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König David

Konzert
Samstag, Juni 23, 2007 At 20:00

von Arthur Honegger
Sopran: Martina Schänzle
Alt: Sandra Marks
Tenor: Dirk Kleinke
Sprecher: Henning Westphal
Sprecherin: Lydia Schamschula
Mitglieder des Rundfunksinfonieorchesters Berlin
Berliner Domkantorei
Leitung: Domkantor Tobias Brommann
25/21/18/13/8/4 €

Die Uraufführung des „König David“ im Juni 1921 war so ein Erfolg, dass sofort weitere Aufführungen angesetzt werden mussten. Das Werk machte den bis dahin unbekannten Komponisten Arthur Honegger über Nacht weltbekannt und fand selbst bei den konservativen Kritikern in England Anerkennung.
Honegger hatte den Auftrag zur Vertonung des biblischen Dramas „Le Roi David“ des Schweizer Dichters René Morax gern angenommen, weil er „ein biblischer Komponist“ sein wollte. Der große Erfolg des Werkes regte auch andere Komponisten zu biblischen Oratorien an.
Der Text erzählt vom Leben und Wirken des biblischen Königs David – von der Wahl des Hirtenjungen David bis zu seinem Tod. Honegger illustriert dies episodenhaft mit 27 knappen, einprägsamen Musikstücken. Da die Entstehung des Oratoriums unter einem gewissen Zeitdruck stand, hatte Honegger nicht die Möglichkeit, das Werk vor der Uraufführung grundlegend zu bearbeiten. Aus diesem Grund entstand eine Musik, die von großer Ideenvielfalt und Spontaneität nur so sprüht. Die einzelnen Szenen sind eine bild- und farbenreiche Schilderung der blitzlichtartig erfassten Begebenheiten. Besonders eindrucksvoll: Die Beschwörung der Hexe von Endor mit geisterhaften Klängen! Die Chor-Hymnik gipfelt am Ende des zweiten Teils in einem ausschwingenden Halleluja, das am Ende des Werkes wiederkehrt.
Die überschwänglichen Reaktionen des Publikums im Berliner Dom (2005) führen jetzt, zwei Jahre später zu einem weiteren Konzert mit diesem eigenwilligen Oratorium.