Aktuelles / Presse-Mitteilungen

Mozart-Oper im Berliner Dom?!?

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Was passiert, wenn ein Komponist der Klassik ein barockes Musikstück bearbeitet? Mozarts Fassung von Händels „Der Messias“ ist nicht nur eine Instrumentierung des Ausgangsmaterials, sondern vielmehr eine Neufassung der barocken Vorlage.


Der Text wurde neu übersetzt, das Oratorium zum Teil gekürzt, und es wurden den dazukommenden Instrumenten (Hörner, Klarinetten) neue Noten hineinkomponiert. Das Ergebnis ist ein Oratorium, das vielfach kaum noch an die Vorlage erinnert, sondern die Klanglichkeit Mozarts in die Kirche bringt. Anklänge an „Don Giovanni“ und „Figaro“ sind unüberhörbar. Dabei ist die Ausdrucksstärke und Vielfalt von Händel nach wie vor spürbar. Wer aber den Händel im Ohr hat und liebt, möge sich - am besten schon vorher - auf Mozart einstellen…  


Eine kurze Einführung zu dieser besonderen Fassung gibt Domkantor Brommann um 17.30 im Sophie-Charlotte-Saal des Berliner Domes, Zugang über Portal 2

Samstag, 28. Mai 2016, 18 Uhr

Wolfgang Amadeus Mozart / Georg Friedrich Händel: Der Messias

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Demontage der Kreuzgruppe erfolgreich

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111 Jahre nach Eröffnung des Berliner Domes wurde am 21. April 2016 in einer mehrstündigen Aktion die Kreuzgruppe über dem Hauptportal abgenommen. Sie besteht aus einem großen Kupferkreuz in der Mitte und zwei Frauenfiguren links und rechts davon. Die Kupferhülle der Figuren muss restauriert werden, die Unterkonstruktion teilweise sogar rekonstruiert. An manchen Stellen hatte der Rost die Unterkonstruktion, mit der die Figuren am Bauwerk verankert werden, vollkommen zerstört.

Die Skulpturen des bekannten Bildhauers Otto Lessing wurden aus diesem Grund abgebaut und zur Überarbeitung in eine Berliner Werkstatt für Metallrestaurierung transportiert. Ab Oktober sollen die beiden Frauenfiguren und das Kreuz, die zusammen 2,5 Tonnen wiegen, wieder auf den Berliner Dom zurückkehren.

Routinemäßig überprüfen Dombaubüro und Metallrestauratoren die zahlreichen Figuren und das Bauwerk des Berliner Domes. Die Kosten für die Sanierung trägt die Domgemeinde. Der Etat für solche und andere Baumaßnahmen umfasst rund eine Million Euro pro Jahr, die die Gemeinde selbst erwirtschaften muss. Bereits im Juni 2013 hatten die Restauratoren die große Engelsfigur ‚Gnade‘ rechts neben dem Hauptportal abmontiert und restauriert. Kosten damals: 34.000 Euro.

 

Religion und Kunst. Ungleiche Geschwister?

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Als Teil der Ausstellungsreihe SEIN.ANTLITZ.KÖRPER. lädt die Katholische Akademie in Berlin am 9. Mai 2016 zu einem Podiumsgespräch in den Berliner Dom ein.

 

Stets hat die Religion die künstlerische Fantasie und Schöpfungskraft bereichert und stets hat die Kunst den Raum der Religion vertieft und geweitet. Das Leben, seine Körper und Gesichter finden in Religion und Kunst immer wieder großartige Ausdrucksformen, deren Ähnlichkeit und Verschiedenheit einen gleichermaßen staunen lässt: Kunst und Religion scheinen ungleiche Geschwister mit einer bewegten Familiengeschichte zu sein, in der der Streit um die Stellung zu den vermeintlich gemeinsamen Eltern immer wieder ausgebrochen ist. Wie finden die Körper und Gesichter, die göttlichen und die menschlichen, die stigmatisierten und die der Toten ihre lebendige Gegenwart in Kunst und Religion? Und was bedeutet dies für das Wissen um die (gemeinsame) Herkunft von Religion und Kunst? 

 

Gäste:
Dr. Kia Vahland,  Kunstressort Süddeutsche Zeitung
Dr. Johannes Rauchenberger, Leiter des Kulturzentrums bei den Minoriten in Graz, Kunsthistoriker und Theologe
Alexander Ochs, Initiator der Ausstellungsreihe SEIN.ANTLITZ.KÖRPER. und Kurator für Bildende Kunst am Berliner Dom.

 

Moderation: Dr. Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland

 

Montag, 9. Mai 2016, 19.00 Uhr im Berliner Dom

 

Zur Vorbereitung bitten wir um eine Anmeldung unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können oder unter 030-283095-0.

 

Libertas-Chor aus Südafrika singt im Berliner Dom

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Der Libertas-Chor aus dem südafrikanischen Stellenbosch gastiert auf seiner One-World-Tour auch erstmals im Berliner Dom. Das Konzert findet im Rahmen des diesjährigen Themas der Reformationsdekade statt: Reformation und die EINE Welt. Unter der Leitung von Johan de Villiers bietet der berühmte Chor eine bunte Mischung aus geistlicher und weltlicher Musik, südafrikanischem Folk und zeitgenössischen Werken aus Afrika und Europa.

 

Mittwoch, 4. Mai 2016,

Do you hear the people sing -

Stellenbosch Libertas Choir

20:00 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr

 

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Noch zur Zeit der gesetzlichen Rassentrennung hat sich der Chor unter der Leitung seines Gründers, Professor Johan de Villiers, die Freiheit („Libertas“) genommen, Chormitglieder aus allen Bevölkerungsschichten zum gemeinsamen Singen zu gewinnen. Dies hatte zur Folge, dass bei der Unabhängigkeitsfeier des neuen Südafrikas im Jahre 1994 der Chor die Ehre hatte, die neue südafrikanische Hymne zum ersten Mal in der Öffentlichkeit erklingen zu lassen. Zu einem der größten Auftritte des Chores in Deutschland zählten eine Gedenkfeier am Volkstrauertag im Deutschen Bundestages und sein Besuch bei Bundespräsident Gauck im Schloss Bellevue.

 

Libertas Choir

 

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Frauen und Bachs Musik - Kabinettausstellung im Kaiserflur

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Bereits zum vierten Mal zeigt das Bachhaus Eisenach im Kaiserflur des Berliner Domes eine Kabinettausstellung rund um den großen Komponisten Johann Sebastian Bach.


Die Ausstellung „Frauen und Bachs Musik“ widmet sich bis zum 1. Mai 2016  historischen Frauenpersönlichkeiten, die in besonderer Beziehung zu Bachs Musik standen: seine zweite Frau Anna Magdalena Bach geb. Wilcke (1701-1760), seine Schülerin Luise Adelgunde Victorie Gottsched geb. Kulmus (1713–1762), die Librettistin Christiane Mariane von Ziegler geb. Romanus (1695 –1760), die Sängerin Faustina Hasse geb. Bordoni (1697–1781), die Bach-Sammlerin Anna Amalia von Preußen (1723–1787), die bachbegeisterten Schwestern Bella Salomon (1749–1824) und Sara Levy (1761–1854), geb. Itzig, und die Wiederentdeckerin des Cembalos Wanda Landowska (1879–1959).

 

Frauen und Bachs Musik – Kabinettausstellung des Bachhauses Eisenach im Kaiserflur

 

Die Ausstellung ist im Eintrittspreis inbegriffen

 

Bachhaus Eisenach

 

Prozession durch Mitte, Erwachsenentaufe in der Osternacht, Taizégesänge am Kreuz

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In den kommenden Feiertagen reiht sich im Berliner Dom ein Termin an den anderen, von denen wir hier einige besonders hervorheben möchten:

Los geht es an Gründonnerstag, 24.3.2016, um 20 Uhr mit einem Gottesdienst zur anbrechenden Nacht. Im Anschluss daran wird der Altar schwarz verhüllt und erst im Gottesdienst am späten Ostersamstag wieder enthüllt.

Karfreitag um 10 Uhr findet im Dom ein Gottesdienst und anschließender ökumenischer Karfreitagsprozession durch Berlins historische Mitte statt. An dieser Prozession nehmen neben hochrangigen Kirchenvertretern auch VertreterInnen von Hilfsorganisationen wie die Generalsekretärin von Amnesty International Selmin Çalışkan teil oder Sabine Werth, Gründerin und Vorsitzende der Berliner Tafel e.V.

Die Prozession beginnt um 11 Uhr direkt nach dem Gottesdienst in der St. Marienkirche. Von dort aus ziehen die Teilnehmenden zu sechs weiteren Stationen, unter anderem zum Berliner Dom, der Hedwigs-Kathedrale und als Abschluss zum Französischen Dom auf dem Gendarmenmarkt. An den jeweiligen Stationen werden Leidensgeschichten vorgetragen. Jalal Aldebes, Flüchtling aus Syrien, berichtet an der letzten Station des Prozessionswegs von seinen Erfahrungen.

Karfreitag um 15 Uhr gibt es eine Andacht zur Sterbestunde Jesu im Berliner Dom und um 18 Uhr das Orgelkonzert mit Domorganist Andreas Sieling ‚Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen‘. Um 20.30 Uhr lädt Domprediger Thomas C. Müller zum Gebet am Kreuz mit Klaviermusik und Gesängen der Communauté de Taizé.

 

 

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Thementag für Eltern

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Im Berliner Dom findet im April ein Workshop für Eltern statt, die ihren Kindern biblische Geschichten erzählen wollen. Der Kurs ist auch geeignet für Helfer von Kindergottesdiensten. In zwei Arbeitsphasen gehen die Kursteilnehmer den Entdeckungen im biblischen Text nach, behalten die Arbeit im Kindergottesdienst im Blick und bereiten eine mögliche Erzählung der Geschichte vor.

Workshop „Im Erzählen Gott suchen“
Zeit: Samstag, 23. April 2016 – 10:00 bis 15:00 Uhr

Leitung: Domprediger Michael Kösling, Tanja Strebelow (Kreisbeauftragte der Evangelischen Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte für die Arbeit mit Kindern),  Referentin: Tanja Strebelow, Simone Merkel (Studienleiterin für die Arbeit mit Kindern im Amt für Kirchliche Dienste)  

Wichtig:
Kinder dürfen an diesem Tag gerne mitgebracht werden. Während der Arbeitsphasen gibt es für sie ein separates Programm.


Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldungen bitte an:Domprediger Michael Kösling: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

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Kurswochenende: »Lebensgespräch mit Gott«

lebensgesprche_mit_gott.jpgWie können wir in ein lebendiges Gespräch mit Gott kommen? Die geistliche Tradition des Christentums bietet dafür viele Anregungen, die wir Ihnen bei einem Kurswochenende näher bringen möchten.

Domprediger Thomas C. Müller und Kontemplationslehrerin Prof. Dr. Martina Lewkowicz werden an drei zusammenhängenden Kurstagen in die Grundelemente christlicher Spiritualität (kontemplatives Gebet, Herzensgebet, Bibelteilen, geistliche Schriftbetrachtung) einführen. Eingeladen sind an christlicher Spiritualität Interessierte, die sich auf den Weg der Erprobung geistlicher Übungen und der Begegnung mit dem lebendigen biblischen Wort machen wollen.

Anmeldung erforderlich: Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Die Anmeldung sollte erfolgen, wenn die Teilnahme an allen drei Kurstagen gewährleistet ist. Bitte melden Sie sich bis zum 11. April schriftlich (über die Domküsterei) oder per E-Mail unter Angabe von Name, Adresse, Telefon und Mailadresse an.

Weitere Informationen: Domprediger Thomas C. Müller
E-Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können
Telefon: Domküsterei (030) 202 69 111

 

Termine:
22. April, 19.00 – 21.45 Uhr
23. April, 14.00 – 17.30 Uhr
24. April, 14.00 – 17.30 Uhr

 

Sein.Antlitz.Körper - Kirchen öffnen sich der Kunst.

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So lautet der Titel einer Ausstellungsreihe, die am 13. März 2016 im Berliner Dom startet und bis zum 30. November in neun Berliner evangelischen und katholischen Kirchen sowie der Neuen Synagoge zu sehen sein wird. Vom 31. Oktober bis zum 31. Dezember zieht die Ausstellung in die Erlöserkirche zu Jerusalem. Kuratiert wurde die Ausstellung von unserem Gemeindemitglied Alexander Ochs. Vom 31. Oktober bis zum 31. Dezember zieht die Ausstellung, die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Monika Grütters, gefördert wurde, in die Erlöserkirche zu Jerusalem.

Für die Ausstellungsreihe gehen Kunst und Künstler in den Dialog mit verschiedenen Religionen,  beschäftigen sich mit der Spiritualität auch außerhalb des Christentums. Die Initiative versteht sich als Teil des Programms ‚Reformation und die EINE Welt‘, dem diesjährigen Thema der Reformationsdekade. Den Auftakt bildet die ‚erste Setzung‘ im Berliner Dom mit dem Titel: Das Sichtbare und das Unsichtbare. Eingeladene Künstler sind die Japanerin Leiko Ikemura, der polnische Bildhauer Gregor Gaida, Young Hay aus Hongkong sowie der in Berlin durch viele Arbeiten bekannt gewordene Israeli Micha Ullman.

 

Homepage zur Ausstellung

 

Foto: Leiko Ikemura - Der Schrei

 

 

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Die Reformation – „ein verworrener Quark“?

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Das evangelische Jubeljahr der 500. Wiederkehr der Reformation naht in großen Schritten. Doch welche Bedeutung hat dieses Ereignis für die Gegenwart und für uns als Christen? Dieser Frage geht Prof. Slenczka in seinem Vortrag am 30. März nach.


Zwischen der Reformation des 16. Jahrhunderts und unserem 21. Jahrhundert liegt ein gewaltiger historischer Graben. Scheinbar wurden die Menschen damals von völlig anderen Problemen in Beschlag genommen, als es heute Gegenwart der Fall ist. Und so urteilte Goethe schon 1832, dass die Reformation nichts als „ein verworrener Quark“ sei.


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Johannespassion mit Musikern aus Israel

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Im März führt die Berliner Domkantorei die Bach‘sche Johannespassion in zwei verschiedenen Varianten aus: in der traditionellen und in der ha’atelier -Version, mit veränderten Arientexten.


Domkantor Tobias Brommann hat sich ganz bewusst für diese zweite Version entschieden: „Mit hat diese Fassung das Verständnis für die Passion, das Evangelium und vor allem für die Vertonung von Bach ganz neu geöffnet!“, schreib er in seinem Jahresbrief an die Kantoreimitglieder.
Das Konzert wird gestaltet von einem Barockorchester, das zum Teil aus Musikern aus Israel besteht. Geplant ist ein geselliges Beisammensein und Gedankenaustausch zwischen Musikern und Domkantorei. Einen Teil der Mehrkosten trägt die Israelische Botschaft, “eine schöne Geste!“, findet Brommann. Der Förderverein der Domkantorei hilft ebenfalls, das finanzielle Risiko zu mindern.

 

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„Fürchte dich nicht …“ - Zum Umgang mit den Ängsten unserer Zeit

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„Fürchte dich nicht.“ Dieser Satz kommt in der Bibel sehr oft vor. Angst und Furcht sind ein zentrales Thema im Leben vieler Menschen. Gerade die letzten Monate haben viele Ängste geweckt – etwa vor Gewalt und Terror. Die Ankunft von Flüchtlingen in hoher Zahl scheint bei manchen Menschen Befürchtungen auszulösen.  Aber auch das ganz normale Leben hält den ein oder anderen in Angst.

So findet sich gerade in unserer modernen und hochindividualisierten Gesellschaft, die die Freiheit als höchsten Wert ausruft, die Angst vor Nähe und persönlichen Bindungen. Paradox dazu verhält sich aber auch der enorme Anpassungsdruck, den unsere Gesellschaft ausübt und Furcht vor einem wirklich eigenen Weg  auslöst. Und in einer Gesellschaft, die die Jugendlichkeit als das Lebensideal propagiert, überfällt die Angst vor dem Älterwerden nicht nur die „Älteren“, sondern gerade auch die mittlere Generation.

Die Gespräche bei Brot und Wein wollen diesen Angstspuren nachgehen. Allerdings wollen wir nicht um sie kreisen, sondern herausfinden, wie wir unseren Ängste und Befürchtungen begegnen können. Dabei sollen auch der Glaube und die Mutgeschichten der Bibel als eine Quelle zum Umgang mit unserer Angst ins Gespräch gebracht werden.

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