Aktuelles / Presse-Mitteilungen

Mein Schicksalsort Bernauer Straße

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Jörg Hildebrandt (Jg. 1939) stammt aus einer ostpreußischen Pfarrersfamilie, nach Flucht über Haff und Ostsee landet er schließlich in Berlin, Bernauer Straße, Versöhnungskirche. In unserer Veranstaltungsreihe ‚Zeitgeschichte persönlich erlebt‘ ist er am Mittwoch, den 20. Januar zu Gast.

Der Bau der Berliner Mauer entlang der Bernauer Straße bestimmt das weitere Leben von Jörg Hildebrandt. Unter der Chorleitung seines Bruders Herbert Hildebrandt singt er - seit deren Gründung 1961 - über Jahrzehnte in der Berliner Domkantorei. Bis 1990 tätig als Lektor in der Evangelischen Verlagsanstalt in Ost-Berlin, gestaltet Jörg Hildebrandt in der Friedlichen Revolution 1989/90 an führender Stelle die demokratische Umgestaltung des Rundfunks der DDR mit und zählt zu den Gründern des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg (ORB), der 2003 mit dem Sender Freies Berlin (SFB) zum Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) fusioniert. Verheiratet mit Regine Hildebrandt, Ministerin für Arbeit und Soziales in der letzten DDR-Regierung unter Lothar de Maiziére und bis 1999 im Potsdamer Kabinett unter Manfred Stolpe,  ist er als teilnehmender Beobachter nahe dran an den schwierigen Transformationsprozessen, des gelegentlich als „kleine DDR“ apostrophierten, wiedererstandenen Landes Brandenburg.          

Mittwoch 20. Januar 2016, 19:30-21:00 Uhr
Zeitgeschichte persönlich erlebt – Mitglieder der Berliner Domgemeinde im Gespräch
Mein Schicksalsort Bernauer Straße - Jörg Hildebrandt im Gespräch
Sophie-Charlotte-Saal, Eingang über Portal 2
Der Eintritt ist frei.

 

Foto: privat - Jörg und Regine Hildebrandt

 

Weihnachtsoratorium im Januar

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Jedes Jahr aufs Neue kommt die Frage auf: Warum führen wir das Weihnachtsoratorium im Januar auf?? Klare Antwort: Es ist dann immer noch Weihnachten! Und die Teile IV-VI gehören genau in diese Zeit, die 6. Kantate ist für den Epiphanias-Tag geschrieben, sprich: den 6. Januar.


Die Domkantorei singt im Konzert am 2. Januar um 18 Uhr diese wunderschöne Musik , von intimen Klängen des Chorals „Ich steh an deiner Krippen hier“ bis hin zu strahlenden Trompeten im Schlusschoral bieten gerade diese Teile des Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach vielleicht die schönste Musik, die ein Weihnachtsfest abrundet.


Samstag, 2. Januar 2016, 18.00 Uhr:
Johann Sebastian Bach, Weihnachtsoratorium Kantaten IV-VI

 

Sopran: Stephanie Petitlaurent
Alt: Susanne Langner
Tenor: Clemens Löschmann
Bass: Matthias Weichert
Berliner Domkantorei, Barockorchester „Aris et Aulis“
Leitung: Christiane Michel-Ostertun


Karten: 28,- / 23,- / 20,- / 15,- / 10,- / 6,- €

 

Animationsfilme des Berliner Domes gewinnen Designpreis Brandenburg 2015

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Sie sind bunt, witzig, maximal vier Minuten lang, spannend erzählt und absolut preisverdächtig: die Animationsfilme des Berliner Domes.


Das hat auch das Wirtschaftsministerium Brandenburg erkannt und die Macher der Filme – die »buchstabenschubser« aus Potsdam – mit dem diesjährigen 1. Platz beim Designpreis Brandenburg in der Kategorie Kommunikationsdesign ausgezeichnet.


„Mit Freude hat die Jury dem Filmzyklus »Ein Haus – viele Herren«, eingereicht von »buchstabenschubser«, den ersten Preis zuerkannt“, so Laudatorin Prof. Jutta Simon, Professorin für Advertising und Editorial Design an der Fachhochschule Potsdam. „Mit Freude, weil es der Jury Freude machte, sich diese Filme anzusehen und dabei zu lernen. Durch ihre mit leichter Hand gesteuerte erzählerische Qualität und ungewöhnlichen Illustrationen sowie dem humorvollen Umgang haben sie das Thema Religion neu definiert“. Auch dem Berliner Dom zollte Laudatorin Prof. Simon Respekt für „diese mutige Herangehensweise“.


Das Team der buchstabenschubser hatte die Animationsfilme bereits im Jahr 2013 im Auftrag des Berliner Domes für die Multimediaausstellung „Ein Haus – viele Herren. Der Berliner Dom in Zeiten politischen Wandels“ erschaffen. Die Ausstellung fand im Rahmen des Lutherjubiläums zum Thema Reformation und Politik statt.

 

Link zu den Filmen

 

Sie schaffen es jeden Tag - Gottesdienst für HelferInnen der Flüchtlingsarbeit

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Tausende Berlinerinnen und Berliner leisten seit Wochen Unglaubliches. In hunderten  Flüchtlingsunterkünften, Schulen, Privatwohnungen und caritativen Organisationen helfen sie Frauen, Männern und Kindern, die zu uns kommen und hier Schutz suchen. Sie arbeiten ehrenamtlich, im Team oder alleine, organisiert oder spontan, privat oder in einer Einrichtung.

Der Berliner Dom lädt am 3. Advent, 13. Dezember 2015, um 18 Uhr all diese Helferinnen und Helfer zu einem gemeinsamen Dankgottesdienst ein. Wir möchten mit diesem Gottesdienst im Namen aller Danke sagen und Sie einladen, sich segnen zu lassen für die vielen Aufgaben, die Sie übernommen haben und bewältigen müssen. Wir möchten Ihnen Kraft spenden, denn Gemeinschaft macht stark und das Wissen, dass man mit seiner Idee, seinen Werten und Vorstellungen nicht alleine ist.

13. Dezember · 3. Sonntag im Advent


18.00 Dank- und Segnungsgottesdienst für Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingsarbeit
Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann,
Domprediger Thomas C. Müller, Domprediger Michael Kösling,
KMD Peter Michael Seifried, Orgel

Einsingen vierstimmig ab 16.45, einstimmig ab 17.30 Uhr

 

Choral Evensong - Domvesper in anglikanischer Tradition

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Vielleicht haben Sie schon einmal eine der wunderbaren englischen Kathedralen besucht? Eventuell haben Sie dort auch einen sogenannten Evensong erleben können. Diese Gottesdienstform wird in den größeren Kirchen in England täglich gefeiert. Ab Dezember müssen Sie nicht mehr weit reisen, um diesen musikalischen Gottesdienst zu erleben. Einmal im Monat, ab dem 19. Dezember, wird im Berliner Dom eine Domvesper als Evensong gefeiert.

 

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Jauchzet frohlocket mit der Berliner Domkantorei

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Nach einer Pause im letzten Jahr führt die Berliner Domkantorei das viel geliebte Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach in der Adventszeit wieder im Dom auf.


Am Freitag, den 11. Dezember, um 20 Uhr, am Samstag, den 12. Dezember und 15 und 18 Uhr erklingen die Kantanten I-III unter Leitung von Domkantor Tobias Brommann. Am Samstag den 2. Januar stehen dann die Kantaten IV-VI auf dem Programm. Beginn ist 18 Uhr. Die Karten kosten zwischen 6,- Euro und 28. Euro.

Haben Sie Interesse in der Berliner Domkantorei mitzusingen?

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Berlin-Bethlehem, das neue Krippenspiel 15

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In der diesjährigen Weihnachtszeit können Familien die Uraufführung des Krippenspiels 15 im Berliner Dom erleben.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag führen die Knaben des Staats- und Domchors erstmals ein  Krippenspiel auf, das Monika Rinck und Christian Filips eigens für Chor und Dom geschrieben haben. Gefördert wurde die Uraufführung von der Berliner Domstiftung. Gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern der Lautten Compagney begeben sich die Jungs des Staats- und Domchores auf eine Reise von Berlin nach Bethlehem. Dabei begegnen sie einem seltsamen Herrn, der von sich sagt, er komme aus der Tiefe der Zeit, was die Jungs leider sehr verwirrt. Auch der arme Zimmermann Josef weiß sich keinen Reim darauf zu machen. Nur die Tauben scheinen mehr zu wissen…

Geeignet ist das Krippenspiel 15 für Familien mit Kindern ab sechs Jahren.

Krippenspiel 15, 26. Dezember, 15 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Mitsingkonzert für Familien - Rumpelstil mal ohne Taschenlampe

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Die Band Rumpelstil kennen Berlinerinnen und Berliner vor allem von Taschenlampen-Konzerten in der Waldbühne mit tausenden Kindern und ihren Eltern.

Erstmals gastiert das Ensemble in der Adventszeit im Berliner Dom – ohne Taschenlampe, dafür aber mit sehr viel Musik. Das Motto des Konzertes lautet passend zum Advent ‚Warten, Vorfreude‘. Die sechs Bandmitglieder von Rumpelstil singen dabei einen Teil der Lieder gemeinsam mit den Konzertbesuchern. Zudem erklingen Lieder über das Warten und die Vorfreude, eigene Rumpelstil-Stücke und Klassiker der Adventszeit. Die Karten kosten 20,- Euro, ermäßigt 13,- Euro.

‚Vorfreude‘
Samstag, 19. Dezember, 20 Uhr
Blanche Elliz, voc/ Akkordeon
Peter Schenderlein, voc / Keyboard
Max Vonthien, voc/Percussion
Rene Decker, voc/Saxophon,
Jörn Brumme, voc / fl, Gitarre
Micha Ritter, voc, git

 

Buch Präsentation zur Ausstellung

elfenbeincruzifix.jpg‚DU SOLLST DIR (K)EIN BILD MACHEN‘  - so lautet der Titel einer viel beachteten Ausstellung, die im Berliner Dom von Aschermittwoch bis Pfingsten 2015 zu sehen war. Am 24. November 2015, um 19.00 Uhr stellen Ausstellungkurator Alexander Ochs und Dompredigerin Petra Zimmermann das aktuell erschienene Buch zu Ausstellung im me COLLECTORSROOM Berlin vor.


Das Werk, das Frederik Foertl gestaltet hat und das bei Kerber Art erscheint, ist - wie auch die Ausstellung selbst  -  ein Novum. Das reich bebilderte Kunstbuch enthält Predigten, Andachten und Bildmeditationen, lebendige, theologische Aussagen zu alter und zeitgenössischer Kunst. Daneben finden sich ‚säkulare‘ Texte von Wissenschaftler  und Künstlern.

 

Das Buch ‚Du sollst Dir (k) ein Bild machen‘ (ISBN 978-3-7356-0171-1) im Format 18,5 x 25 cm, hat 169 Seiten und ist ab sofort zu einem Preis von 32,- EUR im Dom-Shop, wie im gesamten Buchhandel erhältlich.
 

Kleider machen Menschen - Schülergottesdienst am Buß- und Bettag

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Wir machen uns meistens keine Gedanken darüber, wo unsere Kleidung herkommt und warum sie so billig ist. Brauchen wir ein neues Hemd, oder eine Jacke, gehen wir die Dinge ganz einfach einkaufen und tragen sie in großen Tüten nach Hause. Bei unserem Schülergottesdienst am Buß- und Bettag erinnern wir uns in diesem Jahr daran, dass unsere Kleindung Menschen machen. Und diese Menschen sind bitterarm. Schon Kinder sitzen den ganzen Tag am anderen Ende der Welt in Fabriken und nähen, färben und kleben die Dinge, die wir billig kaufen und die uns schick machen. Diese Menschen haben meist nur eine Hose und ein paar alte T-Shirts. Sie können nicht in die Schule gehen. Sie sind noch nie shoppen gegangen. Weil sie aber Menschen sind, sind wir mit ihnen irgendwie verbunden. Und mit uns allen auch Gott.

 

Kleider machen Menschen. - Schülergottesdienst am Buß- und Bettag, 18. November, 9 Uhr.

 

Foto: terre des hommes

 

Start in die Konzert - Hochsaison

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Wie jedes Jahr starten wir im November in unsere Konzert-Hochsaison, die bis Anfang Januar dauert. Ein wunderschönes Musikerlebnis folgt dem nächsten.


Am Dienstag, dem 3. November sind Giora Feidmann und Matthias Eisenberg um 20 Uhr zu Gast im Berliner Dom mit ihrem Programm: From Classic to Klezmer. Der zweifache Klassik-Echo-Preisträger Giora Feidman, der auch der ‚König des Klezmer‘ genannt wird, hat mit Eisenberg einen ebenbürtigen Partner und Gegenpol gefunden. Der gebürtige Dresdner hat sich als Gewandhausorganist einen Namen gemacht, ebenso wie als international anerkannter Konzertinterpret und Kirchenmusiker. Hinter dem Titel ‚From Classic to Klezmer‘ verbirgt sich eine Zusammenstellung, die viele musikalische Grenzen sprengen wird.


Kein November ohne Requien.  Am Samstag, 7. November, steht das Requiem von Berlioz auf dem Programm, am 15. November das Verdi Requiem, am 17. singt der Kammerchor der Domkantorei Mozarts Werk und am 21. November der Oratorienchor das Deutsche Requiem von Johannes Brahms. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.


Bei studiosi cantandi Berlin singen Studenten, Sachbearbeiter, KrankengymnastInnen, AnwältInnen, ÄrztInnen, Lebenskünstler und andere Musikbegeisterte jeden Alters. Mit etwa 140 aktiven Mitgliedern und zwei bis drei Konzerten pro Jahr zählt das Ensemble neben der Berliner Domkantorei zu den größten symphonischen Laienchören Berlins. Das Repertoire umfasst klassische und moderne Chormusik, Sakralmusik wie auch Überraschungen aus angrenzenden Genres. Am 14. November singt der Chor das Oratorium ‚Elias‘ von Mendelssohn Bartholdy , begleitet von der Jungen Philharmonie Kreuzberg, einem offenen Ensemble, das sich projektbezogen zusammenfindet.

 

Foto: Felix Bröde

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Christ in Uniform – 2. Abend der neuen Veranstaltungsreihe

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In der neuen Reihe „Zeitgeschichte persönlich erlebt – Mitglieder der Berliner Domgemeinde im Gespräch“ ist Jörg Schönbohm am Mittwoch, den 25. November um 19.30 Uhr zu Gast im Dom.


Jörg Schönbohm (Jg. 1937), ist ein streitbarer Konservativer mit freiheitlich demokratischen Überzeugungen. Zuletzt Innenminister des Landes Brandenburg erinnert er sich: Sein Großvater verkaufte einst das erste Bild von George Grosz, Not und Überlebenskampf nach dem zweiten Weltkrieg prägen ihn. 1990 übernimmt der General der Bundeswehr im Zuge der Wiedervereinigung die NVA. Er wird Staatssekretär in Bonn und Innensenator in Berlin. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach beider Flucht kehren seine Frau und er in ihre Heimat zurück, werden 1996 Mitglieder der Domgemeinde und Jörg Schönbohm erlebt mit Manfred Stolpe, Matthias Platzeck und Angela Merkel turbulente Jahre in der Landes- und Bundespolitik. 


Vortrag, 25.11., 19.30 Uhr, Sophie-Charlotte-Saal, Eingang Portal 2

 
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