Aktuelles / Presse-Mitteilungen

Biker im Dom

bikerpfarrer_bernd_schade.jpgBernd Schade ist Pfarrer im Krankenhaus des Maßregelvollzugs und Motorradpfarrer der Landeskirche. Am 9. Oktober, um 13 Uhr feiert er einen Motorradgottesdienst im Berliner Dom.


„In dem Gottesdienst geht es vor allem darum“, so Schade „dass wir an die vielen tödlich Verunglückten des letzten Jahres erinnern wollen“. Das Thema Tod steht dieses Jahr im Fokus. Im Gottesdienst werden deshalb die Namen sämtlicher Toten verlesen, der „heiligste Moment im ganzen Gottesdienst“ findet Schade.


Vor dem Gottesdienst versammeln sich die Biker auf dem Olympischen Platz, in der Nähe des Olympiastadions und fahren gemeinsam durch die Stadt zum Berliner Dom.

 

Foto: Privat

 

Krabat oder die Schwarze Mühle

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Die Jungen und Männer des Staats­ und Domchores und die Mädchen der Sing­-Akademie zu Berlin bringen den Jugendbuchklassiker ‚Krabat‘auf die Bühne.


Die berühmte Geschichte von Ottfried Preußler spielt in der Lausitz und handelt von dem 14jährigen Waisenjunge Krabat, der Lehrling bei einem merkwürdigen Müller wird. Dieser entpuppt sich nach und nach als Meister schwarzer Zauberkünste und als Herr über Leben und Tod. Krabat nimmt den Kampf mit diesem Meister auf und findet den einzigen wirksamen Gegenzauber – die Liebe.


Cesar Bresgen komponierte die Musik zu der Jugendoper ‚Krabat‘ bereits 1982. Die Aufführung in der St. Elisabethkirche am 14., 15. und 16. Oktober geht noch einen Schritt über das Original hinaus. Bresgens Musik konfrontiert mit Field Recordings, Raben­aufnahmen, Stimmbruchsounds, neuen Bühnenmusiken von Bo Wiget und Improvisationen. Außerdem mit dabei: der helle Klang des Mädchenchors der Sing­-Akademie, ein Lichtkünstler, ein Leierkastenmann, eine Tanzgruppe aus dem sorbischen Schwarzkollm und ein fulminantes Kammerorchester.


Krabat oder die Schwarze Mühle
14., 15., 16. Oktober, jeweils 18 Uhr

Jungen und Männer des Staats-­und Domchores Berlin
Mädchen der Sing-­Akademie zu Berlin
Orchestra Molina
Regie: Michael Lohmann
Licht und Raum: Ingo Bracke

musikalische Gesamtleitung: Kai­ Uwe Jirka

St. Elisabethkirche, Invalidenstraße 3
Karten 20,- Euro, ermäßigt 10,- Euro
Kartentelefon 2091 2830

 

Bruckners Sinfonie Nr. 5 im Berliner Dom

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Am 1. Oktober 2016, um 20.00 Uhr erklingt erstmals Anton Bruckners monumental-kraftvolle Sinfonie Nr. 5 B-Dur im Berliner Dom mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB). Das RSB spielt sie unter der Leitung seines ehemaligen Chefdirigenten Marek Janowski, der als deutscher Kapellmeister im besten Sinne des Wortes gilt.

Wenn er das Orchester führt, vermag Janowski das Publikum zu intensivem Hören zu verführen. So klingen seine Interpretationen energisch und elegisch zugleich. Sie bilden die Partitur und damit den Willen des Komponisten ehrlich ab. Gleichwohl vermögen sie den aufmerksamen Hörer zu ergreifen, gerade weil sie nicht anbiedernd nach ihm greifen. Janowskis Bruckner pocht, wo er pochen muss, aber er singt und tanzt auch, wo das angemessen ist. Und er leuchtet vollends nach innen in den langsamen Sätzen. So kann Bruckner einen Raum füllen, der größer und tiefer ist als alle Klangkathedralen: den Menschen selbst.


Samstag, 1. Oktober 2016, 20.00 Uhr
Anton Bruckner
Sinfonie Nr. 5 B-Dur WAB 105 

Marek Janowski, Leitung
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Konzertkarten zu 40 / 35 / 30 / 25 /  20 / 15 €

Foto: (c) Felix Broede


 

Störfall Religion – Predigtreihe 2016 der Berliner Citykirchen

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Berliner Dom, St. Marien, Sankt Matthäus am Kulturforum, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und die Französische Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt sind zusammen die fünf großen Berliner Citykirchen.


Die diesjährigen Predigtreihe der Berliner Citykirchen trägt den Titel ‚Störfall Religion‘. Fünf Predigerinnen und Prediger fragen provokant, ob Glaube gefährlich ist, Privatsache, Nächstenliebe, Kunst oder ob Religion Unglaube bedeutet?


Die Reihe startet am 15. Jahrestag des Anschlags auf das World Trade Center, am kommenden Sonntag, den 11. September 2016, um 10 Uhr in der Gemeinde St. Marien. Pfarrer Gregor Hohberg, und Rabbiner Dr. Andreas Nachama feiern gemeinsam mit Imam Kadir Sanci einen Rundfunkgottesdienst in liturgischer Gastfreundschaft unter dem Titel: Ist Glaube gefährlich?


Eine Woche später, am 18. September 2016, um 10.00, geht Pfarrerin Dr. Petra Bahr der Frage nach: "Ist Glaube Privatsache?". Bahr ist Leiterin der Hauptabteilung Politik und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Pfarrer Martin Germer beschäftigt sich am 25. September, um 10.00, in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche mit dem Thema „Ist Glaube Nächstenliebe?“. Am 2. Oktober, um 18 Uhr, fragt Pfarrer Hannes Langbein in St.-Matthäus „Ist Glaube Kunst?“ und am 9. Oktober, um 11 Uhr, Dr. Matthias Loerbroks in der Französischen Friedrichstadtkirche “Ist Religion Unglaube?“.

 

Reich gedeckter Tisch

kuppel_2.jpgNach der Sommerpause starten im September 2016 zahlreiche spirituelle Kurse im Berliner Dom.


Geistlicher Donnerstag im Dom


Bisher fand an jedem 1. Donnerstag im Monat ein Übungsabend Schriftmeditation und Herzensgebet statt. Ab September werden daraus  drei Abende im Monat.


1. Offene Abende  - Bibelteilen und Schriftbetrachtung
Am 1. Donnerstag im Monat lädt Domprediger Thomas C. Müller zum offenen Abend Bibelteilen und zur geistlichen Schriftbetrachtung ein. Hilfreich sind Kenntnis der Methode des Bibelteilens und der geistlichen Schriftbetrachtung, wie sie in dem Kurs: Einführung in die christliche Spiritualität vermittelt werden.
Gemeinderaum II, 19 Uhr (geöffnet ab 18.30 Uhr, nach 19 Uhr kein Einlass mehr)
1. September 2016/ 6. Oktober/ 03. November/ 1. Dezember/ 5. Januar 2017 / 2. Februar

2. Offene Abende  - Herzensgebet

Jeweils am 3. Donnerstag des Monats findet unter der Leitung von Prof. Dr. Marina Lewkowicz der Offene Abend Herzensgebet statt. Wir üben dabei Herzensgebet als kontemplatives Gebet und die Bewegungsmeditation nach Gerhard Tersteegen. Wir kommen zur Ruhe, Hören einen Impuls, der in die Übung der Stille einführt, Verbleiben im Schweigen, mit einem Wort. Ruhige Bewegung lädt zum Verweilen in Gottes Gegenwart ein. Die Sehnsucht allein genügt, sie bringt uns, hält uns auf dem Weg, immer wieder. Achtsamer Austausch rundet die Abende ab.
jeweils am 3. Donnerstag des Monats im Gemeinderaum II, Zugang über Portal 12, 19 Uhr

15. September 2016 / 20. Oktober / 17. November / 15. Dezember / 19. Januar 2017 / 16. Februar / 16. März
Weitere Informationen: Prof. Dr. Marina Lewkowicz, Kontemplationslehrerin Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

3. Offene Abende - Heilsames Singen

Am 4. Donnertag im Monat lädt Pfarrer i.R. Ingrid Ossig zum Heilsamen Singen ein. Schon im alten Israel hatte die Musik einen hohen Stellenwert, und war für ihre wohltuende Wirkung auf das Gemüt bekannt. Heute weiß man: Singen ist ein "Gesundheitserreger" ersten Ranges - ein Lebenselixier, das heilsame und gesundheitsfördernde Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele hat. Dies umso stärker, je mehr wir aus Freude und Spaß - also aus dem Herzen -  singen.
Diese Freude steht im Vordergrund, wenn wir gemeinsam Abendlieder und neue geistliche Lieder singen.

 

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Ökodorf Brodowin bei den Gesprächen bei Brot und Wein

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Das Leitthema der kommenden Gespräche bei Brot und Wein ist  ‚Heilsam glauben‘. An vier Abenden werden von September bis Dezember sehr unterschiedliche Aspekte des Themas in den Blick genommen:

Von der guten Schöpfung, über das Thema Gesundheit als einer geistlichen Herausforderung bis zum heilsamen Erfahrung von Vergebung und natürlich der „heilsamen Gnade“, die wir in der Advents- und Weihnachtszeit erwarten dürfen.

Unsere Reihe beginnt am 14. September 2016 mit einem Erntedank-Mahl, das wir gemeinsam mit dem Ökodorf Brodowin ausrichten. Neben dem üblichen Brot und Wein werden diesmal auch Lebensmittel aus der Demeter-Produktion des Ökodorfes zu kosten sein. Domprediger Thomas C. Müller wird einige Impulse zur heilsame Annäherung an die gute Schöpfung Gottes geben.

Der moderne Großstadtmensch hat sich in vielen Bereich von der Natur entfernt und ist gleichzeitig erfüllt von einer Sehnsucht nach ihr. Die Renaissance des eigenen Gartens und die Nachfrage nach natürlich produzierten Lebensmitteln ist dafür ein deutlicher Ausdruck. Im christlichen Glauben steht Natur nicht nur für sich selbst, sondern für die gute Schöpfung Gottes. Sie bildet den Raum, in dem uns Gott begegnen kann und in dem wir eine Balance für den ganzen Menschen finden, der aus Leib, Geist und Seele besteht.

Aus organisatorischen Gründen ist für diesen Abend eine Anmeldung bis zum 11. September erforderlich. Der Eintritt beträgt 5 Euro.
Am 19. Oktober ist Pater Meinrad Dufner aus Münsterschwarzach mit einem Vortrag zum Thema „Gesundheit zwischen Fitnesswahn und geistlicher Aufgabe“ zu Gast. Am 23. November besucht Fürstin Marie-Louise zu Castell-Castell die Gespräche bei Brot und Wein und wird mit viel Lebenserfahrung über die heilende Kraft der Vergebung sprechen. Am 14. Dezember versuchen sich die Gespräche bei Brot und Wein in einer „etwas andere Adventsfeier“. Die Abende bieten neben inhaltlichen Impulsen viel Raum für Gespräche an den Tischen und enden jeweils mit einer Schlussmeditation.

Gespräche bei Brot und Wein
Mittwoch, 14. September 2016, 19.30 Uhr
Am Tisch der guten Schöpfung Gottes – ein Erntedank-Mahl im Sophie-Charlotte-Saal gemeinsam mit dem Ökodorf Brodowin

Zugang über Portal 2 (ganz links, vom Lustgarten aus gesehen)

Anmeldung über Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können erforderlich, Eintritt 5 Euro

 

Alte Musik zum 400. Geburtstag von Froberger

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1979 erwarb  Prof. Klaus Eichhorn eine  neapolitanische Orgel aus dem 17. Jahrhundert in unspielbarem Zustand. Ein Jahr später ließ er das wertvolle Instrument von Orgelbauer Jürgen Ahrend restaurieren. Nach kurzen Zwischenstationen in verschiedenen Berliner Kirchen fand die Orgel 2006 einen neuen Platz: auf der Orgelempore in der Tauf- und Traukirche des Berliner Domes. Bei den Konzerten am 16. September und am 13. Dezember 2016 lässt Professor Eichhorn diese besondere Orgel erklingen.  An beiden Konzerten wird die Capella Cantorum mit, ein Vocalensemble, das Eichhorn 1981 gegründet hat.

Freitag, 16. September 2016, 20.00 Uhr
Alte Musik zum 400. Geburtstag von Froberger
Orgel- und Vokalmusik des 16./17. Jahrhunderts,
14,- Euro, ermäßigt 8,- Euro

 

Singet dem Herrn

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In diesem Konzert wird deutlich, obwohl „alte“ Musik gesungen wird, wie modern doch Komponisten der Renaissance und des Barocks komponierten! Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Musik klingen kann, die etwa zur gleichen Zeit entstanden ist, sei es eine ruhig dahinfließende Messe von Palestrina, die absurden Harmonieverbindungen eines Gesualdo, die faszinierende Textnähe in den Vertonungen von Schein und Schütz oder die kaum zu fassende Komplexität einer Bach-Motette.

Freitag, 30. September 2016, 20 Uhr

 

Singet dem Herrn
Tauf- und Traukirche des Berliner Domes
Motetten von Schein (Israelsbrünnlein), Schütz (Psalmen Davids), Bach, Gesualdo u.a.
Kammerchor der Berliner Domkantorei
Leitung: Tobias Brommann

 

‚Flüchtlinge‘ in der Tauf- und Traukirche

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Mit Lumpen gegen Gold

‚Die Flüchtlinge – Los Refugiados‘ eine Installation von Helen Escobedo im Berliner Dom

Mosaike, bunte Fensterbilder, Gold, Marmor, das schimmernde Holz der Sauerorgel – die Bildsprache des Berliner Domes wurde maßgeblich vom letzten deutschen Kaiser geprägt und ist dementsprechend vor allem eines: herrschaftlich und prunkvoll. Gegen dieses Image arbeiten Prediger und Gemeinde des Berliner Domes regelmäßig mit aktuellen Veranstaltungen und Kunstinstallationen an.

Die neueste Installation, die vom  7. August bis zum 15. September 2016 in der Tauf- und Traukirche des Berliner Domes zu sehen ist, heißt ‚Die Flüchtlinge – Los Refugiados‘ und stammt von der international bekannten mexikanischen Künstlerin Helen Escobedo (1934-2010).

Menschliche Figuren, zusammengebunden aus Stoffresten, ziehen in einer langen Kolonne ihres Wegs. Die Fetzen am Leib zeugen von Not. Ihre Körper und Köpfe sind gebeugt, auch voneinander nehmen sie keine Notiz. Trotz der bunten Farben ist die Atmosphäre düster und trist. Keine Gesichter, kein Wort, keine Bewegung. Nur die stille, mahnende Monumentalität der 60 Figuren auf ihrem ‚persönlichen Kreuzweg‘.

Die oft monumentalen Skulpturen und Installationen der mexikanischen Künstlerin Helen Escobedo sind auf fast allen Kontinenten vertreten. Sie selbst lebte und arbeitete in Berlin und Mexiko City, war Museumsdirektorin in Mexiko City und Kuratorin internationaler Ausstellungen. So ist es nicht verwunderlich, dass sich auch ihr eigenes Schaffen internationalen Themen widmete. In den 1990’er Jahre wurden Escobedos Installationen zunehmend politisch. Marea nocturna, Boote aus Draht und mit Kokosnussschleudern bewaffnet, ‚sichern‘ den Strand von Tijuana an der US – Grenze, um Immigranten abzuwehren.

Helen Escobedo hatte eine starke und dauerhafte Beziehung zu Deutschland, insbesondere zu Berlin. Von 1987 bis zu ihrem Tod 2010 in Mexiko verbrachte sie den Frühling/Sommer zunächst in Hamburg und später in Berlin sowie das Winterhalbjahr in Mexiko. Das nun im Berliner Dom ausgestellte Kunstwerk von 2001 ist vor allem ein herausragendes Beispiel für das nachhaltige soziale Engagement im Werk der berühmten mexikanischen Künstlerin. Zugleich ist es ein Schlüsselwerk der mexikanisch-deutsche Periode ihres Oeuvres.

In Zusammenarbeit mit Peter Sötje, Yi Li und Marianne Pitzen / Frauenmuseum Bonn
Leihgeber: Frauenmuseum Bonn
Gefördert durch die Botschaft von Mexiko

 

Die  Installation ist Teil der Ausstellungsreihe SEIN.ANTLITZ.KÖRPER - Kirchen öffnen sich der Kunst.

 

Ökumenischer Gottesdienst für Schüler, Lehrer, Angehörige, Hinterbliebene

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Gedenken an die Opfer des Terroranschlages in Nizza, unter Beteiligung eines Imams
Montag, 18. Juli 2016, 13 Uhr im Berliner Dom


Zu einem Trauergottesdienst für die Opfer des Terroranschlags in Nizza am Montag, dem 18. Juli 2016, um 13 Uhr laden auf Initiative des Landes Berlin, das Erzbistum Berlin und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) in den Berliner Dom ein. Die Einladung richtet sich an die Schülerinnen und Schüller, die Lehrerinnen und Lehrer aller zehn Berliner Schulen und deren Familien, die zum Zeitpunkt des Anschlags in Nizza waren sowie an alle Berlinerinnen, Berliner und Berlinbesucher.

 

Der Gottesdienst soll den Schülerinnen und Schülern Raum geben, die Ereignisse in Frankreich zu verarbeiten, der Toten zu gedenken und die Klage über Terror und Gewalt vor Gott zu bringen. Schülerinnen und Schüler werden Kerzen im Gottesdienst anzünden.


Der Gottesdienst wird geleitet von Propst Dr. Christian Stäblein, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Weihbischof Dr. Matthias Heinrich, Erzbistum Berlin, sowie von Pfarrer Michael Kösling, Berliner Dom. Der Imam Kadir Sanci vom House of One wird eine Kerze entzünden und ein Gebet sprechen.


Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, der Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland, Senator Frank Henkel und Senatorin Sandra Scheeres und weitere Vertreterinnen und Vertreter des Senats werden kommen. Der Regierende Bürgermeister wird im Anschluss an den Gottesdienst ein Wort an die Gottesdienstgemeinde richten.
Es wird ein Kondolenzbuch ausliegen.

Hinweise für Medienvertreter:
Medienvertreter bitten wir, Ihr Kommen vorab bei der Pressestelle der EKBO anzumelden.
Der Einlass ist am Portal 11 an der Spreeseite des Domes von der Karl-Liebknecht-Straße aus.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Heike Krohn-Bräuer, Pressesprecherin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Mobil: 0172 / 102 62 40, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

 

Stefan Förner, Pressesprecher des Erzbistums Berlin, Mobil: 0179 / 591 23 32
Daniela Augenstein, Senatssprecherin, Telefon: (030) 9026 – 3200, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

 

Israelsonntag erstmals mit Rabbinerin

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Mittlerweile ist es schon Tradition am Berliner Dom, dass am Israelsonntag ein Rabbi auf der Kanzel steht, in diesem Jahr, dem 31. Juli, ist es eine Rabbinerin.


Alina Treiger aus Oldenburg wird abends um 18 Uhr im Gottesdienst predigen. Treiger ist seit dem zweiten Weltkrieg die erste in Deutschland ordinierte Rabbinerin und die zweite Rabbinerin überhaupt, die in Deutschland ausgebildet worden ist. Sie stammt  ursprünglich aus der Ukraine und arbeitet mittlerweile als Rabbinerin in Oldenburg. Neben ihrer Muttersprache Ukrainisch spricht sie Russisch, Hebräisch, Englisch und Deutsch.


Ebenfalls am Israelsonntag, bereits morgens um zehn Uhr, ist der EKD-Ratsvorsitzende Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm im Gottesdienst zu Gast.

 

7 Orte, 14 Erzählerinnen, 1 Thema: Die Bibel

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1. Bibelerzählabend im Berliner Dom

Die Bibel steckt voller Geschichten von Hass, Intrigen, Leidenschaft und Liebe. Beim ersten Bibelerzählabend im Berliner Dom am 9. Juli 2016 um 20 Uhr bekommen die Zuhörer diese Geschichten einmal völlig neu zu hören. 14 ausgebildete Bibelerzählerinnen erzählen frei und interpretieren die altbekannten Themen auf ihre Weise. Die Geschichten sollen zum Zuhören anregen, zum Nachdenken und vor allem zum Weitererzählen.

Bei diesem 1. Bibelerzählabend verteilen sich Erzählerinnen und Zuhörer auf sieben verschiedene Orte im ganzen Dom. Es gibt Geschichten auf der Kaiserempore, im Kaiserliches Treppenhaus, in der Tauf- und Traukirche, auf der Südempore und hinter der goldenen Apostelschranke. Jede Geschichte dauert 15 Minuten, dann erklingt Musik und die Besucher können zu einem anderen Erzählort wechseln.

Der Eintritt kostet 7,- Euro.

 
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