Aktuelles / Presse-Mitteilungen

Erntedank und Tag der offenen Tür

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Wer am 7. Oktober den Berliner Dom besucht, kann so einiges erleben


10.00 Uhr: Erntedank
Los geht es bereits morgens mit dem Erntedankgottesdienst, der in Kooperation mit dem Ökodorf-Brodowin stattfindet. Der Dom will mit dieser Zusammenarbeit ein Zeichen für nachhaltige Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung setzen.


Ab 12.30 Uhr: Tag der offenen Tür
Zum ersten Mal öffnet der Berliner Dom am Tag der offenen Tür auch seine Büros. Denn was kaum einer vermutet: in den Türmen des Domes sind die Räume von Geschäftsführung, Veranstaltungsmanagement, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Domkantorei, Dombaubüro, Sakristei und die Zimmer der Domprediger und viele mehr versteckt. Außerdem können in Standortführungen die Gäste viele Hintergründe rund um die Predigtkirche, die Hohenzollerngruft und das Kaiserliche Treppenhaus erfahren. Außerdem gibt es ein Kinderquiz, jede Menge Domfruchties und Orgelmusik. Jeder 1000. Besucher erhält zwei Freikarten für ein Konzert am 31. Oktober oder am 10. November!

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Eine Welt ohne Hunger - 50 Jahre Welthungerhilfe

welthungerhilfe_web.jpg Vor 50 Jahren, am 14. Dezember 1962, wurde die „Welthungerhilfe“ gegründet, eine private Hilfsorganisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Hunger in der Welt nachhaltig zu bekämpfen. Das Ziel ist bis heute nicht erreicht, noch immer leiden fast eine Milliarde Menschen an Hunger, viele sterben daran. Immerhin konnten durch unzählige Initiativen und Projekte die Lebensbedingungen vieler tausend Männer, Frauen und Kinder verbessert werden. Der Kampf gegen den Hunger geht weiter.

Die Welthungerhilfe leistet als eine der größten privaten Hilfsorganisationen Deutschlands Unterstützung aus einer Hand: vom Katastropheneinsatz über den Wiederaufbau bis zu langfristig angelegten Selbsthilfeprojekten mit einheimischen Partnerorganisationen. In den letzten 50 Jahren hat die Welthungerhilfe rund 6800 Projekte in 70 Ländern mit 2,39 Milliarden Euro gefördert.

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Jedermann Trailer

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Zum ersten Mal versammelt sich das Team der 26. Jedermann-Festspiele heute, am 19. September 2012, geschminkt und in Kostümen im Berliner Dom. Rechtzeitig vor der öffentlichen Generalprobe am 17. Oktober und der Premiere am 18. Oktober dreht ein Kamera-Team des rbb einen TV-Spot. Beim diesjährigen Jedermann führt Brigitte Grothum Regie. Francis Fulton- Smith spielt den Jedermann, Barbara Wussow die Buhlschaft. André Eisermann gibt den Mammon, Peter Sattmann den Teufel. Die Festspiele dauern bis zum 28. Oktober.

 

Schinkeldom und Berliner Dom durch zwei Teile vereint

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1,5 Tonnen wiegt jedes der beiden Schinkel-Kapitelle, die Steinmetzmeister Roberto Lorenz und sein Team heute auf der Nordseite des Berliner Domes aufgestellt haben. Die beiden Kapitelle schmückten bis zu seinem Abriss 1893 den Innenraum des Schinkel-Domes.  Kaiser Wilhelm II wollte Platz für einen prächtigeren Neubau nach Vorbild des Petersdomes schaffen – den heutigen Berliner Dom. In den letzten Jahrzehnten standen die beiden riesigen Sandsteinkapitelle als Leihgabe im Park von Schloss Charlottenburg. Weitere Teile des abgerissenen Domes befinden sich im Ludwig Lesser Park in Berlin Frohnau und in der Grünanlage am Märkischen Museum.

 

Biotop auf dem Domfriedhof Liesenstraße

domfriedhof_biotop.jpg Jahrzehntelang schnitt die Berliner Mauer den Domfriedhof in der Liesenstraße mehr oder weniger komplett von der Stadt ab. Der ursprüngliche Eingang wurde verschlossen, an einer kleinen Hinterpforte, saß Tag und Nacht ein Wachmann. Angehörige bekamen lediglich unter strengen Auflagen Zutritt, nur selten wurde jemand neu auf dem Friedhof beigesetzt. Beim Bau des 40 Meter breiten Grenzsteifens wurden zudem zahlreiche Gräber zerstört, Dieser zwangsverordnete Dornröschenschlaf verleiht dem Friedhof bis heute seine besondere Atmosphäre. Seine parkartige, cirka 1,3 Hektar große Anlage lädt zum Durchatmen ein und strahlt eine Ruhe aus, in der der Besucher Momente der Stille und innerer Einkehr finden kann – fernab von der Hektik der Großstadt.

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Schuldig aber freigesprochen

sabine_rckert.jpg „Schuldig – aber freigesprochen“, so lautet der Titel des Gottesdienstes, der am 23. September um 18.00 Uhr innerhalb der Citykirchenpredigtreihe „AberGlaube“ gefeiert wird.  Ein guter Anlass ein brisantes gesellschaftliches Thema näher in den Blick zu nehmen, das uns in den letzten Jahren immer wieder beschäftigt hat: Wie steht es um das Richten und Urteilen in unserem Land? Wie steht es um die Zeugen in einem Prozess? Wie geht die Öffentlichkeit mit Schuldigen um? Welche Rolle spielt der Staat bei Fehlurteilen? Und nicht zuletzt: Welche Impulse bietet der christliche Glaube für den Umgang mit Recht und Gesetz, Schuld und Sühne?
Entlang des Prozesses um Jesus von Nazareth in Jerusalem werden die beiden Predigerinnen,  Sabine Rückert und Prof. Dr. Johanna Haberer, diesen aktuellen Fragen nachgehen. Mit ihnen kommen zwei echte Expertinnen zu Wort.

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Rabbiner Walter Homolka predigt am Israelsonntag erstmals im Berliner Dom

homolka_predigt_im_dom.jpg Judentum und Christentum sind eng miteinander verwoben - und doch trennt sie geschichtliche Erfahrung ebenso, wie Lehrunterschiede. Diesem Thema widmet sich der Israelsonntag.

Aus diesem Anlass wird Landesrabbiner a.D. Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Homolka am Sonntag,
den 12. August 2012 um 18 Uhr zum ersten Mal im Berliner Dom predigen.

Rabbiner Homolka ist Honorarprofessor für Jüdische Studien der Universität Potsdam und Rektor des Abraham Geiger Kollegs zur Ausbildung von Rabbinern und Kantoren. Er arbeitet im Gesprächskreis Juden und Christen beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken mit. Rabbiner Homolka steht mit seiner Arbeit für eine Haltung, die das Gemeinsame sucht, ohne über das Trennende hinwegzugehen. Als jüdischer Gast studierte er von 1983 bis 1986 evangelische Theologie an der Universität München und promovierte in London über den Protestantismus aus der Sicht Rabbiner Leo Baecks.

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Alles sicher? – Fassadenkletterer Thomas Michaelis inspiziert goldenes Domkreuz.

fassadenkletterer_weelowski.jpg Es endet 114 Meter über ‚Straßenniveau‘, wiegt 12,5 Tonnen, besteht aus Stahl, Kupfer und Gold – das Kreuz des Berliner Domes. Seit 2008 ziert es die Kuppel, nachdem sein Vorgängermodell wegen Rostschäden 2006 abmontiert werden musste. Das alte Kreuz steht heute im Eingang des Domfriedhofes in der Liesenstraße, auf dem ehemaligen Mauerstreifen,  inmitten einer wilden Blumenwiese. Fassadenkletterer Thomas Michaelis und sein Kollege Mike Weßeloswkie inspizierten Mitte August turnusmäßig das neue Kreuz. Mit dabei: an die 20 Berliner Journalistinnen und Journalisten. Gut gelaunt drängelte sich die Menge bei strahlendem Sonnenschein auf dem schmalen Steg, direkt unter der Kuppellaterne. Einige Wagemutige ließen sich von Fassadenkletterer und Dachdeckermeister Michaelis sogar selbst anseilen und kletterten einige Meter außen am Domdach herunter.

 

Dombienen erfolgreich- Imker und Kinder schleudern ersten Honig

web-honigaktion_010.jpg Die beiden Bienenvölker, die seit Mitte April auf dem Dach des Berliner Doms stehen, haben in den letzten Monaten den ersten Honig produzieren.  Aus diesem Grund veranstalten wir ein Schauschleudern am Donnerstag, den 12. Juli um 10 Uhr.


Imker Uwe Marth geht mit Besuchern und Kindern aufs Domdoch, holt dort die Bienenwaben. Anschließend bereiten die Kinder die Waben vor, indem sie sie mit Gabeln vom Wachs entdeckeln, die Waben schleudern und den Honig abfüllen. Wer will, darf ein Glas Domhonig mit nach Hause nehmen.

Die rund 40.000 Tiere haben den für ihren Honig nötigen Nektar vor allem auf den Kastanien, Robinien und Ahornbäumen gesammelt, die rund um den Berliner Dom wachsen. Aber auch die zahlreichen Bäume die ‚Unter den Linden‘ und im Monbijoupark stehen, sind für die Tiere nicht zu weit weg.

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Schlaue Köpfe im Berliner Dom - 13. Schülerausstellung eröffnet

schlerausstellung_2012_web.jpg Laut klirrt es im Raum der Schülerausstellung, im Untergeschoß des Berliner Doms. Eine Gemäldetafel ist runter gefallen. Sechs Jungs und vier Mädchen der Geschichtswerkstatt der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Schule rennen schnell zur Unglücksstelle. Die Tafel ist kaputt. Jetzt müssen sie improvisieren, denn heute sollen alle 33 Informations- und Gemäldetafeln über >Preußens Dichter und Denker<  an der Wand hängen. Die Schüler haben sich vom Französisch-, Geschichts- und Kunstkurs zusammen getan und haben das vorgeschlagene Projekt ihrer Lehrerin Dr. Elke Röllig erarbeitet.  In diesem Jahr wird die Ausstellung nicht mehr vom Bezirksamt, sondern erstmals vom Förderverein der Schule gesponsert.

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Forschergeist und Musiktalent

deborah_ddtke_-_web.jpg Die Domstiftung, die seit 2009 die Arbeit des Berliner Doms unterstützt, vergibt in diesem Jahr erstmals zwei Stipendien. Ab Herbst wird der Theologe Patrick Holschuh seine Doktorarbeit mit dem Arbeitstitel "Berliner Dom und Nationalsozialismus" beginnen. Wir sind sehr froh, dass diese Zeit anhand des Archivmaterials und der Sitzungsprotokolle gründlich aufgearbeitet wird. Patrick Holschuh erhält monatlich 100,00 Euro Büchergeld.

Die zweite Stipendiatin ist die siebzehnjährige Deborah Hödtke.Seit 2008 ist sie Schülerin von Domorganist Professor Andreas Sieling. Ein Ausnahmetalent mit großem Potential. In diesem Jahr hat Deborah im renommierten Wettbewerb von ‚Jugend musiziert‘ bundesweit den 1. Platz im Fach Orgel gewonnen. Auch 2009, damals war sie 12 Jahre alt, wurde sie Erste.  Die Berliner Domstiftung möchte Deborah finanziell bei der Anschaffung von Orgelnoten sowie Orgelschuhen unterstützen.

 

70 jüdische Kantoren aus den USA, Kanada, Europa und Israel

web_gauck_und_chor.jpg 70 jüdische Kantoren aus den USA, Kanada, Europa und Israel sind am 1. Juli zu Gast im Berliner Dom, einer der wichtigsten evangelischen Kirchen Deutschlands. Gemeinsam mit 20 professionellen Sängerinnen und Sängern aus Berlin geben einige der Besucher ein Konzert unter Leitung von Domkantor Tobias Brommann und Kantor Nick Strimple.

Auf dem Programm stehen Solo- und Chorstücke, die beide Religionen miteinander verbinden, z.B. Psalmenvertonungen aus dem Alten Testament von Heinrich Schütz, aber auch moderne Kompositionen von Leonard Bernstein oder Kurt Weill.

Die Besucher gehören zur ‚Cantors Assembly‘, der weltweit größten Organisation für jüdische Kantoren. Die Gruppe ist mehrere Tage unterwegs, besucht Hannover, Berlin und München. Das Konzert im Berliner Dom ist der Höhepunkt der Reise.

Mit der Veranstaltung im Berliner Dom will die ‚Cantors Assembly‘ nach eigener Auskunft an „die tausendjährige Geschichte der Juden in Deutschland anknüpfen und zeigen, wie viele Texte und Musikstücke Christen und Juden miteinander teilen“.

 
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