Aktuelles / Presse-Mitteilungen

Gottesdienst zum Gedenken an den 10. Jahrestag der Anschläge in New York und Washington

Sonntag, 11. September 2011 um 18:00 Uhr

 

Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann
Domprediger Thomas C. Müller
Orgel: Domkantor Tobias Brommann


Anlässlich des 10. Jahrestages der Anschläge in New York und Washington findet im Berliner Dom am Sonntag um 18.00 Uhr ein Gottesdienst statt. Dieser Gottesdienst steht ganz im Zeichen des stillen Gedenkens.

Vor dem Altar werden stellvertretend für die verschiedenen Opfergruppen fünf große Kerzen angezündet.
Gleich zu Beginn erklingt von der Orgel die Choralbearbeitung von Max Reger „Aus tiefer Not schrei ich zu dir“.
Dann wird der Psalm 88 gelesen: „HERR, Gott, mein Heiland, ich schreie Tag und Nacht vor dir. Lass mein Gebet vor dich kommen, neige deine Ohren zu meinem Schreien. Denn meine Seele ist übervoll an Leiden, und mein Leben ist nahe dem Tode…“
Die Gemeinde wird im Laufe des Gottesdienstes eingeladen, im Gedenken an die Opfer der Anschläge
vom 11. September 2001 und alle Opfer von Terror, Krieg und Gewalt ein Licht der Hoffnung zu entzünden.

 

Du musst Dein Leben ändern - Fünf Predigten für die Stadt

Die Predigtreihe der Berliner Citykirchen. Gäste sind unter anderen  Iris Radisch und der ehemalige Umweltminister Töpfer

dumusstdeinleben.jpgWohl kaum ein Jahr hat so viele Veränderungen und Erschütterungen mit sich gebracht wie das Jahr 2011: Die Atomkatastrophe in Fukushima und ihre Folgen, die politischen Auf- und Umbrüche in der arabischen Welt, ein bewussterer Umgang mit Lebensmitteln – nur drei Beispiele, die uns alle zum Um- und Neudenken gebracht haben. Bei vielen wächst ein Bewusstsein für die Mitverantwortung des Einzelnen und die Bedeutung seiner persönlichen Lebensführung.
Der Titel der diesjährigen Predigtreihe der Berliner Citykirchen nimmt diese überall spürbare Stimmung auf. Er verweist auf den Titel des Buches des Philosophen Peter Sloterdijk, der durch die Worte „Du musst dein Leben ändern“ den Schlussvers des Rilke-Gedichtes „Archaischer Torso Apollos“ zitiert.
„Mit diesem starken Appell „Du musst dein Leben ändern“, fühlen wir uns an einen ureignen, oft vergessenen Aspekt des christlichen Glaubens erinnert: den Ruf zur metanoia, zur Umkehr“, so Domprediger Thomas C. Müller, der die Predigtreihe mit konzipiert hat.
Die Pfarrerinnen und Pfarrer der Berliner Citykirchen haben fünf  aktuelle Themen ausgewählt, zu denen jeweils ein Experte sprechen wird. So ist für das Thema Energie der ehemalige Bundesumweltminister Gast Klaus Töpfer in der St. Matthäus-Kirche, und zum Erntedanktag spricht die Autorin Iris Radisch im Berliner Dom. Die Reihe startet am 21. August in der St. Marienkirche mit dem Themenkreis Mobilität und dem Mobilitätsforscher Andreas Knie.



Die Termine:
21. August 10.30 Uhr  St. Marienkirche nahe Alexanderplatz
MOBILITÄT
mit  dem Soziologen und Mobilitätsforscher Prof. Dr. Andreas Knie und
Pfarrerin Johanna Friese

4. September, 18 Uhr St. Matthäus-Kirche im Kulturforum
ENERGIE
mit dem ehemaligen Bundesumweltminister Klaus Töpfer, dem Theologen Prof. Dr. Jens Schröter und Pfarrer Christhard-Georg Neubert

18. September, 11 Uhr Französischer Dom am Gendarmenmarkt
GELD
Mit Katharina Loerbroks, Schuldnerberaterin und Pfarrer Dr. Jürgen Kaiser

25. September, 18 Uhr Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
ZEIT
mit dem Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Hans Bertram und Pfarrerin Dr. Cornelia Kulawik

2. Oktober , 18 Uhr, Berliner Dom am Lustgarten
FLEISCH
Mit der ZEIT-Autorin Iris Radisch, Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann und Domprediger Thomas C. Müller



Weitere Informationen:
Christiane Bertelsmann
Pressesprecherin Evangelischer Kirchenkreis Berlin Stadtmitte
Te..: 030-258185-111
Mobil: 0170-2377468
Mail: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

 

 

Der Berliner Dom erhält verschollen geglaubtes Gemälde zurück

Der Berliner Dom erhält verschollen geglaubtes Gemälde von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zurück

 

Der Berliner Dom hat vor wenigen Tagen das Gemälde „Nazareth – die Jugendzeit Jesu“ von Albert Hertel von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) zurückerhalten. Das Werk hing ursprünglich zusammen mit 12 weiteren im Kaiserlichen Treppenhaus. Der Gemäldezyklus „Christuslegende“ entstand 1904/05 als Auftragsarbeit des Künstlers Albert Hertel. Neun der Gemälde zeigen Szenen aus dem Leben Christi, eingefügt in idealtypische Landschaften.
Bei der Restaurierung des Kaiserlichen Treppenhauses in den 80ger Jahren mussten fünf Bilder des Zyklus nach Vorlagen rekonstruiert werden. Diese waren in der Nachkriegszeit gestohlen worden und man hielt sie für verschollen. Dabei befand sich eines der Gemälde in unmittelbarer Nachbarschaft sicher verwahrt im Depot der Alten Nationalgalerie. Wie es dort hingelangt ist, wer es dort abgegeben hat – darüber ist leider nichts dokumentiert. Bisher galt das Gemälde dort als Fremdbesitz und war als Werk eines unbekannten Künstlers gelistet. Anhand eines Fotos aus dem Archiv des Berliner Doms konnte das Gemälde zweifelsfrei identifiziert werden.
„Wir sind froh und dankbar über die Rückgabe des originalen Gemäldes durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Durch die gründlich geführte Dokumentation und Recherche in den Museen wurde es möglich, dieses verloren geglaubte Werk in unseren Besitz zurückzuführen.“ sagt Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann.

 

Nun lagert das Gemälde im Berliner Dom und wartet auf seine Restaurierung. Wo es zukünftig hängen wird, ist noch unklar. Auch die Rekonstruktion, die heute als Ersatz für das Original im Kaiserlichen Treppenhaus hängt,  unterliegt inzwischen dem Bestandsschutz.

 

6. Internationaler Orgelsommer im Berliner Dom 2011

In den Monaten Juli und August gastieren jeweils samstags um 20 Uhr die Stars der Orgelszene im Berliner Dom und bringen die berühmte Sauer-Orgel zum Klingen.

Da auf diesem Instrument die spätromantischen Werke Max Regers so authentisch dargestellt werden können wie nirgendwo sonst, widmen sich zwei Konzerte ganz dieser aufregenden Musik:
Jean Baptiste Dupont aus Toulouse, der gerade eine Gesamteinspielung des Orgelwerks von Max Reger vorbereitet, spielt alle drei Choralfantasien Op. 52 an einem Abend (Auf, Reger! am 2. Juli). Den selten gespielten 13 Choralbearbeitungen Opus 79b nimmt sich der Hamburger Organist Thomas Dahl an (Verflixte Dreizehn! am 9. Juli).
Am 16. Juli ist einer der bekanntesten Organisten seiner Generation, Lionel Rogg, mit dem abwechslungsreichen Programm „Mit Liszt und Tücke!“ im Dom zu Gast.
Die schon fast volkstümlichen Bilder einer Ausstellung präsentiert Etienne Walhain aus Belgien am 23. Juli.
Zum Geburtstag von Franz Liszt und mit Grüßen aus seiner Heimatstadt von Merkel und Ritter bringt uns am 30. Juli der Kreuzkirchenorganist Holger Gehring Werke „Um Achtzehnhundertfünfzig!“ mit.
Lauter Kompositionen in Moll präsentiert Elisabeth Ullmann aus Wien (Ganz schön mollig! am 6. August).
Weltweit bekannt ist der Kirchenmusiker John Scott aus New York. Er spielt am 13. August Werke der englischen und amerikanischen Orgeltradition (Über den großen Teich!).
Wie die Komponisten auf große Kirchenräume reagieren, demonstriert Domorganist Andreas Sieling im abschließenden Konzert, das mit dem Titel „Kathedralmusik!“ überschrieben ist, am 20. August mit Werken von Widor, Guilmant, Vierne und Idenstam.

Karten zum Preis von 10 € / erm. 6 € an der Konzertkasse im Dom (Portal 3), Am Lustgarten, 10178 Berlin,
täglich 11 - 18 Uhr, Tel.: 030 202 69 136 oder per Mail unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können ; sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

berühren – bewegen – bewahren

berühren – bewegen – bewahren

Ein Konzert zugunsten der Berliner - Dom – Stiftung am 18. Juni um 20.00 Uhr


Die Berliner-Dom-Stiftung lädt zu einem wunderbaren Sommerkonzert ein!
Die Domkantorei, die Dombläser, Domkantor und Domorganist werden mit ihrem musikalischen Können in Ihren Bann ziehen. Dabei werden auch erstmalig einige Werke gemeinsam von der Kantorei und den Dombläsern aufgeführt.
Musik von Bartholdy und Schütz, Händel und Widor wird erklingen. Zudem wird Professor Christoph Markschies einen Kurzvortrag halten mit dem Titel „Der Berliner Dom - Kaiserdom oder Gemeindekirche? Theologische Betrachtungen zu einem Bauwerk.“
Die neue Website der Stiftung wird im Eingangsbereich vorgestellt und man hat hier die Möglichkeit, Patin oder Pate eines Teils der Kuppelmosaike zu werden.

Der Erlös kommt der Berliner Dom-Stiftung zugute. Mit dem Aufbau des Stiftungskapitals soll der Erhalt des Gotteshauses finanziell nachhaltig gesichert werden, sowie kulturelle Projekt am Dom gefördert werden.
Dazu bedarf es Ihrer Hilfe!


Karten zum Preis von 14 € / erm. 8 € an der Konzertkasse im Dom (Portal 3), Am Lustgarten, 10178 Berlin,
täglich 11 - 18 Uhr, Tel.: 030 202 69 136 oder per Mail unter Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können ; sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

 

Mythos 116

Vertonungen des 116. Psalms von Petzold, Schütz, Franke (UA) u.a.
Mit dem Calmus Ensemble Leipzig

Konzert am Samstag, 11. Juni 2011 um 20.00 Uhr


1623 erfüllte sich der Kaufmann Burckhard Großmann aus Jena einen Herzenswunsch. Er erteilte 16 Komponisten aus Mitteldeutschland den Auftrag, eine fünfstimmige Vertonung des 116. Psalms anzufertigen. So entstand die Sammlung: „Angst der Hellen und Friede der Seelen / Das ist: Der CXVI. Psalm Davids“
Die Namen der beauftragten Komponisten lesen sich wie das „Who is who“ der Musikgeschichte des beginnenden 17. Jahrhunderts: Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein, Michael Praetorius, Melchior Franck und viele andere.
Vier dieser historischen Kompositionen kommen in diesem Programm zur Aufführung. Zwei neue Vertonungen des 116. Psalmes vergibt das Calmus Ensemble knapp 400 Jahre nach Großmann als Kompositionsauftrag erneut an zwei international renommierte Komponisten aus dem mitteldeutschen Raum: Bernd Franke und Steffen Schleiermacher

Die Kompositionsaufträge wurden gefördert durch die Schering Stiftung und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

 

Karten zum Preis von 14,- / erm. 8,- € an der Konzertkasse im Dom, Portal 3, Telefon (030) 202 69 136
täglich: 11.00-18.00 Uhr und an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie über ticketonline.com.

 

Mosaikpaten gesucht!

MEHR DOM – MEHR KULTUR

 

Die Berliner-Dom-Stiftung wurde im Jahr 2009 von Gemeindegliedern, Freunden und Förderern gegründet.
Der Stiftungszweck liegt in der Förderung des gemeindlichen Lebens, der Erhaltung und Pflege des Baues, der Positionierung des Doms als kulturelles Zentrum in der Mitte der Stadt und der Unterstützung von Konzerten, sakraler Kunst und kulturellen Veranstaltungen.

Nun geht diese Stiftung mit Freischaltung ihrer Website www.berliner-dom-stiftung.de noch stärker in die Öffentlichkeit. Diese Website unterscheidet sich durch ein kleines, feines Detail von bisher bekannten Internetauftritten großer Stiftungen. Das Spendenmodul ist so spielerisch und ästhetisch angelegt, dass es sozusagen zum Geldgeben verführt.
Das Kuppelmosaik „Selig sind die Sanftmütigen“ ist hier abgebildet, unterteilt in verschieden große Teilstückchen. Ein bisschen wie ein Puzzlespiel sieht das aus. Jedoch sind die Puzzleteile mit einem Schleier überzogen.
Fahren die User mit der Maustaste über die matten Felder, können sie sehen, welche Teile für welchen Preis zu adoptieren sind. Diese symbolische Adoption ist zu einem Preis ab 30,- € möglich. Gleich nach dem Online-Bezahlverfahren wird das adoptierte Teilstück blank und farbig. Fährt man nun mit der Maus über diese Felder, erscheinen die Namen der Spender, sofern sie der Veröffentlichung zugestimmt haben.
Die Geber erhalten als Dank ein Säckchen mit Mosaiksteinen und einen Stifterbrief, auf dem sich eine Abbildung des Kuppelmosaiks mit der Kennzeichnung des „Adoptivkinds“ befindet.
Welche Teile werden wohl zuerst adoptiert? Der Taubenflügel? Das Lämmchen? Die segnenden Hände des Engels?

 

Integrationsbremse Religion? - Offener Gesprächsabend zum Thema „Christliches Deutschland"

Die Äußerung von Bundespräsident Christian Wulff, der Islam gehöre zu Deutschland, hat eine heftige gesellschaftliche Diskussion ausgelöst, die von begeisterter Zustimmung bis zu vehementer Abwehr reichte.
In den letzten beiden Veranstaltungen ist die Offene Gesprächsreihe „Integrationsbremse Religion?“ im Berliner Dom der Stellung des Islam in der deutschen Gesellschaft nachgegangen. Nun soll der anderen, weniger diskutierten Äußerung des Bundespräsidenten Raum gegeben werden: „Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland.“

Der Offene Gesprächsabend im Berliner Dom wird am kommenden Donnerstag, den 17.2. unter dem Titel „Christliches Deutschland?“ den Fragen nach einer echten oder vermeintlichen christlichen Identität der deutschen Gesellschaft nachgehen: Wird die christliche Tradition als etwas angesehen, was eine Mehrheit der Gesellschaft als etwas Positives bejahen, sich sogar mit ihr identifizieren kann? Oder werden das Christentum und seine Institutionen als bedrohlich gewertet? Gibt es auf diese Fragen unterschiedliche Antworten in Ost- und Westdeutschland? Wird eine christliche Identität als etwas betrachtet, was gegen andere religiöse Identitäten in Deutschland  in Stellung gebracht wird? Und wie gehen die christlichen Kirchen mit einem solchen Befund um? Diesen Fragen werden die drei fachkundigen Gäste des Abends nachgehen. Prof. Dr. Feige, Sozialwissenschaftler der TU Braunschweig,  wird das Einführungsreferat zum Thema des Abends halten. An der anschließenden Diskussion werden der ehemalige Generalsuperintendent Berlins Martin-Michael Passauer und der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde in Berlin Dr. T. Ben-Chorin teilnehmen

Der Vortrags- und Diskussionsabend beginnt um 19.00 Uhr im Sophie-Charlotte-Saal des Berliner Doms. Der nächste Termin der Offenen Gesprächsreihe im Berliner ist der 30.März. zum Thema „Christliches Bekenntnis und Toleranz“ mit Bischof Dr. Dröge.

 

Bee Berlin! - Bienenvölker auf dem Domdach

Buch Jesus Sirach 11, 2-3
„Du sollst niemand rühmen um seines großen Ansehens willen, noch jemand verachten um seines geringen Ansehens willen. Denn die Biene ist ein kleines Vögelein und gibt doch die allerbeste Frucht.“


Zwei Bienenvölker kommen auf das Dach des Berliner Domes. Den Anstoß gab die Aktion „Berlin summt!“, die sich für eine funktionierende Stadtnatur und die Bewahrung von Ökosystemen durch den Schutz der Honig- und Wildbienen und die Ausbildung von Nachwuchsimkern einsetzt.  Nicht nur für Einwohner und Touristen soll Berlin attraktiv zum Leben und Wohnen sein – auch für die Tiere, selbst die kleinsten. Dieses Anliegen, die Bewahrung der Schöpfung, unterstützt die Gemeinde des Berliner Doms gern.
Am 19. April werden die Bienen ihr neues Zuhause beziehen und in die Umgebung ausschwärmen. Das nahe gelegene Kastanienwäldchen und der Monbijou-Park versprechen gute Nahrung.
Nach Aussagen des Imkers ist eine Ernte von ca. 40 Kilo Honig zu erwarten – und im nächsten Jahr wird dann sicherlich Dom-Honig im Dom-Shop zu erwerben sein!

Sucht man in der Geschichte der christlichen Tradition zeigen sich Parallelen, die die Unterbringung von Bienen auf Kirchendächern geradezu nahelegen. So ist von Bienen und vor allem Honig in der Bibel häufig zu lesen. Das Paradies ist das Land, in dem Milch und Honig fließen. In einem der bekanntesten Kirchenlieder ist von der „unverdrossnen Bienenschar“ die Rede.
In der christlichen Bildkultur ist das Motiv der honigtriefenden Eiche ein Zeichen der goldenen Zeit und wird auf das Kommen Christi übertragen. Mittelalterliche Mariendarstellungen zeigen oft Bienenkörbe im Hintergrund - die vermeintliche Fortpflanzung der Biene ohne Begattung galt als Symbol für die jungfräuliche Geburt. Die bekannteste Darstellung ist sicherlich die Stuppacher Madonna von Matthias Grünewald.
In vielen Klöstern wurde und wird die Imkerei gepflegt – auch um das begehrte Bienenwachs für die Herstellung von Kerzen zu gewinnen.

 

„Christliches Bekenntnis und Toleranz“ - offener Gesprächsabend

bundeswehr_und_weihnachtsbaum_web.jpg

 

 

Großer Erfolg des Benefizkonzertes für die Opfer des Erdbebens in Japan!

Die Aufführung des Requiems von Johannes Brahms am vergangenen Samstag, deren Erlös den Opfern des Erdbebens in Japan zugute kommen wird, erbrachte 19.860,07 €.

Der Betrag wird überwiesen an die Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache Tokyo-Yokohama. Diese Gemeinde kümmert sich um unbürokratische und schnelle Hilfe sowie die Verteilung von Sachspenden an örtliche Hilfsorganisationen.

Überraschend war die Größe des Chores. Mehr als 200 Sänger waren dem Aufruf zum Mitsingen gefolgt. Es kamen sogar nicht nur Chormitglieder aus Berlin, sondern aus ganz Deutschland. Die weiteste Distanz haben wohl einige Sänger aus Nürnberg überwunden. Das Orchester bestand zum großen Teil aus Mitgliedern des Rundfunk-Sinfonieorchesters, wurde aber von Musikern aus anderen Orchestern unterstützt und wurde zu einem imposanten Orchester von ca. 70 Musikern.

 

Die Spendenbox, die seit dem Tag der Katastrophe neben einem Gedenktisch steht, brachte bisher einen Erlös von 3.509,84 €. Dieses Geld wird überwiesen an die Diakonie Katastrophenhilfe.

 

Benefizkonzert für Japan

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem

Benefizkonzert für Japan am 26. März um 20.00 Uhr

 

Die Katastrophe in Japan macht sprach- und hilflos! Diese Stille soll gefüllt werden mit einer Musik, die in ihrer Emotionalität all diese Gefühle ausdrückt: Das Deutsche Requiem von Johannes Brahms.
Kaum ein anderes Werk zeigt auf der einen Seite Schrecken  und Grausamkeit („Denn alles Fleisch, es ist wie Gras…“) und vermag auf der anderen Seite Trost zu spenden („Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“).

Der Berliner Dom bietet hier die  Möglichkeit, die drängenden Fragen nach dem Warum, die Sorge um andere, aber auch die persönlichen Ängste aufzunehmen, unabhängig von der eigenen religiösen Einstellung.

Mitwirkende:
Mitglieder Berliner Chöre
Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Domkantor Tobias Brommann


Eintrittspreise: 9,- € bis 40,- €

 

Der Erlös kommt zu 100% den Opfern in Japan zugute. Der Betrag wird überwiesen an die Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache Tokyo-Yokohama. Diese Gemeinde kümmert sich um unbürokratische und schnelle Hilfe sowie die Verteilung von Sachspenden an örtliche Hilfsorganisationen.

Mitsänger gesucht!
Es sind Berliner Chöre eingeladen, sich an diesem Konzert zu beteiligen um ein berlinweites Konzert auf die Beine zu stellen. Die genauen Daten der Proben stehen auf der Internetseite www.berlinerdomkantorei.de.

 
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