Aktuelles / Presse-Mitteilungen

Schinkeldom und Berliner Dom durch zwei Teile vereint

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1,5 Tonnen wiegt jedes der beiden Schinkel-Kapitelle, die Steinmetzmeister Roberto Lorenz und sein Team heute auf der Nordseite des Berliner Domes aufgestellt haben. Die beiden Kapitelle schmückten bis zu seinem Abriss 1893 den Innenraum des Schinkel-Domes.  Kaiser Wilhelm II wollte Platz für einen prächtigeren Neubau nach Vorbild des Petersdomes schaffen – den heutigen Berliner Dom. In den letzten Jahrzehnten standen die beiden riesigen Sandsteinkapitelle als Leihgabe im Park von Schloss Charlottenburg. Weitere Teile des abgerissenen Domes befinden sich im Ludwig Lesser Park in Berlin Frohnau und in der Grünanlage am Märkischen Museum.

 

Biotop auf dem Domfriedhof Liesenstraße

domfriedhof_biotop.jpg Jahrzehntelang schnitt die Berliner Mauer den Domfriedhof in der Liesenstraße mehr oder weniger komplett von der Stadt ab. Der ursprüngliche Eingang wurde verschlossen, an einer kleinen Hinterpforte, saß Tag und Nacht ein Wachmann. Angehörige bekamen lediglich unter strengen Auflagen Zutritt, nur selten wurde jemand neu auf dem Friedhof beigesetzt. Beim Bau des 40 Meter breiten Grenzsteifens wurden zudem zahlreiche Gräber zerstört, Dieser zwangsverordnete Dornröschenschlaf verleiht dem Friedhof bis heute seine besondere Atmosphäre. Seine parkartige, cirka 1,3 Hektar große Anlage lädt zum Durchatmen ein und strahlt eine Ruhe aus, in der der Besucher Momente der Stille und innerer Einkehr finden kann – fernab von der Hektik der Großstadt.

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Schuldig aber freigesprochen

sabine_rckert.jpg „Schuldig – aber freigesprochen“, so lautet der Titel des Gottesdienstes, der am 23. September um 18.00 Uhr innerhalb der Citykirchenpredigtreihe „AberGlaube“ gefeiert wird.  Ein guter Anlass ein brisantes gesellschaftliches Thema näher in den Blick zu nehmen, das uns in den letzten Jahren immer wieder beschäftigt hat: Wie steht es um das Richten und Urteilen in unserem Land? Wie steht es um die Zeugen in einem Prozess? Wie geht die Öffentlichkeit mit Schuldigen um? Welche Rolle spielt der Staat bei Fehlurteilen? Und nicht zuletzt: Welche Impulse bietet der christliche Glaube für den Umgang mit Recht und Gesetz, Schuld und Sühne?
Entlang des Prozesses um Jesus von Nazareth in Jerusalem werden die beiden Predigerinnen,  Sabine Rückert und Prof. Dr. Johanna Haberer, diesen aktuellen Fragen nachgehen. Mit ihnen kommen zwei echte Expertinnen zu Wort.

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Rabbiner Walter Homolka predigt am Israelsonntag erstmals im Berliner Dom

homolka_predigt_im_dom.jpg Judentum und Christentum sind eng miteinander verwoben - und doch trennt sie geschichtliche Erfahrung ebenso, wie Lehrunterschiede. Diesem Thema widmet sich der Israelsonntag.

Aus diesem Anlass wird Landesrabbiner a.D. Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Homolka am Sonntag,
den 12. August 2012 um 18 Uhr zum ersten Mal im Berliner Dom predigen.

Rabbiner Homolka ist Honorarprofessor für Jüdische Studien der Universität Potsdam und Rektor des Abraham Geiger Kollegs zur Ausbildung von Rabbinern und Kantoren. Er arbeitet im Gesprächskreis Juden und Christen beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken mit. Rabbiner Homolka steht mit seiner Arbeit für eine Haltung, die das Gemeinsame sucht, ohne über das Trennende hinwegzugehen. Als jüdischer Gast studierte er von 1983 bis 1986 evangelische Theologie an der Universität München und promovierte in London über den Protestantismus aus der Sicht Rabbiner Leo Baecks.

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Alles sicher? – Fassadenkletterer Thomas Michaelis inspiziert goldenes Domkreuz.

fassadenkletterer_weelowski.jpg Es endet 114 Meter über ‚Straßenniveau‘, wiegt 12,5 Tonnen, besteht aus Stahl, Kupfer und Gold – das Kreuz des Berliner Domes. Seit 2008 ziert es die Kuppel, nachdem sein Vorgängermodell wegen Rostschäden 2006 abmontiert werden musste. Das alte Kreuz steht heute im Eingang des Domfriedhofes in der Liesenstraße, auf dem ehemaligen Mauerstreifen,  inmitten einer wilden Blumenwiese. Fassadenkletterer Thomas Michaelis und sein Kollege Mike Weßeloswkie inspizierten Mitte August turnusmäßig das neue Kreuz. Mit dabei: an die 20 Berliner Journalistinnen und Journalisten. Gut gelaunt drängelte sich die Menge bei strahlendem Sonnenschein auf dem schmalen Steg, direkt unter der Kuppellaterne. Einige Wagemutige ließen sich von Fassadenkletterer und Dachdeckermeister Michaelis sogar selbst anseilen und kletterten einige Meter außen am Domdach herunter.

 

Dombienen erfolgreich- Imker und Kinder schleudern ersten Honig

web-honigaktion_010.jpg Die beiden Bienenvölker, die seit Mitte April auf dem Dach des Berliner Doms stehen, haben in den letzten Monaten den ersten Honig produzieren.  Aus diesem Grund veranstalten wir ein Schauschleudern am Donnerstag, den 12. Juli um 10 Uhr.


Imker Uwe Marth geht mit Besuchern und Kindern aufs Domdoch, holt dort die Bienenwaben. Anschließend bereiten die Kinder die Waben vor, indem sie sie mit Gabeln vom Wachs entdeckeln, die Waben schleudern und den Honig abfüllen. Wer will, darf ein Glas Domhonig mit nach Hause nehmen.

Die rund 40.000 Tiere haben den für ihren Honig nötigen Nektar vor allem auf den Kastanien, Robinien und Ahornbäumen gesammelt, die rund um den Berliner Dom wachsen. Aber auch die zahlreichen Bäume die ‚Unter den Linden‘ und im Monbijoupark stehen, sind für die Tiere nicht zu weit weg.

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Schlaue Köpfe im Berliner Dom - 13. Schülerausstellung eröffnet

schlerausstellung_2012_web.jpg Laut klirrt es im Raum der Schülerausstellung, im Untergeschoß des Berliner Doms. Eine Gemäldetafel ist runter gefallen. Sechs Jungs und vier Mädchen der Geschichtswerkstatt der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Schule rennen schnell zur Unglücksstelle. Die Tafel ist kaputt. Jetzt müssen sie improvisieren, denn heute sollen alle 33 Informations- und Gemäldetafeln über >Preußens Dichter und Denker<  an der Wand hängen. Die Schüler haben sich vom Französisch-, Geschichts- und Kunstkurs zusammen getan und haben das vorgeschlagene Projekt ihrer Lehrerin Dr. Elke Röllig erarbeitet.  In diesem Jahr wird die Ausstellung nicht mehr vom Bezirksamt, sondern erstmals vom Förderverein der Schule gesponsert.

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Forschergeist und Musiktalent

deborah_ddtke_-_web.jpg Die Domstiftung, die seit 2009 die Arbeit des Berliner Doms unterstützt, vergibt in diesem Jahr erstmals zwei Stipendien. Ab Herbst wird der Theologe Patrick Holschuh seine Doktorarbeit mit dem Arbeitstitel "Berliner Dom und Nationalsozialismus" beginnen. Wir sind sehr froh, dass diese Zeit anhand des Archivmaterials und der Sitzungsprotokolle gründlich aufgearbeitet wird. Patrick Holschuh erhält monatlich 100,00 Euro Büchergeld.

Die zweite Stipendiatin ist die siebzehnjährige Deborah Hödtke.Seit 2008 ist sie Schülerin von Domorganist Professor Andreas Sieling. Ein Ausnahmetalent mit großem Potential. In diesem Jahr hat Deborah im renommierten Wettbewerb von ‚Jugend musiziert‘ bundesweit den 1. Platz im Fach Orgel gewonnen. Auch 2009, damals war sie 12 Jahre alt, wurde sie Erste.  Die Berliner Domstiftung möchte Deborah finanziell bei der Anschaffung von Orgelnoten sowie Orgelschuhen unterstützen.

 

70 jüdische Kantoren aus den USA, Kanada, Europa und Israel

web_gauck_und_chor.jpg 70 jüdische Kantoren aus den USA, Kanada, Europa und Israel sind am 1. Juli zu Gast im Berliner Dom, einer der wichtigsten evangelischen Kirchen Deutschlands. Gemeinsam mit 20 professionellen Sängerinnen und Sängern aus Berlin geben einige der Besucher ein Konzert unter Leitung von Domkantor Tobias Brommann und Kantor Nick Strimple.

Auf dem Programm stehen Solo- und Chorstücke, die beide Religionen miteinander verbinden, z.B. Psalmenvertonungen aus dem Alten Testament von Heinrich Schütz, aber auch moderne Kompositionen von Leonard Bernstein oder Kurt Weill.

Die Besucher gehören zur ‚Cantors Assembly‘, der weltweit größten Organisation für jüdische Kantoren. Die Gruppe ist mehrere Tage unterwegs, besucht Hannover, Berlin und München. Das Konzert im Berliner Dom ist der Höhepunkt der Reise.

Mit der Veranstaltung im Berliner Dom will die ‚Cantors Assembly‘ nach eigener Auskunft an „die tausendjährige Geschichte der Juden in Deutschland anknüpfen und zeigen, wie viele Texte und Musikstücke Christen und Juden miteinander teilen“.

 

Orgel Trifft Tanz!

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Spätestens seit dem Film ‚Rythm is it‘ mit den Berliner Philharmonikern und Sir Simon Rattle ist die Faster-Than-Light-Dance-Company (FTL) weltberühmt. Ihr nächstes Projekt führt die jungen Tänzerinnen und Tänzer in den Berliner Dom:

Orgel Trifft Tanz!
Samstag: 9. Juni 2012, 20 Uhr

Während Domorganist Andreas Sieling oben auf der Empore mit Händen und Füßen über Tasten und Pedal der alten Sauer-Orgel tanzt, bewegen unten im Kirchenraum junge Männer und Frauen ihre gesamten Körper zur Musik. Die barocken Klänge von Johann Sebastian Bach und die romantischen Orgelstücke von Alexandre Guilmant stehen dabei – gemeinsam mit dem neobarocken Dom-Innenraum – in starkem Kontrast zum zeitgenössischen Tanz der Company.

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Hertel Bild kehrt in den Dom zurück

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In der Regel malt ein Künstler nicht zuerst die Kopie eines Bildes und restauriert dann das Original. Ekkehard Koch hat aber genau das getan.

Bis zum zweiten Weltkrieg hängt das Bild ‚Nazareth‘ von Albert Hertel im Kaiserlichen Treppenhaus, an prominenter Stelle, direkt gegenüber dem Aufgang. Bei jedem Gang zu seiner Loge muss Kaiser Wilhelm II. an diesem knapp drei auf zwei Meter großem Gemälde vorbei. Von den insgesamt 13 Bildern, die den Aufgang schmücken, gehen fünf in den Kriegswirren verloren, unter anderem auch ‚Nazareth‘. Lediglich eine schwarz-weiß Fotografie aus dem Archiv der Staatlichen Schlösser und Gärten in Potsdam erinnert an das Hertel-Bild. Außerdem existiert noch eine knapp DIN A4 große Farbvorlage. 1988 rekonstruiert der brandenburgische Restaurator und Maler Ekkehard Koch nach Foto und Farbvorlagen das Gemälde ‚Nazareth‘.

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1.Glaubenskurs voller Erfolg

25 Männer und Frauen besuchen seit April den ersten Glaubenskurs von Domprediger

Thomas C. Müller. Die Gruppe ist bunt gemischt: Junge sitzen neben Alten, Ungetaufte, die mal im Konzert waren, neben Gemeindemitgliedern, die wieder Kontakt zum Berliner Dom suchen. Zuerst wird gemeinsam zu Abend gegessen und anschließend geredet. Über die Bibel, Krankheit und Sterben, Liebe, Glück, die Zehn Gebote – also im wahrsten Sinne über Gott und die Welt.

Wer heutzutage an Gott glaubt und zu seinem Glauben offen steht, kommt sich manchmal ganz schön komisch vor. Vor allem in den neuen Bundesländern und Ostberlin gehört man als Christ zu einer kleinen Minderheit. In Berlin zum Beispiel sind 2/3 aller Bewohner konfessionslos.

Drei TeilnehmerInnen des Glaubenskurses haben sich gegen diesen Trend entschieden, wollen offen über ihren Glauben reden und stehen deshalb für Interviews zur Verfügung.

 
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