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Berliner Dom erhält das Signet "Berlin barrierefrei"

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signet1k.jpgBerliner Dom bekommt das Signet „Berlin barrierefrei“

Am 08. Oktober 2007 wurden im Beisein von Prof. Dr. Hans Ottomeyer, Generaldirektor des Deutschen Historischen Museums, des Bezirksbürgermeisters Dr. Christian Hanke und des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Martin Marquard, bedeutende Einrichtungen im Bezirk Berlin Mitte mit dem Signet „Berlin barrierefrei“ ausgezeichnet.
Unter den ausgewählten Einrichtungen sind neben dem Berliner Dom das Deutsche Historische Museum, die Gedenkstätte Berliner Mauer, das Musikinstrumentenmuseum, die Arkaden am Potsdamer Platz, das InterContinental und das Hotel Schweizerhof. All diese Einrichtungen haben einen besonderen Service für Menschen mit Behinderung. Zum Beispiel bietet das Deutsche Historische Museum neben einer stufenlosen Erreichbarkeit auf Wunsch Gruppenführungen mit Gebärdensprache an. Ebenso sind dort alle Ausstellungen für Rollstuhlfahrer und Menschen mit einer Gehbehinderung zugänglich.
Bei unserem Haus wurden besonders die Induktionsschleife, die es Menschen mit Hörbehinderung ermöglicht Gottesdienste und Konzerte mitzuerleben und die barrierefreie Website hervorgehoben.
Diese gelungenen Beispiele für die Umsetzung der Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt sollen öffentlich dokumentiert und mit Hilfe eines augenfälligen Signets im Stadtbild sichtbar gemacht werden.
Sicherlich gibt es auch bei uns noch einiges zu tun, um Menschen mit Behinderung den Besuch angenehmer zu gestalten. So ist zum Beispiel geplant, eine Überdachung für die auf den Pförtner wartenden Rollstuhlfahrer am Aufzug anzubringen. Da diese Maßnahme aber in die Gesamtplanung zur Umgestaltung der Nordfläche einbezogen werden muss, wurde sie bisher zurückgestellt.
An dieser Stelle sei aber auch schon darauf hingewiesen, dass der 18.00-Uhr-Gottesdienst am Silvestertag von einem Gebärdendolmetscher übersetzt wird.
Ausführliche Informationen zu der Aktion „Berlin barrierefrei“ finden Sie unter:
www.berlin.de/barrierefrei

 

 

Neue Nachrichten zur Sanierung der Kuppel und dem Kuppelkreuz

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kuppelkreuz_demontage.jpg Die Erneuerung des Kreuzes und der Laternenbekrönung sowie der anderen Arbeiten, die sich als notwendig erwiesen haben, ist auf gutem Weg. Die ersten Aufträge sind erteilt. Über Winter werden das neue Kreuz und die Laternenbekrönung hergestellt. Nach jetziger Planung soll im Mai 2008 das Kreuz wieder aufgesetzt werden. Damit erhält die Stadt mit dem weithin leuchtendes Kreuz des Domes ein Wahrzeichen zurück.

Zur Jahrespressekonferenz im März 2007 hatten wir darauf hingewiesen, dass weitere Untersuchungen am Dach, an den Kugeln der Seitentürme, am Engelkranz und den Figuren und am unteren Teil der Laterne erfolgen sollten. Bei diesen Untersuchungen sind Schwachstellen zutage getreten, die im Zuge der Arbeiten gleich mit beseitigt werden sollen. Das gilt z. B. für die Stangen, an denen die Kugeln auf den Seitentürmen befestigt sind. Sie werden in den nächsten Tagen abgenommen, um sie nicht den Belastungen des Winters auszusetzen. Dach und Figuren sind von Technikern und Statikern sorgfältig untersucht worden. Weitere Gefährdungen erwarten wir daher nicht. (Zu den Arbeiten, die jetzt durchgeführt werden gibt Ihnen Dombaumeister Felmy gleich einen Überblick.)

Die Kosten für die gesamte Maßnahme (darin enthalten sind die Kosten für die Abnahme der Laternenbekrönung und des Kreuzes im Dezember 2006 und die Kosten für eine bauhistorischen Dokumentation, die bereits vorher geplant war) werden mit ca. 1.420 000 € netto beziffert. Die Finanzierung dieser Kosten wird uns durch großzügige Zuwendungen ermöglicht:
Bund und Land Berlin haben 430.000 € aus Mitteln der Städtebauförderung und der Denkmalpflege bewilligt.
Der Staatsminister für Kultur in der Bundesregierung hat 200.000 € bewilligt.
Die Cornelsen-Kulturstiftung unterstreicht die Bedeutung dieser Maßnahme mit einer Zuwendung von 100.000 € und möchte damit weiteres bürgerschaftliches Engagement anregen.
Der Dombauverein gibt 60.000 € zu dieser Maßnahme.
An Spenden sind bisher ca. 50.000 € eingegangen.
Die Oberpfarr- und Domkirche muss nach gegenwärtigem Stand ca. 580.000 € Eigenmittel aufbringen. Davon stehen 300.000 € bereits im Haushalt 2007 bereit und sind z.T. verausgabt. Die weiteren Mittel müssen im Jahr 2008 eingestellt werden. Dazu brauchen wir weitere Unterstützung von den Bürgern dieser Stadt, aber auch von Besuchern und Freunden des Berliner Domes aus ganz Deutschland.

 
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