Aktuelles / Presse-Mitteilungen

Sommerklänge! im Berlin Dom

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Die Posener Nachtigallen eröffnen die 8. Saison des Festivals


Auch im Sommer 2017 müssen Berliner und Besucher aus aller Welt während der Spielzeitpausen der Konzertsäle und Opernhäuser nicht auf klassischen Musikgenuss verzichten.


Das Festival Sommerklänge! lädt zu sieben hochkarätigen Konzerten in die festliche Atmosphäre des Berliner Doms. Zwischen dem 8. Juli und dem 19. August präsentieren jeweils Samstag um 20.00 Uhr international anerkannte Musiker und Ensembles geistliche und weltliche Werke in der wunderbaren Atmosphäre des Berliner Domes. Ein Konzert in unserem Haus ist immer etwas Besonderes, da man hier Musik mit allen Sinnen genießen kann. Zu den herrlichen Klängen der hochprofessionellen Künstler kommt noch Genuss für die Augen.
Den Festivalauftakt am 8. Juli um 20 Uhr gestaltet auch in diesem Jahr ein renommierter Knabenchor: es gastieren die wunderbaren Posener Nachtigallen. Am Samstag den 15. Juli heißt es wieder Trompetenglanz und Orgelklang – mit Mathias Schmutzler an der Trompete und Matthias Eisenberg an der Sauerorgel. Die beliebte Gospel Night – diesmal mit authentischem African Gospel – steht am 22. Juli auf dem Programm ebenso wie die traditionelle „Sommersinfonie“ mit Justus Frantz am 29. Juli jeweils um 20 Uhr. Die Karten kosten zwischen 15,- und 43,- Euro und sind an der Konzertkasse des Berliner Domes erhältlich. 

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Sommer und die Sauerorgel

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Bereits zum 12. Mal findet im Berliner Dom das Festival Orgelsommer! statt. Wir wollen Ihnen hier Lust auf die tollen Konzerte machen:


Das Auftaktkonzert am 7. Juli bietet die Übertragung von Bruckners 9. Sinfonie auf die Orgel. Da die Ästhetik unserer Sauer-Orgel sich ganz an dem Orchesterklang des späten 19. Jahrhunderts orientiert, ist dieses Eröffnungsprogramm ein Glücksfall. Die dreisätzige Symphonie entfaltet auf der Orgel eine durchaus eigene, großartige Wirkung, die sich nicht mit der Orchesterfassung vergleichen lässt und die sowohl die geistliche Dimension als auch die Modernität dieser Musik umso stärker hervortreten lässt. Während das Original von einem etwa 100 Musiker umfassenden Orchester gespielt wird, sitzt hier ein einziger Interpret am Instrument, nämlich der Baseler Organist Thilo Muster.


»Aus der neuen Welt« ist die Überschrift des Orgelabends am 14.  Juli und sie suggeriert sogleich den Bezug zu Amerika. Antonín Dvořák versuchte in seiner 9. Symphonie »Charakteristika zu porträtieren, die deutlich amerikanisch sind«. In diesem Werk mit dem Titel »Aus der neuen Welt« versucht der Komponist mit Hilfe stilisierter musikalischer Folklore »im Geist der Nationalmelodien« zu schreiben. Den zweiten Satz daraus bezeichnete Dvořák als »Legende«. Breite Bläserakkorde schaffen eine feierliche Einleitung, und über zarten Streicherklängen erklingt das Englischhorn. Erstmals gastiert mit Anna-Victoria Baltrusch eine ehemalige Studentin unseres Domorganisten innerhalb des Internationalen Orgelsommers.


Magne Draagen aus Trondheim stellt uns am 21. Juli »Symphonische Landschaften« aus Skadinavien und aus dem Baskenland vor und am 28. Juli erklingt wie auch im Eröffnungskonzert ein reines Transkriptionenprogramm. Zu Gast ist der französische Organist Paul Goussot, der an der berühmten Dom Bedos-Orgel in Bordeaux tätig ist. Im Rahmen seines Konzertes bezieht sich Paul Goussot auf Arnold Böcklins Toteninsel; eine der fünf Fassungen des Gemäldes »Die Toteninsel« hängt gleich nebenan in der Alten Nationalgalerie. 

 

Foto: Maren Glockner

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Summertime and livin´ is easy –

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Gespräche bei Brot und Wein laden zum sommerlichen Abend mit der jüdischen Kantorin Avitall Gerstetter ein.

Der Sommer ist ausgebrochen, die Ferien sind nicht mehr weit. Die sommerliche Leichtigkeit lädt dazu ein, die Seele atmen zu lassen, Ballast abzuwerfen und sich neu dem Leben in seinem Reichtum zu öffnen. Dazu werden bei diesem Brot-und-Wein-Abend Texte aus unterschiedlichen Jahrhunderten gelesen und die jüdische Kantorin Avitall Gerstetter, die erste jüdische Kantorin Deutschlands, wird Gesänge aus der jüdischen Tradition vortragen. Dazwischen gibt es wie immer die Möglichkeit an mit bei Brot und Wein gedeckten Tischen ins Gespräch zu kommen und dem Geheimnis der Leichtigkeit auf die Spur zu kommen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

 

12. Juli 2017, 19.30 Uhr, Sophie-Charlotte-Saal, Berliner Dom

 

Der Eintritt ist kostenlos, Spenden werden erbeten.


 

 

350. Todestag von Kurfürstin Luise Henriette von Oranien - Gedenkfeier in der Hohenzollerngruft

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Kurfürstin Luise Henriette von Oranien, die erste Frau des Großen Kurfürsten, verstarb am 18. Juni 1667. An ihren 350. Todestag erinnert der Berliner Dom mit einer Gedenkfeier in der Hohenzollerngruft am Sonntag, den 18. Juni 2017 um 12 Uhr.

Presse, Besucherinnen und Besucher sind zu dem Termin willkommen.

Da Luise Henriette ursprünglich aus den Niederlanden stammt, wird der Kulturattaché der Niederländischen Botschaft, Tom Maasen, auf der Feier ein paar Worte zum Gedenken der verstorbenen Kurfürstin sprechen. Prinz Christian Ludwig von Preußen legt stellvertretend für das Haus Hohenzollern einen Kranz nieder. Die Berliner Domkantorei umrahmt die Gedenkfeier mit Musik von Mendelssohn und Bach.

Besucherinnen, die sich für das Leben der Kurfürstin interessieren, können im Anschluss an die Feier bis 14.00 Uhr Fragen an eine ehrenamtliche Domführerin stellen.

Einlass in die Hohenzollerngruft:     11.45 Uhr
über den Pförtner am Portal 2 (in den Domarkaden vom Lustgarten aus gesehen ganz links!)
Gottesdienstbesucher gelangen nach dem Gottesdienst direkt in die Gruft

Pressevertreter, die  über die Feier berichten möchten, melden sich bitte bis Freitag, 16.6.2017, 12 Uhr an unter: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können

 

Trampolinspringer im Dom

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Zum fünften Mal findet das Internationale Deutsche Turnfest in Berlin statt. Mit dabei ist auch der Berliner Dom mit einem Ökumenischen Gottesdienst.


Das Turnfest vom 3. – 10. Juni ist das größte Wettkampf- und Breitensportevent der Welt. 70.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden dazu erwartet. An Pfingstmontag, dem 05. Juni feiern wir um 18.00 Uhr einen Ökumenische Gottesdienst des Internationalen Deutschen Turnfests Berlin 2017 unter dem Motto „Hier berühren sich Himmel und Erde“.


Wir freuen uns, dass der katholische Erzbischof Dr. Heiner Koch und der evangelischen Bischof Dr. Markus Dröge in diesem Gottesdienst predigen werden. Der Gottesdienst wird musikalisch gestaltet durch den Domorganisten Andreas Sieling sowie die Studenten-Band des Studiengangs Kirchenmusik. Trampolinspringer unterstreichen eindrücklich das Motto des Gottesdienstes: „Hier berühren sich Himmel und Erde.“  Seien Sie dabei, wenn der Berliner Dom seine Pforten für die Turnfest-Teilnehmer öffnet.   


Pfingstmontag, 5.6.2017, 18 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst zum Internationalen Deutschen Turnfest

Erzbischof Dr. Heiner Koch und Bischof Dr. Markus Dröge
Domprediger Michael Kösling
Domorganist Andreas Sieling
Musik: Michael Schütz


 

 

Giacomo Meyerbeer - 200 Jahre nach der Uraufführung

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Am 10. Juni 2017 findet um 20 Uhr im Berliner Dom ein Konzert mit religiösen Kompositionen Giacomo Meyerbeers statt.

Der Bogen spannt sich dabei von jugendlichen Psalmenvertonungen bis hin zu seinem Schwanengesang, der ‚L'Imitation de Jésus Christ‘ aus dem Jahre 1859. Zu diesem Werk komponierte Meyerbeer ein bisher unbekanntes Präludium für Harmonium. Andrea Chudak konnte dieses Stück in einer britischen Bibliothek ausgraben, und sehr wahrscheinlich erklingt es nun zum ersten Mal in Berlin.

Bekanntlich gibt es keine Zufälle, oder? Es ist genau auf den Tag 200 Jahre her, dass Meyerbeers Hymne ‚An Gott‘ in Berlin erstmals aufgeführt wurde und zwar am 10. Juni 1817. Auch dieses Werk ruhte bisher im Dornröschenschlaf und wird nun – 200 Jahre später -  am 10. Juni 2017 von Andrea Chudak quasi wachgesungen.

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Johannisnacht mit Tauferinnerung und verzaubernden Klängen

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Viele Christen wurden als Kinder getauft und haben daher keine persönliche Erinnerung mehr an die eigene Taufe.

Am Johannistag, am Samstag, den 24. Juni – dem Gedenktag Johannes des Täufers – laden wir daher um 22 Uhr zu einem Nachgottesdienst mit einer Tauferinnerungsfeier in den Berliner Dom ein. Über die Lautsprecher ist das Plätschern von Wasser zu hören, Domprediger Thomas C. Müller zeichnet allen Gottesdienstbesuchern, die möchten, ein Wasserkreuz auf die Stirn. Musikalisch wird der Gottesdienst durch Domorganist Andreas Sieling an der Orgel und Claudio Tesorino am Saxophon gestaltet.
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Habt keine Angst! (nach Mt 28,6)

 

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Unter diesem Motto findet in diesem Jahr der Ökumenische Pfingstweg der Kirchen statt, am Pfingstsonntag, 4. Juni 2017, 18:30 Uhr, vom Bebelplatz zum Berliner Dom.

 

Wenn Angst eine Gesellschaft beherrscht, hat die Verallgemeinerung leichtes Spiel. Genau diese Gegenbotschaft: Habt keine Angst - weder vor Terror, noch vor Überfremdung oder Populismus - wollen die Kirchen in Berlin mit ihrem diesjährigen Pfingstweg deutlich machen. Der Pfingstweg endet am Berliner Dom, wo um 19:30 Uhr eine ökumenische Andacht gefeiert wird. Die traditionell an Pfingsten stattfindende Nacht der offenen Kirchen entfällt in diesem Jahr wegen des Deutschen Evangelischen Kirchentags eine Woche zuvor.

 

1200 Delegierte aus 100 Ländern

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500 Jahre Reformation – 2017 feiern wir nicht nur ein Gedenkjahr der lutherischen Kirchen, auch die reformierte Weltgemeinschaft widmet sich diesem besonderen Jubiläum. Dazu wird die Generalversammlung der Reformierten Kirchen zum ersten Mal seit über 50 Jahren in Deutschland tagen. Vom 27. Juli bis 7. Juli 2017 kommen 1200 Delegierte aus über 100 Ländern in Leipzig zusammen. Unter dem Thema „Lebendiger Gott, erneuere und verwandle uns“ wird sich die Weltversammlung mit drängenden Gegenwartsthemen beschäftigen und das Erbe der Reformation auf seinen Beitrag zu den nötigen Transformationsprozessen  befragen.  Am Sonntag, dem 2. Juli macht sich die Generalversammlung auf den Weg nach Berlin. Im Berliner Dom feiern wir einen Festgottesdienst, an dem zahlreiche leitende Geistliche aus verschiedenen Ländern und Kontinenten teilnehmen. Das ZDF überträgt den Gottesdienst live ab 9.30 Uhr.


Wenn Sie am Gottesdienst im Berliner Dom teilnehmen möchten, nehmen sie bitte bis 9.00 Uhr Ihre Plätze ein. Danach ist kein Einlass mehr möglich.

 

Ein Musikfest für die ganze Stadt

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Der Berliner Dom beteiligt sich in diesem Jahr mit seinen musikalischen Ensembles und Gästen an der Berliner Fête de la Musique. Wir möchten damit unsere Ensembles einem breiteren Publikum vorstellen.

 

Vor dem Dom, Richtung Lustgarten wird deshalb am 21. Juni nachmittags und abends viel musiziert. Die Dom-Fète beginnt mit dem Staats- und Domchor Berlin. Um 17:30 Uhr sind die Nachwuchsgruppen dran mit ‚Freude schöner Götterfunken‘ – einem Programm, das teilweise zum Mitsingen einlädt. Ab 18:30 singen die Jungen und Männer des Konzertchores Lieder aus Frankreich, Südafrika und Deutschland.


Um 19:00 Uhr tritt der Bläserkreis der Landeskirche auf und um 19:45 Uhr der Oratorienchor der Berliner Domkantorei. Die Sängerinnen und Sänger präsentieren musikalische Highlights aus verschiedenen Oratorien, wie zum Beispiel Händels ‚Hallelujah‘. Ab 20:30 singt der Kantatenchor der Berliner Domkantorei die Messe solennelle von Vierne. Den Abschluss der Dom-Fète bildet das Ensemble Hauptstadtblech, das um 21:15 Uhr Musik von Barock bis Filmmusik präsentiert.

 

Reformationsjubiläen in Geschichte und Gegenwart

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Jedes Jahrhundert hat die Reformation gefeiert und ihr Denkmäler gesetzt. Die unterschiedlich gezeichneten Bilder stellen an uns die Frage: Was ist für uns an Luther & Co. aktuell?


Für die Aufklärung war Luther ihr Vorläufer, derjenige, der die Gewissensfreiheit gebracht hat. Im 19. Jahrhundert beherrschte vor allem das Bild vom „Deutschesten aller Deutschen“ die Reden zum Reformationsjubiläum. Erinnern hat damit immer einen starken Gegenwartsbezug, denn jede Zeit hat vor allem das ihr Eigene im Reformationsgedenken zur Sprache gebracht. Diese historische Erkenntnis relativiert unseren Blick auf unsere eigene Vorstellung von der Reformation und fragt uns, wie wir uns selbst in den Feiern zur Sprache bringen.


Frau Prof. Dr. Dorothea Wendebourg hat sich in den letzten Jahren intensiv mit den Jubiläen der letzten Jahrhunderte in Publikationen und Vorträgen auseinandergesetzt. In Kürze wird von ihr eine neue Monographie zu diesem interessanten Thema erscheinen. Sie wird uns einen Überblick über das Reformationsgedenken der letzten Jahrhunderte geben und in einem Ausblick der Frage nachgehen, was für uns in der Gegenwart an der Reformation von Bedeutung ist.
 
Berliner Dom, Sophie-Charlotte-Saal, 19. Mai 2017, 19 Uhr

 

Vortrag - Der Berliner Dom im Jahre 1933

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In der Weimarer Republik stand der Berliner Dom aufseiten der politisch rechten Kreise. Aber wie verhielt er sich gegenüber dem 1933 frisch an die Macht gekommenen Nationalsozialismus?

In die Schlagzeilen der 20er und frühen 30er Jahre geriet besonders der noch von Wilhelm II. ernannte Hof- und Domprediger Bruno Doehring. In seinen Predigten ritt er heftige Attacken gegen den Weimarer Staat und seine Repräsentanten. Dennoch zeigen die Vorgänge im Dom nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler ein ambivalentes Bild. Der neuen Regierung wurde der Dom für das erste Staatsbegräbnis im Dritten Reich überlassen und der Kreuzberger DC-Pfarrer Hossenfelder hob bei dieser Gelegenheit den NS-Märtyrerkult auf die erste evangelische Kanzel des Deutschen Reiches. So sehr die Domprediger die „nationale Erhebung“ begrüßten, standen sie der NS-Weltanschauung aber fremd gegenüber. Im heraufziehenden Kirchenkampf stellte das Domkirchenkollegium den Kirchraum daher den kirchenpolitischen Kräften zur Verfügung, die einer nationalsozialistischen Durchdringung der ev. Kirche wehren wollten. Und sogar deutlich hitlerkritische Worte waren im Dom zu hören.

Der Vortrag wirft einen Blick auf dieses spannende und spannungsreiche Jahr der Berliner Domgeschichte. Er wird organisiert vom Verein für Berlin-Brandenburgische Kirchengeschichte. Alle interessierten Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen.

Theologische Fakultät, HU-Berlin, Erdgeschoss, 11. Mai, 18 Uhr
Referent: Patrick Holschuh

 
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