Aktuelles / Presse-Mitteilungen

Benefizkonzert für Japan

Johannes Brahms: Ein deutsches Requiem

Benefizkonzert für Japan am 26. März um 20.00 Uhr

 

Die Katastrophe in Japan macht sprach- und hilflos! Diese Stille soll gefüllt werden mit einer Musik, die in ihrer Emotionalität all diese Gefühle ausdrückt: Das Deutsche Requiem von Johannes Brahms.
Kaum ein anderes Werk zeigt auf der einen Seite Schrecken  und Grausamkeit („Denn alles Fleisch, es ist wie Gras…“) und vermag auf der anderen Seite Trost zu spenden („Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet“).

Der Berliner Dom bietet hier die  Möglichkeit, die drängenden Fragen nach dem Warum, die Sorge um andere, aber auch die persönlichen Ängste aufzunehmen, unabhängig von der eigenen religiösen Einstellung.

Mitwirkende:
Mitglieder Berliner Chöre
Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Domkantor Tobias Brommann


Eintrittspreise: 9,- € bis 40,- €

 

Der Erlös kommt zu 100% den Opfern in Japan zugute. Der Betrag wird überwiesen an die Evangelische Gemeinde Deutscher Sprache Tokyo-Yokohama. Diese Gemeinde kümmert sich um unbürokratische und schnelle Hilfe sowie die Verteilung von Sachspenden an örtliche Hilfsorganisationen.

Mitsänger gesucht!
Es sind Berliner Chöre eingeladen, sich an diesem Konzert zu beteiligen um ein berlinweites Konzert auf die Beine zu stellen. Die genauen Daten der Proben stehen auf der Internetseite www.berlinerdomkantorei.de.

 

Gewalt.Unterbrechung - 6 bekannte Gastprediger vor Ostern im Berliner Dom

Religion = Gewalt. Wenn man die Zeitungen zurzeit liest, bekommt man den Eindruck, diese Gleichung stimmt. Bei Religionen geht’s ums Ganze. Heil – Unheil. Rein – Unrein. Wahrheit – Irrweg. Himmel – Hölle. Leben – Tod.
Starke Gefühle sind damit im Spiel. Große Kräfte werden frei gesetzt. Aktuell hört man überwiegend von den zerstörerischen Kräften der Religionen.

„Gewalt.Unterbrechung“ – Mit einer Predigtreihe vor Ostern wollen wir den Blick wenden. Welche Texte gibt es in der christlichen Tradition, die von Gewalt und ihrer Unterbrechung erzählen? Renommierte Predigerinnen und Prediger wie die ehemalige Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Frau Dr. Antje Vollmer und der vom Wort zum Sonntag bekannte Monsignore Stephan Wahl werden die nächsten Sonntagabende im Dom predigen.


Sonntag, 13. März 2011 - 18:00 Uhr
"Trenn' dich!" - Genesis 13,1-12
Dr. Antje Vollmer

 

Sonntag, 20. März 2011 - 18:00 Uhr
"Sei still!" - Jesaja 30,15
Prof. Dr. Dr. h. c. Hermann Spieckermann

 

Sonntag, 27. März 2011 - 18:00 Uhr
"Halt' ein!" - Genesis 22,1-19
Landessuperintendentin i. R. Oda-Gebbine Holze-Stäblein

 

Sonntag, 03. April 2011 - 18:00 Uhr
"Verdamm' nicht!" - Johannes 8,1-10
Monsignore Stephan Wahl, Trier

 

Sonntag, 10. April 2011 - 18:00 Uhr
"Geh' weg!" - Lukas 4,14-30
Präses i. R. Manfred Kock, Köln

 

Sonntag, 17. April 2011 - 18:00 Uhr
"Waffe runter!" - Matthäus 26,47-56
Prof. Dr. Fernando Enns (Amsterdam / Hamburg)

 

Johann Sebastian Bach (1785-1650): Weihnachtsoratorium, Kantaten IV-VI

Samstag, 8. 01. 2011, 17.00 Uhr im Berliner Dom

Christina Kaiser, Sopran
Susanne Langner, Alt
Michael Connaire, Tenor
Jörg Gottschick, Bass
Berliner Domkantorei, Domkammerorchester
Leitung: Tobias Brommann

 

Weihnachten ohne Weihnachtsoratorium? Undenkbar!
Bachs Weihnachtsoratorium - eines der populärsten Oratorien überhaupt - ist für viele Hörerinnen und Hörern in jedem Jahr aufs Neue ein Höhepunkt.

Die 6 Kantaten wurden ursprünglich in sechs Gottesdiensten zwischen dem 1. Weihnachtsfeiertag und dem Epiphaniasfest (6. Januar) aufgeführt. Jeweils 3 Kantaten bilden jedoch eine Einheit, die oft in Konzerten zusammengefasst werden, so auch im Berliner Dom. Die Kantaten I-III konnte man in der Adventszeit bei uns hören, nun folgen am 8. Januar die Kantaten IV-VI.
Hier sind besonders schöne Arien und Choräle vertreten, z.B. „Nur ein Wink von seinen Händen“, eine in seiner Form ungewöhnliche und wunderschöne Arie, oder der innige Choral „Ich steh an deiner Krippen hier“.


Karten zum Preis von 4,- bis 25,- € an der Konzertkasse im Dom (Portal 3)
Am Lustgarten, 10178 Berlin, täglich 11 - 18 Uhr Tel.: 030 202 69 136 und www.berlinerdom.de, sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

 

 

Bach 2011 - das Klangprojekt im Berliner Dom zu Neujahr

Weihnachtliche a-cappella-Musik und Klangimprovisationen gekoppelt mit Bachs Weihnachtsoratorium


Seit 1994 musizieren die jungen Musikerinnen und Musiker des Ensembles amici musicae neben Studium, Ausbildung und Beruf unter professionellem Anspruch. Aktuell besteht das Ensemble aus 40 Künstlern, die alle eine musikalische Ausbildung erhalten haben oder an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« studieren. Unter der Leitung von Ron-Dirk Entleutner ist amici musicae zu einem wichtigen Bestandteil des Leipziger Musiklebens geworden.

Die Zusammensetzung aus gemischtem Chor und Streichorchester bietet dem Ensemble eine ideale Voraussetzung für ein breites musikalisches Repertoire. Dieses umfasst nahezu alle Epochen der Musikgeschichte, reicht von vielschichtiger polyphoner Musik über Kantaten und Oratorien bis hin zu selten aufgeführter zeitgenössischer Musik. Großen Wert legt das Ensemble auf die Pflege von Werken Leipziger Komponisten, insbesondere jener Johann Sebastian Bachs.
Alljährlich wirkt das Ensemble amici musicae beim Leipziger Bachfest mit und gestaltet regelmäßige die Motetten in der Thomaskirche. Auch die Peterskirche, die Lukaskirche und das Gewandhaus zählen zu den traditionellen Konzertorten des Ensembles.


Karten zum Preis von 4,- bis 25,- € an der Konzertkasse im Dom, Portal 3
Telefon (030) 202 69 136, täglich: 11.00-18.00 Uhr
und an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie über ticketonline.com.

 

Schön! Fünf Predigten für die Stadt

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Berliner Citykirchen starten Predigtreihe zum Thema Schönheit. Gastpredigter sind unter anderen Hermann Parzinger und Brigitte-Autorin Vera Sandberg


Was ist schön? Und was bedeutet Schönheit für eine Stadt und die Menschen, die in ihr leben? Mit Fragen wie diesen beschäftigt sich die Predigtreihe „Schön!“, die am 29. August im Französischen Dom am Gendarmenmarkt beginnt. Vier weitere Citykirchen Berlins werden das Thema an den folgenden Sonntagen aufnehmen.

Neben den Ortspfarrern gehören Bischof Markus Dröge und Generalsuperintendent Ralf Meister zu den Predigern. „Schönheit ist eines der großen Themen unseres Lebens. Sie beschäftigt uns in vielen Aspekten – vom Körperkult bis zur Kunst. Und eine der Ursprungsebenen, in denen über Schönheit reflektiert wird, findet man in der Bibel“, so Ralf Meister, der die Reihe mit konzipiert hat.

Die Gemeinden haben für die jeweiligen Themen Experten eingeladen, die in den Gottesdiensten sprechen werden. So wird Senatsbaudirektorin Regula Lüscher als Fachfrau für Stadtschönheit zu Wort kommen. Zoo-Mitarbeiter Heiner Klös spricht über die Schönheit der Tiere, Gemäldegalerie-Direktor Bernd-Wolfgang Lindemann über das, was Kunst zur schönen Kunst macht. Außerdem wird Vera Sandberg, Autorin der Zeitschrift Brigitte, gemeinsam in einem Gottesdienst mit Bischof Dröge in der St. Marienkirche über ihr Verständnis von Schönheit und deren Vergänglichkeit reden. Zum Abschluß der Predigtreihe widmet sich Hermann Parzinger, Prähistoriker und Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, mit Generalsuperintendent Ralf Meister den Ursprüngen des Schönen.

Bereits im dritten Jahr bieten die fünf Citykirchen Berlins eine gemeinsame Predigtreihe an. „Die Reihen stellen wir jedes Jahr unter ein Thema“, so Generalsuperintendent Ralf Meister, „Allmählich werden die „Predigten für die Stadt“ zu einem festen Termin  im Sommer – das freut uns.“ 

Die Termine:
29. August, 11 Uhr, Französischer Dom am Gendarmenmarkt
STADTSCHÖNHEIT
mit Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und den Pfarrern Matthias Loerbroks und Jürgen Kaiser

5. September, 10.30 St. Marienkirche nahe Alexanderplatz
BIN ICH NOCH SCHÖN?
mit Brigitte-Autorin Vera Sandberg, Bischof Markus Dröge und Pfarrer Gregor Hohberg

12. September, 18 Uhr Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
WILD UND SCHÖN
mit Heiner Klös, Kurator für Säugetiere, Zoo Berlin und Pfarrer Martin Germer

19. September, 18 Uhr St. Matthäus-Kirche im Kulturforum
SCHÖNE KUNST
mit Gemäldegalerie-Direktor Bernd-Wolfgang Lindemann

26. September, 10 Uhr Berliner Dom
SCHÖN VOM ANFANG AN
mit Hermann Parzinger, Prähistoriker und Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Generalsuperintendent Ralf Meister und Dompredigerin Petra Zimmermann



 

 

Dom-Shop bleibt ab sofort am Sonntag geschlossen!

Es hat alles klein angefangen. Mit einem Büchertisch, an dem Bibeln, Gesangbücher und Postkarten von Ehrenamtlichen in der Tauf- und Traukirche des Berliner Doms verkauft wurden. Das war 1989 und die Predigtkirche war noch nicht für die Besichtigung geöffnet. Ein Büchertisch, wie er in vielen Gemeinden anzufinden ist.
Inzwischen hat sich daraus ein Dom-Shop im Untergeschoss des Berliner Doms mit einem beachtlichen Angebot von Literatur, Musik, Geschenken und Souvenirs entwickelt.

Bisher war dieser Shop auch am Sonntag geöffnet. Die Gemeindeglieder, die über die ganze Stadt verteilt wohnen, sollten die Möglichkeit haben, nach dem Gottesdienst den Domshop zu besuchen. Die öffentliche Debatte über die Öffnung der kirchlichen Shops am Sonntag hat jedoch nachdenklich gemacht. So hat das Domkirchenkollegium beschlossen, dass ab sofort der Dom-Shop an Sonntagen und an kirchlichen Feiertagen geschlossen bleibt, im Eingangsbereich des Domes soll nun ein kleines Sortiment von Waren angeboten werden, die in direktem Zusammenhang mit der Verkündigungsarbeit stehen.

Finanziell bringt diese Entscheidung Einbußen. Der Sonntag gehört zu den umsatzstärksten Tagen und da der Berliner Dom ohne finanzielle Unterstützung der Landeskirche oder der EKD seinen Haushalt bestreiten muss, ist er auf jede Einnahme angewiesen. Das Defizit von ca. 20-30.000 €, das daraus entsteht, muss an anderer Stelle eingespart bzw. erwirtschaftet werden.
Personell hat diese Entscheidung jedoch keine Konsequenzen. Die drei Mitarbeiterinnen, die im Dom-Shop beschäftigt sind, können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen, haben aber ab sofort am Sonntag frei!

 

Neuer Domprediger gewählt!

thomas-c-mueller.jpg In den Gottesdiensten am Sonntag den 28. März wurde es vom Domkirchenkollegium der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin offiziell bekannt gegeben:
Pfarrer Thomas C. Müller aus Gronau (Westfalen) wird neuer Domprediger am Berliner Dom. Er wird die Nachfolge von Friedrich-Wilhelm Hünerbein antreten, der am 31. August 2010 in den Ruhestand geht. Pfarrer Hünerbein wurde 2001 zum Domprediger gewählt, versah aber bereits seit 1998 den Dienst am Dom als Vakanzverwalter
Am 1. September 2010 beginnt also „der Neue“, Pfarrer Thomas C. Müller seine Arbeit als Domprediger im Berliner Dom. Gemeinsam mit der amtierenden Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann wird er für die Verkündigung von Gottes Wort in der Mitte der Metropole Berlin verantwortlich sein.
Auf die Ausschreibung gingen 22 Bewerbungen ein, es wurden vom Domkirchenkollegium sechs Vorstellungsgespräche geführt. Daraus gingen zuletzt zwei Kandidaten hervor, die jeweils zu der Gestaltung eines Gottesdienstes und einer Bibelarbeit eingeladen wurden.
Pfarrer Thomas C. Müller konnte sich durchsetzen.
Ihn erwarten viele spannende und ausfüllende Arbeiten am Berliner Dom. Ist dieses Gotteshaus doch einerseits eine Kirche von nationaler und hauptstädtischer Bedeutung mit einer Vielzahl von Gottesdiensten und kulturellen Veranstaltungen, das jährlich von ca. 800.000 Besuchern aufgesucht wird; andererseits aber auch eine ganz normale Gemeinde, in der Gemeindekreise betreut, Seelsorgegespräche geführt und Taufen und Trauungen vollzogen werden.

Pfarrer Thomas C. Müller wurde am 17. März 1965 im Siegerland geboren und wuchs in Kreuztal auf. Nach dem Schulbesuch studierte er von 1984 bis 1991 in Tübingen, München und Münster Theologie. In Hagen war er von 1992 bis 1994 als Vikar tätig und arbeitete dort auch als Pfarrer im Entsendungsdienst. Schwerpunkt der Arbeit als Citypfarrer in Hagen war die Stadtkirchenarbeit, bei der es darum geht, neue Formen der kirchlichen Arbeit und der Nutzung von Kirchen zu entwickeln und zu erproben. Am 15. Juni 1997 wurde Thomas C. Müller (das C steht für Cyril) als Pfarrer an der Stadtkirche in Gronau (Münsterland) eingeführt.

Auf die Frage was ihn an der neuen Aufgabe reizt antwortet Müller spontan: „Dinge, die man gern tut, in einem neuen, wunderbaren Rahmen tun zu dürfen. Es ist einfach schön, den Gottesdienst im Dom zu feiern“.
Überhaupt ist die Domgemeinde zu Berlin für ihn keine Gemeinde im herkömmlichen Sinn: Sie versteht sich vielmehr als Gemeinde, „die an einem geschichtlich bedeutsamen Ort Kirche exemplarisch lebt“, wie Müller formuliert. Sich einzubringen in die Diskussion einer Stadt - dieser Stadt -, Ort zu sein für geistige Auseinandersetzung, für den Brückenschlag zwischen Menschen, zwischen alten und neuen Formen des Gottesdienstes. Aber auch Brücken zu bauen in die Geschichte - an dieser historisch wichtigen Stätte. Für all das steht die Domgemeinde, eine „wachsende, aktive, hochmotivierte“ wie Müller schon jetzt feststellte.

Pfarrer Thomas C. Müller wird am 19. September 2010 um 10.00 Uhr im Gottesdienst in sein Amt eingeführt, Domprediger Friedrich-Wilhelm Hünerbein wird am 5. September 2010 um 10.00 Uhr im Gottesdienst verabschiedet.
Beide Gottesdienste werden von Bischof Martin Schindehütte, Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD gehalten.

 

Konzert-Abonnement

Konzert-Abonnement 2010

 

Der Dom bietet mit seiner barocken Pracht, seinem goldverzierten Altarraum und seiner 70 Meter hohen Kuppel ein unvergleichliches Ambiente für konzertante Veranstaltungen. Die berühmte Sauerorgel, die weltweit größte noch im ursprünglichen Zustand erhaltene Orgel aus der Zeit der Spätromantik, macht mit ihren einzigartigen orchestralen Klangeigenschaften jedes Orgelkonzert zu einem außergewöhnlichen Hörerlebnis. Eine Eintrittskarte für eines unserer vielen Konzerte ist daher immer ein schönes Geschenk. In diesem Jahr können Sie Ihren Lieben (oder auch sich selbst) gleich mehrere Konzerte auf einmal bescheren. Mit unseren Konzert- Abonnements stehen dem Inhaber die besten Plätze in einer Reihe ausgesuchter Konzerte zur Verfügung. Ganz nach Wunsch können Sie sich für das große oder das kleine Konzert-Abonnement entscheiden.
Sie können das Konzert-Abonnement bestellen per e-mail, Fax oder Post:

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Fax: 030-202 69 213

 

>>Download<< des Handzettels mit Bestellformular

 

 

Das kleine Konzert-Abonnement

kostet 40,– € (statt 49,– € im Einzelverkauf)und beinhaltet folgende Konzerte: 

 

Samstag, 9. Januar 2010, 17.00 Uhr

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium, Kantaten IV – VI 

 

Samstag, 22. Mai 2010, 20.00 Uhr

Orgel trifft Tanz! 

 

Mittwoch, 9. Juni 2010, 19.00 Uhr

Ein Abend für Otto Nikolai!

Konzerte zum 200. Geburtstag desDomchorleiters und Komponisten Otto Nicolai

 

 

Das große Konzert-Abonnement

kostet 80,– € (statt 99,– € im Einzelverkauf)und beinhaltet folgende Konzerte: S

 

Samstag, 9. Januar 2010, 17.00 Uhr

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium, Kantaten IV – VI 

oder 

Samstag, 27. März 2010, 18.00 Uhr

Johann Sebastian Bach: Matthäus-Passion, BWV 244 

 

Samstag, 8. Mai 2010, 21.00 Uhr

Sanctus! Musica Mystica – Gregorianik im Dialog 

 

Ein frei wählbarer Samstag vom 3. Juli bis zum21. August 2010, 20.00 Uhr

Internationaler Orgelsommer

 

Samstag, 2. Oktober 2010, 20.00 Uhr

Ludwig Güttler 

 

Samstag, 18. Dezember 2010, 20.00 Uhr

Vocal Concert Dresden

 

 

 

5 Predigten für die Stadt - Predigtreihe der Berliner Citykirchen

Gerechtigkeit

Fünf Predigten für die Stadt

21. Juni bis 19. Juli 2009, jeweils 18 Uhr


Letztes Jahr begonnen, dieses Jahr wird sie fortgeführt: Die Reihe „Fünf Predigten für die Stadt“. In diesem Jahr heisst das Thema der Predigtreihe Gerechtigkeit. In den fünf Berliner Citykirchen werden fünf Predigten für die Stadt fünf Aspekte der biblischen Botschaft zum Thema Gerechtigkeit verkünden und entfalten.

Der Schrei nach Gerechtigkeit, die Klage und Empörung über Ungerechtigkeit sind zentrale Themen der Bibel. Aber auch in unserm alltäglichen Leben wird das Thema Gerechtigkeit immer brisanter: Feiern wir bei den Festlichkeiten zum 60jährigen Bestehen des Grundgesetzes und zum 20. Jahrestags des Mauerfalls vor allem die Freiheit, so weckt die gegenwärtige Wirtschaftskrise Zweifel an einer weltweiten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Freiheit bedeutet hier vielfach unreglementiertes Wirtschaften für die, die sich das leisten können. Hier stellt sich die Frage nach der Gerechtigkeit – Gottes und der Menschen. Auch den diesjährigen Bundestagswahlkampf werden die Themen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit prägen.

In den fünf Predigten wollen die Prediger den verschiedenen Aspekten von Gerechtigkeit aus theologischer Sicht nachgehen.

 

<<Download>> des Handzettels und Plakates

 

 

Termine und Prediger:


Sonntag, 21. Juni, 18 Uhr, Französischer Dom, Gendarmenmarkt:
„Überdies besteht zwischen uns und euch eine große Kluft.“ Lukas 16,26
Die Begegnung von Armen und Reichen in biblischer Sicht. 
Predigt: Dr. Gerdi Nützel


Sonntag, 28. Juni, 18 Uhr
, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Breitscheidplatz
„Ich will die Stadt nicht verderben um der zehn Gerechten willen.“ 1. Mose 18,32
Auf wen die Stadt zählen kann.
Predigt: Prof. Martin Stöhr


Sonntag, 5. Juli, 18 Uhr, Berliner Dom, Lustgarten
„Ist Gott ungerecht?“ Römer 9,14
Unrecht und Leid als Anklage Gottes.
Predigt: Helmut Ruppel


Sonntag, 12. Juli, 18 Uhr, St. Matthäus-Kirche, Kulturforum
„Kaufleute werden weinen und trauern um die große Stadt.“ Offenbarung 18,11
Sturz der Ungerechten, Beginn einer neuen Stadt.
Predigt: Dr. Christian Staffa


Sonntag, 19. Juli, 18 Uhr, St. Marienkirche, Alexanderplatz
„Wer bist du, Mensch, dass du mit Gott rechtest?“ Römer 9,20
Gottes Gerechtigkeit – und unsere Selbstgerechtigkeit.
Predigt: Angelika Obert



Dr. Gerdi Nützel, Pfarrerin, arbeitet im Ökumenisch-Missionarischen Institut des Ökumenischen Rats Berlin-Brandenburg und war lange in einem ökumenischen Begegnungszentrum in Brasilien tätig.

Dr. Martin Stöhr, Pfarrer, war Studentenpfarrer, Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christen und Juden beim Deutschen Evangelischen Kirchentag, Direktor der Evangelischen Akademie Arnoldshain und Professor für Systematische Theologie in Siegen; ist Präsident des International Council for Christians and Jews.

Helmut Ruppel, Pfarrer, war Studienleiter des Instituts für katechetischen Dienst zur Ausbildung von Religionslehrern; arbeitet für Rundfunk und Presse.

Dr. Christan Staffa, Theologe, ist Geschäftsführer der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste.

Angelika Obert, Pfarrerin, ist die Rundfunkbeauftragte der Evangelischen Kirche Berlin Brandenburg Schlesische Oberlausitz.

 

 

Gedenken an die Opfer von Winnenden im Berliner Dom

Ein Tisch mit 16 Kerzen steht im Altarraum des Berliner Doms. Dabei der Bibelvers:

„Wir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. (Daniel 9,18b)

Ach Herr, höre! Ach Herr, höre!“

 

Berlinern und Besuchern des Domes soll hier die Möglichkeit gegeben werden, an die Opfer von Winnenden zu gedenken.

 

Ebenso lädt der Berliner Dom heute zur Mittagsandacht um 12.00 Uhr und zur Taizéandacht um 20.00 Uhr ein, um für die Opfer und deren Hinterbliebenen zu beten.

 

 

 

Berliner-Dom-Stiftung gegründet

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Jedes Jahr im Februar lädt der Berliner Dom zu einer besonderen Feier ein, die unter dem Titel „Der Dom dankt“ steht. Mit dieser Veranstaltung wird allen gedankt, die im vergangenen Jahr mit Rat und Tat sowie finanzieller Hilfe den Berliner Dom in seinen Aufgaben als Symbolkirche der evangelischen Christen in Deutschland unterstützt haben.
Anlässlich dieser Veranstaltung wurde in diesem Jahr, am 20. Februar 2009, die Berliner-Dom-Stiftung gegründet. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit überreichte dem Stiftungsvorstand die Gründungsurkunde.
Die Gemeinde der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin hat sich entschlossen, mit der Gründung der Berliner-Dom-Stiftung einen aktiven Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Berliner Doms zu leisten. Förderern der geistlichen, kulturellen und denkmalpflegerischen Aufgaben des Berliner Domes wird damit Gelegenheit zu sichtbarem und dauerhaften Engagement gegeben.
Zweck der Stiftung ist die Förderung des geistlichen Lebens, von Denkmalschutz und Denkmalpflege, Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung, Wissenschaft und Forschung.
Die Tradition der Stiftungen geht bis in das Mittelalter zurück, viele berühmte Kirchen und Klöster sind sichtbare Zeichen früher Stiftungsaktivitäten.
Die Gemeinde des Berliner Doms unterstützt die Gründung der Berliner-Dom-Stiftung nachdrücklich. Nach dem Aufruf, der im Dezember an die Gemeindeglieder gesendet wurde, wurden 125 Gemeindeglieder und Freunde des Berliner Domes Zustifter.
Das Vermögen des Stiftung beläuft sich schon jetzt auf eine Summe von ca. 257 000 €.
Nun hofft die Gemeinde auf viel Unterstützung von außen.

Für Fragen stehen Ihnen die Vorstandsmitglieder der Berliner-Dom-Stiftung Dr. Irmgard Schwaetzer (Vorsitzende des Domkirchenkollegiums), Karl Robert Woelk (Domkirchenrat) und Dr. Petra Zimmermann (Dompredigerin) zu Verfügung.

Kontonummer der Berliner-Dom-Stiftung:

KD-Bank eG - die Bank für Kirche und Diakonie  •  BLZ 350 601 90  •   Kto: 156 7376 016

 

60. Jahrestag der UN-Völkermordskonvention - Gedenkstunde im Berliner Dom

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Gedenkstunde anlässlich des
60. JAHRESTAGES der UN-VÖLKERMORDKONVENTION
am Dienstag, 09. Dezember 2008, ab 11:00 Uhr im Berliner Dom
 

Den 60. Jahrestag der Verabschiedung der UN-Konvention zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordes möchten wir zum Anlass nehmen, um in einer zentralen Veranstaltung der Genozidopfer der vergangenen sechs Jahrzehnte zu gedenken. Denn obwohl diese Konvention Völkermord hätte verhindern sollen, ist die Kette dieser furchtbaren Verbrechen bis heute nicht abgerissen.
In Afrika, Asien, Europa, Südamerika und im Nahen Osten hat es seit 1948 Genozide gegeben, ohne dass die internationale Gemeinschaft den Opfern rechtzeitig zu Hilfe gekommen ist.

In der Hauptstadt Deutschlands, das wie wohl kein anderes Land weltweit im 20. Jahrhundert vom Trauma des Völkermordes überschattet wurde, wollen wir uns gemeinsam mit der Domgemeinde und allen Interessierten an das Versprechen „Niemals wieder!“ erinnern, das die Staatengemeinschaft sich nach dem 2. Weltkrieg gegeben – und bis heute nicht eingehalten hat. Zeitzeugen aus Biafra, Tschetschenien, Bosnien, Guatemala, Ruanda und Irakisch-Kurdistan werden von ihren schweren Schicksalen berichten. 

Neben Wortbeiträgen des „Simon Wiesenthal Centrum“ Paris, des Auslandsbischofs der Evangelischen Kirche Deutschland Martin Schindehütte, des Gründers und Generalsekretärs der Gesellschaft für bedrohte Völker Tilman Zülch, des Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung Günter Nooke, der Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann und des Sprechers der „International Association of Genocide Scholars“ Prof. Gregory H. Stanton möchten wir durch Prof.  Dr. Claudia Kraft (Geschichtswissenschaftlerin) den Initiator der UN-Völkermordkonvention Raphael Lemkin würdigen.

Berliner Jugendliche werden dazu Passagen der Völkermordkonvention verlesen.

Außerdem werden wir im Rahmen der Gedenkstunde die im Sudan behandelnde Ärztin und Buchautorin Dr. Halima Bashir und den Träger des Alternativen Friedensnobelpreises Jovan Divijak mit dem Victor-Gollancz-Preis der GfbV ehren.

Begleitet wird die Veranstaltung durch jüdische Musik von Klezmer Chidesch sowie durch kurdische Musik von Sivan Perwer und Khaled Rashid.

EINTRITT: Frei

Für Fragen wenden Sie sich gern an das GfbV-Aktionsreferat
Torsten Flader, Tel. 0551 499 06-22 oder Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

 

 
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