Aktuelles / Presse-Mitteilungen

Pädagogisch wertvolle Orgel

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Neben ihren klanglichen Qualitäten besitzt unsere berühmte Sauer-Orgel auch einen dokumentarischen und pädagogischen Wert. Auf dem historischen Instrument kann das gesamte spätromantische Repertoire stilgerecht musiziert werden. Die Komponisten Sigfrid Karg-Elert oder Max Reger hatten genau diesen Orgeltypus im Sinn, als sie ihre Orgelwerke schufen. Für die spätromantischen Kompositionen bietet die Domorgel mit ihren unerschöpflichen klanglichen und spezifisch spieltechnischen Möglichkeiten die adäquate Basis. Demjenigen, der sich mit unserer Orgel eingehend beschäftigt, zeigt die Orgel auf, was für Möglichkeiten und Notwendigkeiten sich bei der Interpretation ergeben. So finden seit 2007 regelmäßig Unterricht, Seminare und Konzerte der Universität der Künste an unserer Orgel statt. Ausgewählte Studenten stellen in ihren Konzertexamina auf höchstem Niveau ihr gemeinsam mit den Orgelprofessoren erarbeitetes Programm vor.

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Toleranz und Gottes Eifer - Fastenpredigtreihe

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Eine Muslima als Ministerin, ein gleichgeschlechtliches Paar im Pfarrhaus, Patchworkfamilien aus verschiedenen Nationen und Religionen, türkische Nachbarn, russische, asiatische, arabische Kolleginnen – je vielfältiger die Lebensformen, Religionen und Kulturen in einer Gesellschaft sind, je größer ist die Herausforderung an unsere Bereitschaft zur Toleranz. Dabei wird gerade den Religionen häufig genug vorgeworfen, sie stünden einer toleranten Haltung entgegen. Der absolute Wahrheitsanspruch der Religion und die verschiedenen Wahrheiten in modernen Gesellschaften scheinen in einer problematischen Spannung zueinander zu stehen. Und wie sieht es mit der Toleranz der säkularen Gesellschaft den Religionen gegenüber aus? Die EKD hat das Thema Reformation und Toleranz zum Jahresthema der Lutherdekade gemacht und wir greifen das Thema in unserer Fastenpredigtreihe auf. Wie geht das zusammen, Toleranz und Gottes Eifer? Dazu haben wir namhafte Predigerinnen und Prediger eingeladen, die mit uns die biblischen Texte befragen.

Foto:Monika Lawrenz

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Die Orgelmaus wuselt wieder

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Woher bekommt die Orgel ihre Luft, wo sind eigentlich die über 7000 Pfeifen versteckt, was bitte schön ist ein Register? Solche Fragen rund um unsere wunderbare, weltberühmte Orgel beantwortet die Orgelmaus am Sonntag, den 10. Februar um 14.30 Uhr. Zu diesem unterhaltsamen Gesprächskonzert möchten wir Kinder im Alter zwischen 6 bis 9 Jahren (und Erwachsene) einladen. Die Maus trifft auf einen Organisten, der Kindern gerade die Orgel vorführen möchte. Von nun an hat dieser aber keine Ruhe mehr, ständig unterbricht sie die Vorführung mit neugierigen Fragen. Immer wieder versteht die Maus den Organisten völlig falsch, was zu manch heiterer Episode führt. Zum Schluss wissen Maus und Kinder bestens über die Orgel Bescheid und haben viel Musik gehört.
Geeignet für Kinder zwischen 6 -9 Jahren, die Karten kosten 8,– , ermäßigt 4,– Euro.

 

Dramatische Szenen und brausende Töne

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Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr setzen wir unsere Stummfilmreihe auch 2013 fort.
Vom 18. bis 26. Januar jeweils freitags und samstags um 20 Uhr zeigen wir vier Klassiker aus den 20er Jahren, die live von Stephan Graf von Bothmer auf der großen Sauerorgel begleitet werden. Bothmer hat dazu eigens Musik komponiert.

Safety Last! heißt der Eröffnungsfilm der Reihe, mit dem Harold Lloyd unsterblich wurde. Hollywoods erfolgreichster Komiker der 20er Jahre schuf mit dieser „thrill-comedy“ ein Meisterwerk, dessen Schlusssequenz wohl jeder kennt: das Bild von Lloyd, der am Zeiger einer riesigen Uhr hängt, unter ihm gähnt eine tiefe Straßenschlucht. Termin: Freitag, 18. Januar, 20 Uhr.

Berlin. Die Sinfonie einer Großstadt läuft am Samstag, den 19. Januar, ebenfalls um 20 Uhr. Das Werk dokumentiert anhand von ungestellten Außenaufnahmen den Tagesablauf der Großstadt in den 20er Jahren. Regisseur Walter Ruttmann komponiert die Bilder nicht inhaltlich, sondern eher nach einem Rhythmus. So kontrastiert er zum Beispiel langsame Einstellungen mit Zeitrafferaufnahmen.

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Musikalischer Hochgenuss auch nach dem Weihnachtstrubel

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Hand auf’s Herz: Wissen Sie, wie der 6. Januar heißt? Viele kennen diesen Tag unter „Heilige drei Könige“ (obwohl die Bibel von „den Weisen aus dem Morgenland“ spricht, also weder König, noch heilig und auch nicht drei). Im Kirchenjahr wird dieser Tag mit „Epiphanias“ bezeichnet, die Erscheinung des Herren.
Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist mit den sechs Teilen einzelnen Festtagen zugeordnet. Anfang 2013 nutzen wir die Möglichkeit, dass der Epiphaniastag auf einen Sonntag fällt: die Kantorei singt Teile aus der letzten Kantate – wie ursprünglich vorgesehen – im Gottesdienst um 10.00 Uhr!
Die Teile IV-VI werden natürlich auch komplett aufgeführt: Im Konzert am Vorabend. Freuen Sie sich auf strahlende Trompeten, innige Choräle und hören Sie die Geschichte – auch der Weisen aus dem Morgenland – in der Vertonung eines der größten Komponisten der Barockzeit!
Stephanie Petitlaurent, Sopran - Susanne Langner, Alt
Clemens-C. Löschmann, Tenor - Matthias Weichert, Bass
Berliner Domkantorei
Domkammerorchester
Leitung: Domkantor Tobias Brommann

 

36-jähriger wird neuer Domprediger

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Michael Kösling verstärkt ab dem ersten Januar das Team der Domprediger. Gerade mal 36 Jahre jung ist unser neuer Pfarrer, kein Wunder, dass er im Berliner Dom demnächst vor allem für die Kinder- und Jugendarbeit zuständig sein wird.
Michael Kösling wächst  im Osten auf. Seinen Eltern ist der Glaube immer wichtig, weshalb sie ihren Sohn taufen lassen und regelmäßig in die Christenlehre schicken. Zwei Pfarrer prägen Michael Kösling  nachhaltig und beeindrucken ihn: „Was die machen, will ich auch“, denkt sich der junge Mann  und geht 1997 zum Theologiestudium  nach Rostock und Leipzig.  Während dieser Zeit beschäftigt er sich viel mit dem Thema ‚Seelsorge‘ und merkt, dass er tatsächlich Prediger werden will. Er macht seinen Studien-Abschluss in Berlin und wird Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Sophien  in Mitte. Von dort bewirbt er sich auf die Stelle im Berliner Dom.

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Smartphone-Band im Gottesdienst

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Arien aus Bachs Weihnachtsoratorium sind in der Adventszeit an sich nichts Besonderes. Wenn acht Musiker aber ausschließlich auf ihren Smartphones spielen, dann schon. Das DigiEnsemble Berlin umrahmte gemeinsam mit dem Starbariton Roman Trekel am 3. Adventsonntag, 16.12. um 18 Uhr den Abendgottesdienst im Berliner Dom. 

Das DigiEnsemble Berlin wurde im Oktober 2010 von Opernsänger Matthias Krebs gegründet. Das achtköpfige Ensemble spielt seitdem klassische und moderne Musik ausschließlich auf ihren Smartphones und Tablets. Die dazugehörigen Apps laden sich die professionellen Musiker für ein paar Euro herunter, das Angebot auf dem App-Markt geht mittlerweile in die Hunderte.

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Berliner Adventssingen und Lucia die Lichterkönigin

 

Wer in der Adventszeit genug hat vom Trubel und Einkaufsrummel, der ist am Sonntag, 9. Dezember, im Berliner Dom genau richtig.

Am 2. Advent, um 16 Uhr lädt der Berliner Dom zum traditionellen Berliner Adventssingen ein. Alle Berlinerinnen und Berliner sind hierbei herzlich willkommen. Gemeinsam mit dem Mädchenchor der Singakademie und Domkantor Tobias Brommann singen die Besucher bekannte und traditionelle Weihnachtslieder. Mit singenden Massen kennt Brommann sich aus, spätestens seit er im Frühjahr mehrere zehntausend Berliner Kinder bei ‚Klasse wir singen‘ dirigiert hat.

Abends um 20 Uhr ist dann ‚Lucia – die schwedische Lichterkönigin‘ zu Gast. Aus der Ferne hört man leises Singen, das immer näher kommt, dann erhellt der Luciazug den ganzen Raum. Mit ihrem Lichterkranz auf dem Kopf und mit gefalteten Händen schreitet die schwedische Lichterkönigin Lucia mit ihrem Gefolge durch die Dunkelheit, als Symbol der Hoffnung und Vorbotin des Weihnachtsfestes. Dazu singt der renommierte ‚Stockholms Musikgymnasiums Kammarkör‘ unter der Leitung von Helene Stureborg im Schein der Lichterkronen schwedische, deutsche und internationale Weihnachtslieder.

 

quirlige Jungs und zarte Harfenklänge

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Ceremony of Carols haben die Windsbacher ihr Programm genannt, das sie am Mittwoch, 5.12.2012, 19.30 Uhr, gemeinsam mit dem Harfenisten Xavier de Maistre im Berliner Dom zum Besten geben. Es erklingen traditionelle Advents- und Weihnachtslieder aus Deutschland und Europa in stimmungsvollen Chorsätzen mit Harfenbegleitung.

Der Windsbacher Knabenchor zählt heute zur Spitze der deutschen Knabenchöre. Der musikalische Schwerpunkt liegt auf der geistlichen Musik, wobei das Repertoire von der Renaissance bis zur Moderne reicht. 2012 übernahm Martin Lehmann von Karl-Friedrich Beringer die Leitung des Chores, der ein Synonym für Musikalität, Genauigkeit und Reinheit des Klangs ist. So überrascht es nicht, dass renommierte Orchester wie das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Bamberger Symphoniker sowie die Akademie für Alte Musik Berlin gern mit dem Chor zusammen arbeiten. Regelmäßige Einladungen zu wichtigen Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem MDR Musiksommer oder der Bachwoche Ansbach unterstreichen die Bedeutung des Windsbacher Knabenchors im nationalen und internationalen Musikleben, ebenso die zahlreichen Konzertreisen.

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Gold für die Ohren

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Was die Alchemisten des Mittelalters vergeblich versuchten, gelingt German Brass im 21. Jahrhundert: Die Musiker machen Blech zu Gold. Gold für die Ohren ihres Publikums.

Am 1. Advent - Sonntag, den 2.12. um 20 Uhr, gastiert das Spitzenensemble unter dem Motto  „Weihnachten klingt Gold” im Berliner Dom.

Unterhaltsam, mit viel Spielfreude und auf höchstem musikalischen Niveau - das verspricht ein Konzertabend mit German Brass. Conférencier ist Klaus Wallendorf von den Berliner Philharmonikern, der auf seine humorvolle Art und Weise durch das Programm führt. Neben weihnachtlichen Klängen aus der ganzen Welt spielt German Brass festliche und klassische Melodien von Bach, Vivaldi, Händel und anderen. Alle zehn Musiker des Ensembles sind echte Profis, die in führenden Positionen bei deutschen Spitzenorchestern engagiert sind oder an Musikhochschulen unterrichten. Mit German Brass haben sie in der über 30-jährigen Ensemble-Geschichte zahlreiche Tonträger veröffentlicht sowie weltweit Auftritte und Tourneen absolviert.

 

Weihnachtsbasar zugunsten der Shanti Leprahilfe

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Am 3. Advent-Wochenende richtet der Berliner Dom einen Weihnachtsbasar zugunsten der Shanti Leprahilfe in Nepal aus. Verkauft werden Erzeugnisse aus den projekteigenen Werkstätten: handgefertigte nepalesische Schals und Silberschmuck, handgeschöpftes Schmuckpapier und viele andere Dinge. 2011 betrug der Erlös 2.700 Euro.

Die Shanti Leprahilfe ist das größte private Sozialhilfeprojekt in Nepal, betreut etwa 1.500 Menschen. Neben Klinik, Hospiz und Waisenhaus gibt es einen Kindergarten, eine Schule, Behindertenwerkstätten, einen Ökobauernhof und eine Armenküche. Der Basar findet im Untergeschoss des Berliner Domes statt, im Ausstellungsraum hinter der Hohenzollerngruft.


Samstag, 15. Dezember, von 12.00 bis 17.00 Uhr
Sonntag, 16. Dezember, von 11.30 Uhr bis 16.00 Uhr.


Marianne Großpietsch, die das Hilfsprojekt 1992 gegründet hat, und ihre Stellvertreterin, Christa Schaaf, werden auch in diesem Jahr wieder persönlich beim Basar  anwesend sein.

Wichtig ist Ihre Hilfe für den Basar: Bringen Sie uns Dinge, die Sie nicht mehr benötigen, die aber andere Menschen vielleicht  kaufen möchten: ob es Kristall ist oder Porzellan, Bilder, Spielzeug, Bücher, CDs, DVDs, aber auch Nippes in jeder Form. Eine Einschränkung allerdings gibt es: Wir können keine Kleidungsstücke annehmen. Bringen Sie Ihre Sachspenden bitte rechtzeitig in den Dom. Die Pförtner (auch die Küsterei zu den Öffnungszeiten) nehmen Ihnen die Sachen gerne ab.

 

Viel los in der Adventszeit

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Der Berliner Dom ist in der Adventszeit ein bedeutender Ort für weihnachtliche Musik und spirituelle Besinnung.

Los geht es bereits am 1. Dezember mit dem Monteverdi Chor aus Hamburg, der Advents- und Weihnachtslieder singt. Am Sonntag, dem ersten Advent, folgt das Konzert von German Brass. Die Musiker spielen Werke von Bach, Vivaldi und Tschaikowsky. Der berühmte Windsbacher Knabenchor präsentiert am 5. Dezember Weihnachtslieder aus verschiedenen europäischen Ländern. Die Domkantorei lässt das Weihnachtsoratorium erklingen, der Staats- und Domchor führt Werke von Bach, Mendelssohn und Zelter auf. Wegen des großen Erfolges wird auch in diesem Jahr am 7. Dezember erneut das Weihnachtsoratorium für Kinder gegeben, eine einstündige Kurzfassung des berühmten Bach’schen Werkes.

Am 9. Dezember, dem zweiten Advent, lädt der Berliner Dom um 16 Uhr zum Berliner Adventssingen. Alle Berlinerinnen und Berliner sind dazu herzlich eingeladen. Gemeinsam mit dem Mädchenchor der Singakademie und Domkantor Tobias Brommann singen die Besucher bekannte und traditionelle Weihnachtslieder. Abends um 20 Uhr ist dann ‚Lucia – die schwedische Lichterkönigin‘ zu Gast. Bei diesem schwedischen Brauch wird ein Mädchen mit einem Kranz aus Kerzen geschmückt, dazu trägt der Chor des Stockholmer Musikgymnasium Kammarkör schwedische Weihnachtslieder vor. Im Dezember treten außerdem der Knabenchor Hösel auf, der Rundfunkchor Berlin so wie viele andere hochkarätige Ensembles.

 
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