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Glanz deines ewigen Ruhmes!

Samstag, Juni 10, 2017 At 20:00
Category: Konzert

Geistliche Werke von Giacomo Meyerbeer in einer
Bearbeitung für Streicher, Klavier/Orgel und Sopran

Andrea Chudak (Sopran)
Neue Preußische Philharmonie
Jakub Sawicki (Orgel / Klavier)
Dario Salvi (Dirigent)

14,– / erm. 8,– Euro

Kartenverkauf
Konzertkasse im Dom
Telefon (030) 202 69 136, Montag bis Samstag: 9.00-19.00 Uhr; Sonntag: 12.00-19.00 Uhr
und an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie über
ticketonline.com.

Geboren wurde Meyerbeer in Rüdersorf bei Berlin. Sein jugendlicher Name war Meyer Beer; etwa ab 1810 nannte er sich Jacob Meyerbeer, eine kurze Zeit Jacques Meyerbeer, und sein späterer Künstlername Giacomo nebst dem Familiennamen Meyerbeer war in dieser Zeit nichts Ungewöhnliches. Letztlich war es auch eine Referenz vor seinem italienischen Publikum, dass ihn durch den fulminanten Erfolg seiner letzten italienischen Oper mit an die Spitze der europäischen Oper hievte und seinem Namen in der Opernwelt ein nicht mehr wegzudenkendes Gewicht gab.
Seit einigen Jahren hat an das Interesse an Meyerbeer wieder zugenommen, so z.B. arbeitet die Deutsche Oper Berlin ab der Saison 2015/16 an einem über sich mehrere Jahre erstreckenden Meyerbeer-Zyklus.
Die Sopranistin Andrea Chudak (Deutschland) und der Dirigent Dario Salvi (England)sind zwei versierte Musiker, die sich in den letzten Jahren mit großem Engagement der Musik Giacomo Meyerbeers angenommen haben und mit Leidenschaft an der Aufführung seiner Musik arbeiten. Beispiele dafür sind u.a. die CD „Giacomo Meyerbeer – Lieder“ (Andrea Chudak , Sopran und Andreas Schulz, Klavier) oder die neu herausgegebenen Notenmaterialien zum Meyerbeer‘schen Singspiel „Das Brandenburger Tor“ durch Dario Salvi.
Nun widmen sich die beiden Musiker der religiösen Musik Giacomo Meyerbeers, die zum größten Teil aus dem kirchenmusikalischen Leben verschwunden sind. Dabei bergen Chudak und Salvi wahre Schätze, die einen starken Berliner Bezug haben - einige seiner Psalmvertonungen schrieb er für den Staats- und Domchor Berlin; oder sie wurden erstmals in Berlin aufgeführt, wie z.B. das Oratorium „Gott und die Natur“ im Jahr 1811.
Andere Werke wie das Oratorium „L’imitation de Jesus Christ“ erschienen zwar auch in deutscher Ausgabe, hatten nur wenige nachweisbare Aufführungen in London und anderen europäischen Ländern und werden in den Bearbeitungen für Sopran, Streichorchester und Orgel/ Klavier erstmalig in Berlin erklingen.