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Johannisnacht mit Tauferinnerung und verzaubernden Klängen

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Viele Christen wurden als Kinder getauft und haben daher keine persönliche Erinnerung mehr an die eigene Taufe.

Am Johannistag, am Samstag, den 24. Juni – dem Gedenktag Johannes des Täufers – laden wir daher um 22 Uhr zu einem Nachgottesdienst mit einer Tauferinnerungsfeier in den Berliner Dom ein. Über die Lautsprecher ist das Plätschern von Wasser zu hören, Domprediger Thomas C. Müller zeichnet allen Gottesdienstbesuchern, die möchten, ein Wasserkreuz auf die Stirn. Musikalisch wird der Gottesdienst durch Domorganist Andreas Sieling an der Orgel und Claudio Tesorino am Saxophon gestaltet.
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Habt keine Angst! (nach Mt 28,6)

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Unter diesem Motto findet in diesem Jahr der Ökumenische Pfingstweg der Kirchen statt, am Pfingstsonntag, 4. Juni 2017, 18:30 Uhr, vom Bebelplatz zum Berliner Dom.

 

Wenn Angst eine Gesellschaft beherrscht, hat die Verallgemeinerung leichtes Spiel. Genau diese Gegenbotschaft: Habt keine Angst - weder vor Terror, noch vor Überfremdung oder Populismus - wollen die Kirchen in Berlin mit ihrem diesjährigen Pfingstweg deutlich machen. Der Pfingstweg endet am Berliner Dom, wo um 19:30 Uhr eine ökumenische Andacht gefeiert wird. Die traditionell an Pfingsten stattfindende Nacht der offenen Kirchen entfällt in diesem Jahr wegen des Deutschen Evangelischen Kirchentags eine Woche zuvor.

 

1200 Delegierte aus 100 Ländern

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500 Jahre Reformation – 2017 feiern wir nicht nur ein Gedenkjahr der lutherischen Kirchen, auch die reformierte Weltgemeinschaft widmet sich diesem besonderen Jubiläum. Dazu wird die Generalversammlung der Reformierten Kirchen zum ersten Mal seit über 50 Jahren in Deutschland tagen. Vom 27. Juli bis 7. Juli 2017 kommen 1200 Delegierte aus über 100 Ländern in Leipzig zusammen. Unter dem Thema „Lebendiger Gott, erneuere und verwandle uns“ wird sich die Weltversammlung mit drängenden Gegenwartsthemen beschäftigen und das Erbe der Reformation auf seinen Beitrag zu den nötigen Transformationsprozessen  befragen.  Am Sonntag, dem 2. Juli macht sich die Generalversammlung auf den Weg nach Berlin. Im Berliner Dom feiern wir einen Festgottesdienst, an dem zahlreiche leitende Geistliche aus verschiedenen Ländern und Kontinenten teilnehmen. Das ZDF überträgt den Gottesdienst live ab 9.30 Uhr.


Wenn Sie am Gottesdienst im Berliner Dom teilnehmen möchten, nehmen sie bitte bis 9.00 Uhr Ihre Plätze ein. Danach ist kein Einlass mehr möglich.

 

Ein Musikfest für die ganze Stadt

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Der Berliner Dom beteiligt sich in diesem Jahr mit seinen musikalischen Ensembles und Gästen an der Berliner Fête de la Musique. Wir möchten damit unsere Ensembles einem breiteren Publikum vorstellen.

 

Vor dem Dom, Richtung Lustgarten wird deshalb am 21. Juni nachmittags und abends viel musiziert. Die Dom-Fète beginnt mit dem Staats- und Domchor Berlin. Um 17:30 Uhr sind die Nachwuchsgruppen dran mit ‚Freude schöner Götterfunken‘ – einem Programm, das teilweise zum Mitsingen einlädt. Ab 18:30 singen die Jungen und Männer des Konzertchores Lieder aus Frankreich, Südafrika und Deutschland.


Um 19:00 Uhr tritt der Bläserkreis der Landeskirche auf und um 19:45 Uhr der Oratorienchor der Berliner Domkantorei. Die Sängerinnen und Sänger präsentieren musikalische Highlights aus verschiedenen Oratorien, wie zum Beispiel Händels ‚Hallelujah‘. Ab 20:30 singt der Kantatenchor der Berliner Domkantorei die Messe solennelle von Vierne. Den Abschluss der Dom-Fète bildet das Ensemble Hauptstadtblech, das um 21:15 Uhr Musik von Barock bis Filmmusik präsentiert.

 

Reformationsjubiläen in Geschichte und Gegenwart

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Jedes Jahrhundert hat die Reformation gefeiert und ihr Denkmäler gesetzt. Die unterschiedlich gezeichneten Bilder stellen an uns die Frage: Was ist für uns an Luther & Co. aktuell?


Für die Aufklärung war Luther ihr Vorläufer, derjenige, der die Gewissensfreiheit gebracht hat. Im 19. Jahrhundert beherrschte vor allem das Bild vom „Deutschesten aller Deutschen“ die Reden zum Reformationsjubiläum. Erinnern hat damit immer einen starken Gegenwartsbezug, denn jede Zeit hat vor allem das ihr Eigene im Reformationsgedenken zur Sprache gebracht. Diese historische Erkenntnis relativiert unseren Blick auf unsere eigene Vorstellung von der Reformation und fragt uns, wie wir uns selbst in den Feiern zur Sprache bringen.


Frau Prof. Dr. Dorothea Wendebourg hat sich in den letzten Jahren intensiv mit den Jubiläen der letzten Jahrhunderte in Publikationen und Vorträgen auseinandergesetzt. In Kürze wird von ihr eine neue Monographie zu diesem interessanten Thema erscheinen. Sie wird uns einen Überblick über das Reformationsgedenken der letzten Jahrhunderte geben und in einem Ausblick der Frage nachgehen, was für uns in der Gegenwart an der Reformation von Bedeutung ist.
 
Berliner Dom, Sophie-Charlotte-Saal, 19. Mai 2017, 19 Uhr

 
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