News/Press

Befüllung der neuen Domkugel mit Zeitzeugnissen

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befuellung_der_kapsel.jpgZeitzeugnisse wurden in die goldene Kugel unter dem Domkreuz eingelegt!

 

Die Kugel, die unter dem neuen Kreuz sitzen soll und derzeit vergoldet wird, wurde

am 21. Mai um 12.30 Uhr von Bischof Dr. Wolfgang Huber und dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit mit Zeitzeugnissen befüllt und danach verschlossen. Als Vertreter des Berliner Domes waren unter anderem Dombaumeister Stefan Felmy, Domprediger Friedrich-Wilhelm Hünerbein, Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann und die Vorsitzende des Domkirchenkollegiums Dr. Irmgard Schwaetzer vor Ort. Aber auch neugierige Berliner und schaulustige Touristen weilten unter den Zuschauern, sogar eine Schulklasse unterbrach ihren Wandertag, um dieses Ereignis mitzuerleben. Wir haben uns aber besonders gefreut, dass auch Mitglieder aus unseren Nachbargemeinden kamen und damit ihre Anteilnahme und Verbundenheit zeigten.

 

In unserem Download-Archiv können Sie das Grußwort von Bischof Dr. Wolfgang Huber zu diesem Anlass herunterladen. 

 

In die Kugel wurden eingelegt:
- das Duplikat der Urkunde vom 22. Mai 1608 aus dem Domarchiv in der Kurfürst Joachim Friedrich von Brandenburg der Domkirche die Bezeichnung »Oberste Pfarrkirche « verleiht.
- Die Einladung zum Festwochenende 400 Jahre Oberpfarr- und Domkirche, sowie die Gottesdienst- und Konzertprogramme vom 17. und 18. Mai
- Das Jahresprogrammheft des Berliner Dom
- Eine Urkunde „Das Domkirchenkollegium dankt der Cornelsen-Kulturstiftung Berlin für die finanzielle Hilfe bei der Erneuerung des Kreuzes“ und eine Urkunde „Das Domkirchenkollegium dankt Bischof Dr. Wolfgang Huber und dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit für die Unterstützung der Arbeiten an Kuppel und Kreuz“
- CD-Einspielung „Musica Mystica – Gregorianik im Dialog“ Orgelwerke von Charles Tournemire im Wechsel mit Gregorianischen Gesängen (pünktlich zum Jubiläum erschienen und im Domshop erhältlich)
- Aktuelle Ausgabe der Kirchenzeitung
- Perspektivprogramm der EKBO „Salz der Erde“
- Predigt von Bischof Dr. Wolfgang Huber am Ostersonntag 2008 im Berliner Dom
- Tagesspiegel vom Sonntag
- Berlin-Programm Mai 2008
- Rede des Regierenden Bürgermeister zur Kampagne „be berlin!“
- Münzen

 

Berliner Chancen - Predigtreihe mit dem neuen Generalsuperintendenten Ralf Meister

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meister.gifVom 8. Juni bis 20. Juli wird Ralf Meister, der neue Generalsuperintendent Berlins, in den fünf Citykirchen der Stadt Predigten halten.

Ralf Meister ist Vorsitzender der Arbeitsgruppe, die die EKD-Schrift „Kirche in der Stadt“ erarbeitet hat und einer der führenden Theologen deutschlandweit, was die Citykirchenarbeit angeht. Hier die Themen und Termine der Predigtreihe im Einzelnen:

 

Freiheit und Rebellion
8. Juni 2008, 10 Uhr, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche

Die Künste und die Religion
22. Juni 2008, 18 Uhr, St. Matthäus – Kirche im Kulturforum

Die Nation und ihre Symbole
29. Juni 2008, 10 Uhr, Berliner Dom

Ursprung und Mitte
13. Juli 2008, 10.30 Uhr, St. Marienkirche, Alexanderplatz

Toleranz und Widerstand
20. Juli 2008, 10 Uhr Französischer Dom, Gendarmenmarkt

 

In unserem Download-Archiv stehen Plakat und Handzettel im PDF-Format bereit. 

 

 

Lieferung des neuen Domkreuzes

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kreuz-wird-zusammenmontiert.jpgAm 13. Mai wird im Laufe des Nachmittags das neue Kreuz für den Berliner Dom geliefert!


Die Herstellung der Laternensegel und des Kuppelkreuzes wurde im März begonnen.
In der Werkstatt der Firma Breidenbach aus Peiting in Oberbayern haben die Stahlsegel und das Kreuz erste Gestalt angenommen und werden nun in einer eigens an der Nordseite des Berliner Doms errichteten Gerüsthalle weiterverarbeitet.
Das Kreuz wird hier mit Kupfer verkleidet, lackiert und vergoldet und schließlich mit der Kugel an einem großen Stahlrohr, dem Kaiserstiel, verbunden.


Die Kugel, die unter dem Kreuz sitzt und derzeit vergoldet wird, soll am
21. Mai um 12.30 Uhr von Bischof Dr. Wolfgang Huber und dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit

mit Zeitzeugnissen befüllt und danach verschlossen werden.


Die Herstellung des Kreuzes wurde ermöglicht durch Zuwendungen der Cornelsen Kulturstiftung Berlin.

 

400 Jahre Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin

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1608_Kirchenordnung.jpg Die erste urkundliche Erwähnung der Oberpfarr- und Domkirche liegt 400 Jahre zurück.
In einer Urkunde vom 22. Mai 1608, die im Domarchiv als Abschrift aus dem 17. Jahrhundert vorliegt, wird bezeugt, dass Kurfürst Joachim Friedrich von Brandenburg der Domkirche die Bezeichnung „Oberste Pfarrkirche“ verleiht: „…so haben wir nicht unterlassen wollen, vorgemeldete Domkirche zur obersten Pfarrkirchen allhier in unser Stadt Cölln an der Spree gnädigst zu verordnen, auch mit unsern lieben getreuen Bürgermeistern und Ratmännern, auch ganzen gemeiner Bürgerschaft uns gnädigst dahin verglichen, dass sie uns zu untertänigsten Gehorsam gewilliget und eingangen, mehr gedachte Domkirche für die oberste Pfarrkirche allhier zu Cölln zu halten…“

Gleichzeitig mit der Einweihung der umgebauten Domkirche am Trinitatis-Sonntag 1608 sollte die Domkirche „in guten Stand“ erhalten werden, was sich in diesem Fall aber nicht auf die Gebäudeerhaltung, sondern auf die hochwertige Gestaltung der Gottesdienste und Predigten bezog. Zur Unterstützung dieses Anliegens hat der Landesherr sich mit den Bürgermeistern, Ratsherren, der Gemeinde und Bürgerschaft dahin geeinigt, den Dom zur obersten Pfarrkirche zu bestimmen.

Diesem Dokument liegt auch eine Kirchenordnung bei, die sehr genau festlegt, wann und in welcher Form die Gottesdienste in der Domkirche zu feiern sind. Das Dokument wurde von Kurfürst Joachim Friedrich mit „unserm Daumensekret wissentlich besiegelt und eigenen Händen unterschrieben“.

Das Domkirchenkollegium des Berliner Dom möchte alle Berlinerinnen und Berliner, alle Freunde des Berliner Domes aus Nah und Fern einladen, dieses Jubiläum mit uns zu feiern.


Samstag, 17. Mai

 

11.00 Uhr Eröffnung einer kleinen Sonderausstellung zum Jubiläum
Urkunden und Abendmahlsgerät aus dem 17. Jahrhundert

und

 Erstmaliger Verkauf der Collagen aus der Kunstaktion der Berliner Stadtreinigung zur „intelligenten Entsorgung“ der alten Kuppellaterne zugunsten des Berliner Domes

 

18.00 Uhr Ökumenische Vesper
Bischof Theodor Clemens, Vorsitzender des Ökumenischen Rates
Generalsuperintendent Ralf Meister
Domprediger Friedrich-Wilhelm Hünerbein
Domorganist Andreas Sieling
Schola der Berliner Domkantorei, Leitung: Domkantor Tobias Brommann

 

Anschließend Grußworte von: Bürgermeisterin Ingeborg Junge-Reyer und Bischof Theodor Clemens, Vorsitzender des Ökumenischen Rates Berlin-Brandenburg

 

Danach Empfang in allen Türmen des Berliner Domes.

 

21.00 Uhr Festliches Konzert zum Jubiläum
Werke aus vier Jahrhunderten für Bläser und Orgel
Von Gabrieli, Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Bruckner u.a.
Orgel: Domkantor Tobias Brommann
Berliner Dombläser, Leitung: Domorganist Andreas Sieling

 

Sonntag, 18. Mai

 

10.00 Uhr Festgottesdienst mit Abendmahl
Präses i.R. Manfred Kock
Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann
Orgel: Domkantor Tobias Brommann
Staats- und Domchor Berlin, Leitung: Prof. Kai-Uwe Jirka
Trompete: Lars Ranch

 

18.00 Uhr Festgottesdienst
Prof. Dr. Drs. h. c. Eberhard Jüngel D. D., Ehrendomprediger
Orgel: Domorganist Andreas Sieling
SaxophonQuadrat

 

Frohe Botschaften aus dem Berliner Dom

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segelfertigung1.jpg Es wird viele Menschen freuen – so lange schon hat man auf den Beginn der Arbeiten zur neuen Laternenbekrönung gewartet. Nun, nachdem wir Monate hinter den Kulissen gearbeitet haben, gibt es endlich auch etwas zu sehen.

Die Herstellung der Laternensegel und des Kuppelkreuzes hat begonnen. Die Bleche aus besonders hochwertigem Edelstahl wurden zugeschnitten. In der Werkstatt der Firma Breidenbach aus Peiting in Oberbayern nehmen nun die ersten Stahlsegel Gestalt an. Doch auch in Berlin gibt es in den kommenden Tagen etwas zu sehen. Auf dem Bauhof an der Nordseite des Doms wird bereits eine Gerüsthalle errichtet. Um den 21. April werden hier die ersten Bauteile erwartet und in der Halle weiter verarbeitet. Weitere Lieferungen sollen in der 19. Kalenderwoche und gegen Ende Mai erfolgen. Weil die fertigen Segel zu sperrig sind, werden sie in handlichen Stücken bearbeitet: sie werden mit Kupfer verkleidet und vergoldet, anschließend zusammengefügt und schließlich mit Kreuz und Kugel an einem großen Stahlrohr, dem Kaiserstiel, verbunden.
Die Aufsetzung der Laternenbekrönung mit dem Kreuz wird in den Sommermonaten vollzogen werden, einen konkreteren Termin gibt die Domverwaltung voraussichtlich Anfang Juni bekannt.

 

Beteilige Firmen:
Metallbau: Breidenbach Metallbau GmbH
Kupferverkleidung: Michaelis Dachdeckerei u. Klettertechnik GmbH
Vergoldung: Reinhard Wolff Kunsthandlung GmbH
Planung: NITEC Gesellschaft für Bauleitung und Projektsteuerung mbH
Tragwerksplanung: Ingenieurbüro Rüdiger Jockwer GmbH

 
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