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5 Predigten für die Stadt - Predigtreihe der Berliner Citykirchen

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Gerechtigkeit

Fünf Predigten für die Stadt

21. Juni bis 19. Juli 2009, jeweils 18 Uhr


Letztes Jahr begonnen, dieses Jahr wird sie fortgeführt: Die Reihe „Fünf Predigten für die Stadt“. In diesem Jahr heisst das Thema der Predigtreihe Gerechtigkeit. In den fünf Berliner Citykirchen werden fünf Predigten für die Stadt fünf Aspekte der biblischen Botschaft zum Thema Gerechtigkeit verkünden und entfalten.

Der Schrei nach Gerechtigkeit, die Klage und Empörung über Ungerechtigkeit sind zentrale Themen der Bibel. Aber auch in unserm alltäglichen Leben wird das Thema Gerechtigkeit immer brisanter: Feiern wir bei den Festlichkeiten zum 60jährigen Bestehen des Grundgesetzes und zum 20. Jahrestags des Mauerfalls vor allem die Freiheit, so weckt die gegenwärtige Wirtschaftskrise Zweifel an einer weltweiten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Freiheit bedeutet hier vielfach unreglementiertes Wirtschaften für die, die sich das leisten können. Hier stellt sich die Frage nach der Gerechtigkeit – Gottes und der Menschen. Auch den diesjährigen Bundestagswahlkampf werden die Themen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit prägen.

In den fünf Predigten wollen die Prediger den verschiedenen Aspekten von Gerechtigkeit aus theologischer Sicht nachgehen.

 

<<Download>> des Handzettels und Plakates

 

 

Termine und Prediger:


Sonntag, 21. Juni, 18 Uhr, Französischer Dom, Gendarmenmarkt:
„Überdies besteht zwischen uns und euch eine große Kluft.“ Lukas 16,26
Die Begegnung von Armen und Reichen in biblischer Sicht. 
Predigt: Dr. Gerdi Nützel


Sonntag, 28. Juni, 18 Uhr
, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz
„Ich will die Stadt nicht verderben um der zehn Gerechten willen.“ 1. Mose 18,32
Auf wen die Stadt zählen kann.
Predigt: Prof. Martin Stöhr


Sonntag, 5. Juli, 18 Uhr, Berliner Dom, Lustgarten
„Ist Gott ungerecht?“ Römer 9,14
Unrecht und Leid als Anklage Gottes.
Predigt: Helmut Ruppel


Sonntag, 12. Juli, 18 Uhr, St. Matthäus-Kirche, Kulturforum
„Kaufleute werden weinen und trauern um die große Stadt.“ Offenbarung 18,11
Sturz der Ungerechten, Beginn einer neuen Stadt.
Predigt: Dr. Christian Staffa


Sonntag, 19. Juli, 18 Uhr, St. Marienkirche, Alexanderplatz
„Wer bist du, Mensch, dass du mit Gott rechtest?“ Römer 9,20
Gottes Gerechtigkeit – und unsere Selbstgerechtigkeit.
Predigt: Angelika Obert



Dr. Gerdi Nützel, Pfarrerin, arbeitet im Ökumenisch-Missionarischen Institut des Ökumenischen Rats Berlin-Brandenburg und war lange in einem ökumenischen Begegnungszentrum in Brasilien tätig.

Dr. Martin Stöhr, Pfarrer, war Studentenpfarrer, Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christen und Juden beim Deutschen Evangelischen Kirchentag, Direktor der Evangelischen Akademie Arnoldshain und Professor für Systematische Theologie in Siegen; ist Präsident des International Council for Christians and Jews.

Helmut Ruppel, Pfarrer, war Studienleiter des Instituts für katechetischen Dienst zur Ausbildung von Religionslehrern; arbeitet für Rundfunk und Presse.

Dr. Christan Staffa, Theologe, ist Geschäftsführer der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.

Angelika Obert, Pfarrerin, ist die Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz.

 

 

Gedenken an die Opfer von Winnenden im Berliner Dom

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Ein Tisch mit 16 Kerzen steht im Altarraum des Berliner Doms. Dabei der Bibelvers:

„Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. (Daniel 9,18b)

Ach Herr, höre! Ach Herr, höre!“

 

Berlinern und Besuchern des Domes soll hier die Möglichkeit gegeben werden, an die Opfer von Winnenden zu gedenken.

 

Ebenso lädt der Berliner Dom heute zur Mittagsandacht um 12.00 Uhr und zur Taizéandacht um 20.00 Uhr ein, um für die Opfer und deren Hinterbliebenen zu beten.

 

 

 

Berliner-Dom-Stiftung gegründet

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Jedes Jahr im Februar lädt der Berliner Dom zu einer besonderen Feier ein, die unter dem Titel „Der Dom dankt“ steht. Mit dieser Veranstaltung wird allen gedankt, die im vergangenen Jahr mit Rat und Tat sowie finanzieller Hilfe den Berliner Dom in seinen Aufgaben als Symbolkirche der evangelischen Christen in Deutschland unterstützt haben.
Anlässlich dieser Veranstaltung wurde in diesem Jahr, am 20. Februar 2009, die Berliner-Dom-Stiftung gegründet. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit überreichte dem Stiftungsvorstand die Gründungsurkunde.
Die Gemeinde der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin hat sich entschlossen, mit der Gründung der Berliner-Dom-Stiftung einen aktiven Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Berliner Doms zu leisten. Förderern der geistlichen, kulturellen und denkmalpflegerischen Aufgaben des Berliner Domes wird damit Gelegenheit zu sichtbarem und dauerhaften Engagement gegeben.
Zweck der Stiftung ist die Förderung des geistlichen Lebens, von Denkmalschutz und Denkmalpflege, Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung, Wissenschaft und Forschung.
Die Tradition der Stiftungen geht bis in das Mittelalter zurück, viele berühmte Kirchen und Klöster sind sichtbare Zeichen früher Stiftungsaktivitäten.
Die Gemeinde des Berliner Doms unterstützt die Gründung der Berliner-Dom-Stiftung nachdrücklich. Nach dem Aufruf, der im Dezember an die Gemeindeglieder gesendet wurde, wurden 125 Gemeindeglieder und Freunde des Berliner Domes Zustifter.
Das Vermögen des Stiftung beläuft sich schon jetzt auf eine Summe von ca. 257 000 €.
Nun hofft die Gemeinde auf viel Unterstützung von außen.

Für Fragen stehen Ihnen die Vorstandsmitglieder der Berliner-Dom-Stiftung Dr. Irmgard Schwaetzer (Vorsitzende des Domkirchenkollegiums), Karl Robert Woelk (Domkirchenrat) und Dr. Petra Zimmermann (Dompredigerin) zu Verfügung.

Kontonummer der Berliner-Dom-Stiftung:

KD-Bank eG - die Bank für Kirche und Diakonie  •  BLZ 350 601 90  •   Kto: 156 7376 016

 

60. Jahrestag der UN-Völkermordskonvention - Gedenkstunde im Berliner Dom

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Gedenkstunde anlässlich des
60. JAHRESTAGES der UN-VÖLKERMORDKONVENTION
am Dienstag, 09. Dezember 2008, ab 11:00 Uhr im Berliner Dom
 

Den 60. Jahrestag der Verabschiedung der UN-Konvention zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordes möchten wir zum Anlass nehmen, um in einer zentralen Veranstaltung der Genozidopfer der vergangenen sechs Jahrzehnte zu gedenken. Denn obwohl diese Konvention Völkermord hätte verhindern sollen, ist die Kette dieser furchtbaren Verbrechen bis heute nicht abgerissen.
In Afrika, Asien, Europa, Südamerika und im Nahen Osten hat es seit 1948 Genozide gegeben, ohne dass die internationale Gemeinschaft den Opfern rechtzeitig zu Hilfe gekommen ist.

In der Hauptstadt Deutschlands, das wie wohl kein anderes Land weltweit im 20. Jahrhundert vom Trauma des Völkermordes überschattet wurde, wollen wir uns gemeinsam mit der Domgemeinde und allen Interessierten an das Versprechen „Niemals wieder!“ erinnern, das die Staatengemeinschaft sich nach dem 2. Weltkrieg gegeben – und bis heute nicht eingehalten hat. Zeitzeugen aus Biafra, Tschetschenien, Bosnien, Guatemala, Ruanda und Irakisch-Kurdistan werden von ihren schweren Schicksalen berichten. 

Neben Wortbeiträgen des „Simon Wiesenthal Centrum“ Paris, des Auslandsbischofs der Evangelischen Kirche Deutschland Martin Schindehütte, des Gründers und Generalsekretärs der Gesellschaft für bedrohte Völker Tilman Zülch, des Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Günter Nooke, der Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann und des Sprechers der „International Association of Genocide Scholars“ Prof. Gregory H. Stanton möchten wir durch Prof.  Dr. Claudia Kraft (Geschichtswissenschaftlerin) den Initiator der UN-Völkermordkonvention Raphael Lemkin würdigen.

Berliner Jugendliche werden dazu Passagen der Völkermordkonvention verlesen.

Außerdem werden wir im Rahmen der Gedenkstunde die im Sudan behandelnde Ärztin und Buchautorin Dr. Halima Bashir und den Träger des Alternativen Friedensnobelpreises Jovan Divijak mit dem Victor-Gollancz-Preis der GfbV ehren.

Begleitet wird die Veranstaltung durch jüdische Musik von Klezmer Chidesch sowie durch kurdische Musik von Sivan Perwer und Khaled Rashid.

EINTRITT: Frei

Für Fragen wenden Sie sich gern an das GfbV-Aktionsreferat
Torsten Flader, Tel. 0551 499 06-22 oder This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it

 

 

Am 19.8.2008 erhält der Berliner Dom sein Kuppelkreuz zurück

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neues_kuppelkreuz2.jpgIn einigen Tagen ist es soweit: am Dienstag, dem 19.8.2008, wird das goldene Kuppelkreuz samt Laternenbekrönung wieder auf die Kuppel des Berliner Doms gehoben. In der vergangenen Woche wurden die letzten Bauteile an der Laternenbekrönung montiert. Alle wichtigen Schweißverbindungen wurden untersucht, das Kreuz mit einem Kran angehoben, um Formstabilität und Gewicht (ca. 12 t) zu prüfen – alles ist in Ordnung. Nun fehlen nur noch wenige Verkleidungsbleche und etwas Blattgold. An der eingerüsteten Laterne über der Kuppel wurde das Plexiglasdach entfernt und die Träger für das Kreuz entrostet und instandgesetzt. Auch hier fehlen nur noch wenige Ausbesserungsarbeiten. Auf dem Bauhof wartet bereits die Konstruktion für ein neues Glasdach, welches unmittelbar vor der Montage des Kreuzes mit dem Autokran aufgesetzt werden soll.

 

Das Kuppelkreuz musste am 6. Dezember 2006 von der Kuppel gehoben werden. Unter dem vergoldeten Kupferblech war es so von Rost zerfressen, dass es nicht mehr restauriert werden konnte. Seit dem Frühjahr wird daher auf dem Bauhof an der Nordseite des Berliner Doms ein neues Kreuz errichtet. Äußerlich entspricht es dem alten, unter der Oberfläche wurden jedoch wesentliche Änderungen vorgenommen, um eine dauerhafte Konstruktion zu schaffen. So besteht die tragende Konstruktion aus besonders hochwertigem Edelstahl. Die Blechverkleidung wurde in bewährter Dachdeckertechnik aufgebracht, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.

 

neues_kuppelkreuz.jpgMit der Montage des Kuppelkreuzes erhält Berlin eines seiner unverwechselbaren Wahrzeichen zurück.
Mit seiner neuen Vergoldung wird es weithin sichtbar die historische Mitte Berlins kennzeichnen, die in den kommenden Jahren zu neuem Leben erweckt werden soll.
Die Stadtsilhouette wird somit um eines ihrer markantesten Kennzeichen ergänzt. Für die Christinnen und Christen in unserer Hauptstadt ist das wieder aufgerichtete Kreuz auch ein Zeichen dafür, dass ihr Glaube an den gekreuzigten und wieder auferstandenen Christus in dieser Stadt sichtbare und lebendige Orte hat. Orte, die aus der Vergangenheit kommen aber weit hinaus weisen in die Zukunft. Unter dem Kreuz wird für diese Stadt gebetet und gearbeitet. Unter diesem Kreuz setzen sich Menschen dafür ein, dass Barmherzigkeit, Mitgefühl und Toleranz Wohnrecht haben in der Mitte der Stadt. Das goldene Kreuz auf der Domkuppel Berlins ist ein Versprechen für die Stadt!


Terminplan:

Montag, 18.8.2008
7:00 Uhr  Anfahrt 500 t-Autokran
bis 16:00 Uhr  Aufbau des Autokranes mit einem 50 t-Rüstkran sowie
Endmontage der Glashaube auf dem Bauhof durch die Metallbaufirma
Restarbeiten an der Laternenbekrönung mit dem Hubsteiger
ab 16:00 Uhr  Abheben der alten Plexiglashaube von der Laterne
Anheben der neuen Glashaube auf die Laternenbekrönung
anschließend Montage der Glashaube
dto. Umsetzen der neuen Laternenbekrönung zum Hubstandort
Anbringen der Montageöse am Kreuz

 

Dienstag, 19.8.2008
ab 7:00 Uhr  Andacht vor dem Kreuz (Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann)
Vorbereitung des Autokranes
Anheben der Laternenbekrönung und Aufsetzen auf der Laterne
Schweißarbeiten zum Fixieren der Laternenbekrönung auf der Unterkonstruktion
Aushängen des Kranhakens und Abnehmen der Montageöse durch Kletterer
Endgültiges Festschweißen der Laternenbekrönung auf dem Dach.

 

Bitte beachten!
Die Montagearbeiten mit dem Autokran bedürfen besonderer Sicherheitsvorkehrungen. Geringe Windgeschwindigkeiten auf dem Gelände können in fast 100 m Höhe zu problematischen Böen führen, bei denen die Monteure gefährdet würden. Die Arbeiten müssten dann unterbrochen werden. Alle Zeitangaben sind daher unter dem Vorbehalt zu sehen, dass geeignete Witterungsverhältnisse herrschen.

 

Finanzierung
Die Instandsetzungsmaßnahmen an Kuppel und Dach werden ermöglicht durch Zuwendungen folgender Einrichtungen:
Städtebaulicher Denkmalschutz (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Landesamt für Denkmalpflege)
Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien
Cornelsen Kulturstiftung Berlin

Der verwendete Edelstahl wurde gespendet von Thyssen Krupp Nirosta.


Zahlen und Fakten:
Höhe der Gesamtkonstruktion    14,92 m
maximaler Durchmesser    5,6 m
Blattgold Gesamtgewicht    ca. 1,5 kg
Kupferblech Gesamtgewicht   2400 kg
Gewicht der Gesamtkonstruktion   12 t
Kosten der Gesamtmaßnahme   1,42 Millionen €
Kosten Kreuz     700.000 €

 
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