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Habt keine Angst! (nach Mt 28,6)

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Unter diesem Motto findet in diesem Jahr der Ökumenische Pfingstweg der Kirchen statt, am Pfingstsonntag, 4. Juni 2017, 18:30 Uhr, vom Bebelplatz zum Berliner Dom.

 

Wenn Angst eine Gesellschaft beherrscht, hat die Verallgemeinerung leichtes Spiel. Genau diese Gegenbotschaft: Habt keine Angst - weder vor Terror, noch vor Überfremdung oder Populismus - wollen die Kirchen in Berlin mit ihrem diesjährigen Pfingstweg deutlich machen. Der Pfingstweg endet am Berliner Dom, wo um 19:30 Uhr eine ökumenische Andacht gefeiert wird. Die traditionell an Pfingsten stattfindende Nacht der offenen Kirchen entfällt in diesem Jahr wegen des Deutschen Evangelischen Kirchentags eine Woche zuvor.

 

1200 Delegierte aus 100 Ländern

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500 Jahre Reformation – 2017 feiern wir nicht nur ein Gedenkjahr der lutherischen Kirchen, auch die reformierte Weltgemeinschaft widmet sich diesem besonderen Jubiläum. Dazu wird die Generalversammlung der Reformierten Kirchen zum ersten Mal seit über 50 Jahren in Deutschland tagen. Vom 27. Juli bis 7. Juli 2017 kommen 1200 Delegierte aus über 100 Ländern in Leipzig zusammen. Unter dem Thema „Lebendiger Gott, erneuere und verwandle uns“ wird sich die Weltversammlung mit drängenden Gegenwartsthemen beschäftigen und das Erbe der Reformation auf seinen Beitrag zu den nötigen Transformationsprozessen  befragen.  Am Sonntag, dem 2. Juli macht sich die Generalversammlung auf den Weg nach Berlin. Im Berliner Dom feiern wir einen Festgottesdienst, an dem zahlreiche leitende Geistliche aus verschiedenen Ländern und Kontinenten teilnehmen. Das ZDF überträgt den Gottesdienst live ab 9.30 Uhr.


Wenn Sie am Gottesdienst im Berliner Dom teilnehmen möchten, nehmen sie bitte bis 9.00 Uhr Ihre Plätze ein. Danach ist kein Einlass mehr möglich.

 

Ein Musikfest für die ganze Stadt

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Der Berliner Dom beteiligt sich in diesem Jahr mit seinen musikalischen Ensembles und Gästen an der Berliner Fête de la Musique. Wir möchten damit unsere Ensembles einem breiteren Publikum vorstellen.

 

Vor dem Dom, Richtung Lustgarten wird deshalb am 21. Juni nachmittags und abends viel musiziert. Die Dom-Fète beginnt mit dem Staats- und Domchor Berlin. Um 17:30 Uhr sind die Nachwuchsgruppen dran mit ‚Freude schöner Götterfunken‘ – einem Programm, das teilweise zum Mitsingen einlädt. Ab 18:30 singen die Jungen und Männer des Konzertchores Lieder aus Frankreich, Südafrika und Deutschland.


Um 19:00 Uhr tritt der Bläserkreis der Landeskirche auf und um 19:45 Uhr der Oratorienchor der Berliner Domkantorei. Die Sängerinnen und Sänger präsentieren musikalische Highlights aus verschiedenen Oratorien, wie zum Beispiel Händels ‚Hallelujah‘. Ab 20:30 singt der Kantatenchor der Berliner Domkantorei die Messe solennelle von Vierne. Den Abschluss der Dom-Fète bildet das Ensemble Hauptstadtblech, das um 21:15 Uhr Musik von Barock bis Filmmusik präsentiert.

 

Reformationsjubiläen in Geschichte und Gegenwart

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Jedes Jahrhundert hat die Reformation gefeiert und ihr Denkmäler gesetzt. Die unterschiedlich gezeichneten Bilder stellen an uns die Frage: Was ist für uns an Luther & Co. aktuell?


Für die Aufklärung war Luther ihr Vorläufer, derjenige, der die Gewissensfreiheit gebracht hat. Im 19. Jahrhundert beherrschte vor allem das Bild vom „Deutschesten aller Deutschen“ die Reden zum Reformationsjubiläum. Erinnern hat damit immer einen starken Gegenwartsbezug, denn jede Zeit hat vor allem das ihr Eigene im Reformationsgedenken zur Sprache gebracht. Diese historische Erkenntnis relativiert unseren Blick auf unsere eigene Vorstellung von der Reformation und fragt uns, wie wir uns selbst in den Feiern zur Sprache bringen.


Frau Prof. Dr. Dorothea Wendebourg hat sich in den letzten Jahren intensiv mit den Jubiläen der letzten Jahrhunderte in Publikationen und Vorträgen auseinandergesetzt. In Kürze wird von ihr eine neue Monographie zu diesem interessanten Thema erscheinen. Sie wird uns einen Überblick über das Reformationsgedenken der letzten Jahrhunderte geben und in einem Ausblick der Frage nachgehen, was für uns in der Gegenwart an der Reformation von Bedeutung ist.
 
Berliner Dom, Sophie-Charlotte-Saal, 19. Mai 2017, 19 Uhr

 

Vortrag - Der Berliner Dom im Jahre 1933

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In der Weimarer Republik stand der Berliner Dom aufseiten der politisch rechten Kreise. Aber wie verhielt er sich gegenüber dem 1933 frisch an die Macht gekommenen Nationalsozialismus?

In die Schlagzeilen der 20er und frühen 30er Jahre geriet besonders der noch von Wilhelm II. ernannte Hof- und Domprediger Bruno Doehring. In seinen Predigten ritt er heftige Attacken gegen den Weimarer Staat und seine Repräsentanten. Dennoch zeigen die Vorgänge im Dom nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler ein ambivalentes Bild. Der neuen Regierung wurde der Dom für das erste Staatsbegräbnis im Dritten Reich überlassen und der Kreuzberger DC-Pfarrer Hossenfelder hob bei dieser Gelegenheit den NS-Märtyrerkult auf die erste evangelische Kanzel des Deutschen Reiches. So sehr die Domprediger die „nationale Erhebung“ begrüßten, standen sie der NS-Weltanschauung aber fremd gegenüber. Im heraufziehenden Kirchenkampf stellte das Domkirchenkollegium den Kirchraum daher den kirchenpolitischen Kräften zur Verfügung, die einer nationalsozialistischen Durchdringung der ev. Kirche wehren wollten. Und sogar deutlich hitlerkritische Worte waren im Dom zu hören.

Der Vortrag wirft einen Blick auf dieses spannende und spannungsreiche Jahr der Berliner Domgeschichte. Er wird organisiert vom Verein für Berlin-Brandenburgische Kirchengeschichte. Alle interessierten Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen.

Theologische Fakultät, HU-Berlin, Erdgeschoss, 11. Mai, 18 Uhr
Referent: Patrick Holschuh

 
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