Auge sieht) imitieren die beiden gegensätzlichen Richtungen die gleichen musikalischen Motive – bis auch die Furcht durch die Heilsbotschaft getröstet wird.

Ostermontag, 06. April 2015, 10.00 Uhr
Festgottesdienst mit Kantate
Johann Sebastian Bach: „Erfreut euch, ihr Herzen“ BWV 66
Kantatechor der Berliner Domkantorei
Saskia Klumpp, Alt – Dirk Kleinke, Tenor, - Jörg Gottschick, Bass
Barockorchester „Aris et Aulis“
Leitung: Domkantor Tobias Brommann

 

Herzlichen Glückwunsch zum 550. Geburtstag!

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Der Staats- und Domchor feiert in diesem Jahr sein 550 jähriges Bestehen unter dem Motto: „Berliner Jungen singen – seit 550 Jahren!“.


Die diesjährigen Feierlichkeiten zum Jubiläum beginnen am 7. April um 18 Uhr mit einem Konzert und einer Ausstellung in der UdK Berlin. Der 7. April gilt als Gründungstag des Chores. Vor genau 550 Jahren,  am 7. April 1465, werden Chorgesang und die Anstellung von Chorschülern an der Berliner Schlosskirche erstmals urkundlich erwähnt.

Die erste Auslandsreise unternimmt der ‚Königliche Hof- und Domchor‘ 1850 nach London und begründet damit eine lange Reisetradition. Noch heute fährt das Ensemble in die unterschiedlichsten Länder der Welt. Nach der Abdankung des Kaisers im Jahr 1918 braucht der Chor einen neuen Namen. 1923 erhält er den amtlichen Titel ‚Staats- und Domchor‘. Er der künstlerischen Aufsicht der Staatlichen Hochschule für Musik unterstellt, einer der Vorgängerinstitutionen der Universität der Künste Berlin.


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weltweites Leiden – Thema bei Karfreitagsprozession

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Die Berliner Karfreitagsprozession am 3. April 2015 sucht in diesem Jahr den Bezug zu gegenwärtigen Leiden in aller Welt. Deshalb werden aktuelle Nachrichten mit biblischen Texten in Beziehung gesetzt.


Die Nachrichtentexte liest RBB-Abendschau-Moderator Sascha Hingst, der auch an der Prozession teilnehmen wird. Neben Bischof Markus Dröge, Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein und Superintendent Bertold Höcker werden auch zahlreiche Glaubensgeschwister aus der Ökumene erwartet, unter ihnen Pfarrer Matthias Fenski, Ökumenebeauftragter des Erzbistums Berlin und die beiden russisch-orthodoxen Geistlichen Abt Daniil Irbits und Pater Daniel Dolgov.
Die Prozession beginnt um 11 Uhr direkt nach dem Gottesdienst im Berliner Dom. Von dort aus ziehen die Teilnehmer zu sechs weiteren Stationen, unter anderen zur St. Marienkirche, der Hedwigs-Kathedrale und als Abschluss zum Französischen Dom auf dem Gendarmenmarkt. An den jeweiligen Stationskirchen tragen Pfarrerinnen und Pfarrer eine Bibellesung aus der Passionsgeschichte vor. Aktuelle Nachrichtentexte schlagen die Brücke zu gegenwärtigen Leiden in aller Welt.  „Wir konfrontieren die Nachrichtenmeldungen mit den biblischen Texten der Passionsgeschichte“, sagt Mit-Initiator Superintendent Bertold Höcker, „Damit  verdeutlichen wir: Die Passionsgeschichte, das Leiden und Sterben Gottes in und an dieser Welt, sind hochaktuell.“

Dauer der Prozession: etwa 90 Minuten.


 

Bach in Berlin

 

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Bach in Berlin – 3. Ausstellung des Bachhauses im Berliner Dom

Mit einer Präsentation im Berliner Dom erinnert das Bachhaus Eisenach an Bachs Aufenthalte an Spree und Havel und lädt heutige Hauptstadt-Besucher zu einer Spurensuche ein.

Wenigstens dreimal besuchte Bach Berlin: Während seines ersten Besuch Anfang 1719 musizierte Bach im Berliner Stadtschloss vor dem Großonkel Friedrichs des Großen, dem Markgrafen Christian Ludwig von Brandenburg, dem Bach anschließend die deshalb so genannten „Brandenburgischen Konzerte“ widmete.


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Chöre und mehr

seemann_ahoi.jpgDas Konzert des Staats- und Domchores ‚Was frag ich nach der Welt‘ findet wegen der Themen-Ausstellung in der Tauf- und Traukirche in der Sophienkirche statt.

Freitag, 20.03.2015, 19:30 Uhr
Sophienkirche, Große Hamburger Str. 31, 10115 Berlin
Was frag ich nach der Welt
Werke von Eccard, Buxtehude, Mendelssohn und Distler.
Staats- und Domchor Berlin
Lautten Compagney
Leitung: Kai-Uwe Jirka

16,– / erm. 10,– Euro (freie Platzwahl)

Seemann, Ahoi
Die Familiär!-Saison beim Staats-und Domchor geht wieder los. Am 3.3. stehen Matrosenlieder aller Art auf dem Programm von ‚Seemann, Ahoi!‘  Man muss nicht singen können, nur Spaß dran haben, dann sind alle Kinder  hier richtig, genauso wie  Eltern, Geschwister und Großeltern. Unterstützt werden die Singenden durch Klaviermusik und ein paar sangeskräftige Mädchen und Jungs der Singakademie zu Berlin und des Staats- und Domchores.


Dienstag 3.3., 17 Uhr,  Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3, Berlin-Mitte

 

Zwerghuhnzüchter, Feuerwehrmann, Kantor und Komponist

bethke-neithard.jpgDie Berliner Domkantorei führt am 28. März ein ungewöhnliches Werk auf: das Crucifixus des Zeitgenossen Neithard Bethke.

Zwerghuhnzüchter, Feuerwehrmann, nebenbei auch noch Komponist und Kantor - Neithard Bethkes ist vielfältig und spannend. Seine Persönlichkeit spaltet, man ist fasziniert in seinen Bann gezogen oder abgeschreckt. Dabei sind seine künstlerischen Qualitäten, sei es als Chorleiter, Improvisator oder Komponist allgemein anerkannt. Seine Musik ist von der Liturgie her gedacht und bei allen Schwierigkeiten der modernen Tonsprache bewusst für Laienchor geschrieben.

 „Crucifixus est pro nobis“ op. 25/1975
28. März 2015, um 18 Uhr


Christina Roterberg (Sopran) 

Uta Runne (Alt)
Volker Arndt (Tenor)

Martin Schubach (Bass)


Deutsches Filmorchester Babelsberg

Berliner Domkantorei

Mädchenchor der Singakademie zu Berlin

Einstudierung: Friederike Stahmer 

Leitung: Domkantor Tobias Brommann

 

6,– bis 28,– €

 

Eine Einführung findet um 17.30 Uhr im Sophie-Charlotte-Saal statt.

 

Du sollst die (k)ein Bild machen

silva_malawi_teutloff.jpgEine Ausstellung alter und zeitgenössischer Kunst im Berliner Dom

1. März – 14. Juni 2015

Die Ausstellung Du sollst Dir (k)ein Bild machen im Berliner Dom zeigt Kunstwerke vom 11. Jahrhundert bis heute, vom ‚Elfenbein-Kruzifixus‘ aus dem Bamberger Domschatz, von Werken Max Beckmanns und Hans Arps (1907 und 1914) bis hin zu Werken von Marina Abramovic, Ai Weiwei, Daniel Richter und Miwa Yanagi.

Das ‚Ausstellungskontinuum‘ in der Tauf- und Traukirche des Doms  entwickelt sich zwischen der Passionszeit und Pfingsten und ist vom Hauptstadtkulturfonds und weiteren Mäzenen gefördert (s.u.). Die Ausstellung verändert sich mehrfach. Manche Bilder hängen nur Tage, andere wochenlang.


Kurator ist der bekannte Berliner Galerist und Autor Alexander Ochs. Zur Idee der Ausstellung Du sollst Dir (k)ein Bild machen gehören die Auseinandersetzung mit dem Abbildungsverbot im Islam und Judentum, den kunstlosen christlichen Kirchen in den ersten zwei Jahrhunderten nach Christus. Thematisiert werden auch die Folgen des Bildersturms während der Reformationszeit.

Für die Schau verschwinden die gesamte, üppige Ausstattung der Tauf- und Traukirche – Altar, Gemälde, Kandelaber und die den Raum fassenden Säulen - bis in einer Höhe von rund sechs Metern. Nur die ausgemalte Decke und die Orgelempore bleiben sichtbar. In die so entstehende Raumskulptur sind drei Objekte fest installiert: Ein unbekanntes 1968 datiertes Kunststoff-Multiple von Lucio Fontana (1899-1968), eine in hebräischen Buchstaben geschriebene Neonskulptur (Du sollst Dir kein Bild machen) und ein Bibelschrein mit einer 1886 für die britische und ausländische Bibelgesellschaft gedruckte ‚Heilige Schrift‘.

In diesem fast leeren Raum entwickeln sich in den 106 Tagen, die die Ausstellung dauert,  zehn Szenen aus alter und neuer Kunst. Dabei werden immer wieder neue Kombinationen von Kunstwerken präsentiert, die sich zu den christlichen Festen verhalten, diese aber nicht illustrieren und bebildern.

Der Berliner Dom leistet mit dieser Ausstellung seinen Beitrag zum diesjährigen Thema der Lutherdekade ‚Reformation – Bibel und Bild‘. Bereits 2014 präsentierte das Haus die viel gelobte Multimediaausstellung ‚Ein Haus – Viele Herren‘ zum Verhältnis von ‚Reformation und Politik‘.

 

Du sollst dir (k)ein Bild machen ist gefördert durch:
HAUPTSTADTKULTURFONDS, Verein Ausstellungshaus für christliche Kunst e.V., u.a. Wir danken den Leihgeberinnen und Leihgebern: Stiftung Arp, Mayen Beckmann, Diözesanmuseum Bamberg, Frank Hense, Erika Hoffmann-Koenige; Sammlung Hoffmann, Museum Abtei Liesborn, Thomas Olbricht; Olbricht Collection, Thomas Rusche, SØR Rusche Collection; Hannelore und Lutz Teutloff; Museum Teutloff e.V.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.du-sollst-dir-kein-bild-machen.de


Foto:

Joao Silva, Malawi Prisons, 2005
Foto: Kurt Steinhausen Fotografie
Courtesy TEUTLOFF MUSEUM e.V.
© Joao Silva

 

 

Trauergottesdienst und Staatsakt Bundespräsident a.D. Dr. Richard von Weizsäcker

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Am Mittwoch, den 11. Februar 2015 werden im Berliner Dom ein Trauergottesdienst und anschließend ein Staatsakt für Bundespräsident a.D. Dr. Richard von Weizsäcker stattfinden.  Die Veranstaltung wird um 11:00 Uhr beginnen und voraussichtlich gegen 13:15 Uhr enden. Die einzelnen Programmpunkte entnehmen Sie bitte dem Kurzprogramm.


Medienvertreter, die über den Staatsakt berichten wollen, werden um Beachtung der folgenden Hinweise gebeten.

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Mausalarm

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Kinder müssen sie einfach kennenlernen – die Orgelmaus. Sie wohnt in der Orgel des Berliner Domes und kann gemeinsam mit Domorganist Andreas Sieling jede Menge über dieses riesige Instrument erzählen. Z.B. dass in die Orgel ein großes Haus für zwei Familien reinpassen würde. Neugierig geworden?

Am 15. Februar um 14.30 oder um 16 Uhr gibt die Maus eine Kostprobe ihres Könnens. Die Karten kosten für Kinder 4,- Euro und für Erwachsene 8,- Euro.

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