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‚Flüchtlinge‘ in der Tauf- und Traukirche

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Mit Lumpen gegen Gold

‚Die Flüchtlinge – Los Refugiados‘ eine Installation von Helen Escobedo im Berliner Dom

Mosaike, bunte Fensterbilder, Gold, Marmor, das schimmernde Holz der Sauerorgel – die Bildsprache des Berliner Domes wurde maßgeblich vom letzten deutschen Kaiser geprägt und ist dementsprechend vor allem eines: herrschaftlich und prunkvoll. Gegen dieses Image arbeiten Prediger und Gemeinde des Berliner Domes regelmäßig mit aktuellen Veranstaltungen und Kunstinstallationen an.

Die neueste Installation, die vom  7. August bis zum 15. September 2016 in der Tauf- und Traukirche des Berliner Domes zu sehen ist, heißt ‚Die Flüchtlinge – Los Refugiados‘ und stammt von der international bekannten mexikanischen Künstlerin Helen Escobedo (1934-2010).

Menschliche Figuren, zusammengebunden aus Stoffresten, ziehen in einer langen Kolonne ihres Wegs. Die Fetzen am Leib zeugen von Not. Ihre Körper und Köpfe sind gebeugt, auch voneinander nehmen sie keine Notiz. Trotz der bunten Farben ist die Atmosphäre düster und trist. Keine Gesichter, kein Wort, keine Bewegung. Nur die stille, mahnende Monumentalität der 60 Figuren auf ihrem ‚persönlichen Kreuzweg‘.

Die oft monumentalen Skulpturen und Installationen der mexikanischen Künstlerin Helen Escobedo sind auf fast allen Kontinenten vertreten. Sie selbst lebte und arbeitete in Berlin und Mexiko City, war Museumsdirektorin in Mexiko City und Kuratorin internationaler Ausstellungen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch ihr eigenes Schaffen internationalen Themen widmete. In den 1990’er Jahre wurden Escobedos Installationen zunehmend politisch. Marea nocturna, Boote aus Draht und mit Kokosnussschleudern bewaffnet, ‚sichern‘ den Strand von Tijuana an der US – Grenze, um Immigranten abzuwehren.

Helen Escobedo hatte eine starke und dauerhafte Beziehung zu Deutschland, insbesondere zu Berlin. Von 1987 bis zu ihrem Tod 2010 in Mexiko verbrachte sie den Frühling/Sommer zunächst in Hamburg und später in Berlin sowie das Winterhalbjahr in Mexiko. Das nun im Berliner Dom ausgestellte Kunstwerk von 2001 ist vor allem ein herausragendes Beispiel für das nachhaltige soziale Engagement im Werk der berühmten mexikanischen Künstlerin. Zugleich ist es ein Schlüsselwerk der mexikanisch-deutsche Periode ihres Oeuvres.

In Zusammenarbeit mit Peter Sötje, Yi Li und Marianne Pitzen / Frauenmuseum Bonn
Leihgeber: Frauenmuseum Bonn
Gefördert durch die Botschaft von Mexiko

 

Die  Installation ist Teil der Ausstellungsreihe SEIN.ANTLITZ.KÖRPER - Kirchen öffnen sich der Kunst.

 

Ökumenischer Gottesdienst für Schüler, Lehrer, Angehörige, Hinterbliebene

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Gedenken an die Opfer des Terroranschlages in Nizza, unter Beteiligung eines Imams
Montag, 18. Juli 2016, 13 Uhr im Berliner Dom


Zu einem Trauergottesdienst für die Opfer des Terroranschlags in Nizza am Montag, dem 18. Juli 2016, um 13 Uhr laden auf Initiative des Landes Berlin, das Erzbistum Berlin und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) in den Berliner Dom ein. Die Einladung richtet sich an die Schülerinnen und Schüller, die Lehrerinnen und Lehrer aller zehn Berliner Schulen und deren Familien, die zum Zeitpunkt des Anschlags in Nizza waren sowie an alle Berlinerinnen, Berliner und Berlinbesucher.

 

Der Gottesdienst soll den Schülerinnen und Schülern Raum geben, die Ereignisse in Frankreich zu verarbeiten, der Toten zu gedenken und die Klage über Terror und Gewalt vor Gott zu bringen. Schülerinnen und Schüler werden Kerzen im Gottesdienst anzünden.


Der Gottesdienst wird geleitet von Propst Dr. Christian Stäblein, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, Erzbistum Berlin, sowie von Pfarrer Michael Kösling, Berliner Dom. Der Imam Kadir Sanci vom House of One wird eine Kerze entzünden und ein Gebet sprechen.


Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, Senator Frank Henkel und Senatorin Sandra Scheeres und weitere Vertreterinnen und Vertreter des Senats werden kommen. Der Regierende Bürgermeister wird im Anschluss an den Gottesdienst ein Wort an die Gottesdienstgemeinde richten.
Es wird ein Kondolenzbuch ausliegen.

Hinweise für Medienvertreter:
Medienvertreter bitten wir, Ihr Kommen vorab bei der Pressestelle der EKBO anzumelden.
Der Einlass ist am Portal 11 an der Spreeseite des Domes von der Karl-Liebknecht-Straße aus.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Heike Krohn-Bräuer, Pressesprecherin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Mobil: 0172 / 102 62 40, This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it

 

Stefan Förner, Pressesprecher des Erzbistums Berlin, Mobil: 0179 / 591 23 32
Daniela Augenstein, Senatssprecherin, Telefon: (030) 9026 – 3200, This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it

 

Israelsonntag erstmals mit Rabbinerin

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Mittlerweile ist es schon Tradition am Berliner Dom, dass am Israelsonntag ein Rabbi auf der Kanzel steht, in diesem Jahr, dem 31. Juli, ist es eine Rabbinerin.


Alina Treiger aus Oldenburg wird abends um 18 Uhr im Gottesdienst predigen. Treiger ist seit dem zweiten Weltkrieg die erste in Deutschland ordinierte Rabbinerin und die zweite Rabbinerin überhaupt, die in Deutschland ausgebildet worden ist. Sie stammt  ursprünglich aus der Ukraine und arbeitet mittlerweile als Rabbinerin in Oldenburg. Neben ihrer Muttersprache Ukrainisch spricht sie Russisch, Hebräisch, Englisch und Deutsch.


Ebenfalls am Israelsonntag, bereits morgens um zehn Uhr, ist der EKD-Ratsvorsitzende Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm im Gottesdienst zu Gast.

 

7 Orte, 14 Erzählerinnen, 1 Thema: Die Bibel

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1. Bibelerzählabend im Berliner Dom

Die Bibel steckt voller Geschichten von Hass, Intrigen, Leidenschaft und Liebe. Beim ersten Bibelerzählabend im Berliner Dom am 9. Juli 2016 um 20 Uhr bekommen die Zuhörer diese Geschichten einmal völlig neu zu hören. 14 ausgebildete Bibelerzählerinnen erzählen frei und interpretieren die altbekannten Themen auf ihre Weise. Die Geschichten sollen zum Zuhören anregen, zum Nachdenken und vor allem zum Weitererzählen.

Bei diesem 1. Bibelerzählabend verteilen sich Erzählerinnen und Zuhörer auf sieben verschiedene Orte im ganzen Dom. Es gibt Geschichten auf der Kaiserempore, im Kaiserliches Treppenhaus, in der Tauf- und Traukirche, auf der Südempore und hinter der goldenen Apostelschranke. Jede Geschichte dauert 15 Minuten, dann erklingt Musik und die Besucher können zu einem anderen Erzählort wechseln.

Der Eintritt kostet 7,- Euro.

 

Orgel-Gedenkkonzert zum 75. Jahrestag des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion im Berl

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Die Russische Botschaft in Berlin veranstaltet am 22. Juni 2016 um 19:00 Uhr im Berliner Dom ein Orgel-Gedenkkonzert für geladene Gäste mit dem bekannten russischen Organisten Prof. Rubin Abdullin. Anlass ist der 75. Jahrestag des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941.

An diesem Abend erklingen herausragende Werke russischer und deutscher Komponisten (Johann Sebastian Bach, Dmitri Schostakowitsch, Johannes Brahms, Oleg Jantschenko, Felix Mendelssohn-Bartholdy).

Vor Konzertbeginn sprechen Dr.h.c. Volker Faigle, Vorsitzender des Domkirchenkollegiums, S.E. Wladimir Grinin, Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland und Stanislaw Tillich, Präsident des Bundesrates, Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.

Der Einlass für Pressevertreter wird gesondert organisiert und ist nur nach vorheriger schriftlicher Anmeldung möglich. Die genauen Informationen zum Einlass werden später bekanntgegeben.

Bitte melden Sie sich bis Freitag, den 17.6.2016 per Mail an bei:

Herrn Sergey Belyaev
Pressesekretär der Russischen Botschaft in Berlin
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Tel.: +49 30 229 11 10
Tel.: +49 30 229 11 29

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