Kalender

Monatsansicht Monatsansicht Wochenansicht Wochenansicht Rubriken Rubriken Suchen Suchen

Wochenansicht

Sonntag, 01. Okt 2017 - Samstag, 07. Okt 2017
vorherige Woche vorherige Woche  Woche 40nächste Woche nächste Woche
Vergangene Termine ausblenden   |    Gekürzte Ansicht    |   Druckansicht
Vergangener Termin!Sonntag, 01. Oktober 2017
10:00
Gottesdienst
Festgottesdienst mit Abendmahl
Erntedankfest
Präses Manfred Rekowski, Evangelische Kirche im Rheinland
Domprediger Thomas C. Müller
Trompete: Stephan Rudolph
Domorganist Andreas Sieling
Übersetzung
Kindergottesdienst
18:00
Gottesdienst
Abendgottesdienst mit Abendmahl
Erntedankfest
Dompredigerin Dr. Petra Zimmermann
Domprediger Thomas C. Müller
Domprediger Michael Kösling
Sopran: Christina Elbe
Domorganist Andreas Sieling
Vergangener Termin!Montag, 02. Oktober 2017
19:00
Gottesdienst
Liturgische Vesper am Petrusaltar
mit Mitgliedern des Johanniter- und Malteserordens

Geschichte und Bedeutung des Stundengebets:
Seit 1997 gibt es die ständige Einrichtung eines Stundengebets am Petrusaltar des Doms zu Berlin. Als liturgische Vesper wird es seither an jedem ersten Montag des Monats um 19.00 Uhr gefeiert.
Sie ist eine öffentliche, ökumenische und gemeinsame Gebetszeit von Mitgliedern der Domgemeinde, des Johanniter- und Malteserordens sowie Dombesuchern. Alle sind herzlich eingeladen!
Das Stundengebet gründet in der monastischen Tradition liturgischer Gebete zu den Tageszeiten. Es dient der geistlichen Stärkung, der Fürbitte, dem Lobpreis und Dank. Das Stundengebet ist eingebunden in eine 1400-jährige christlich-abendländische Tradition, die unter Papst Gregor I. (540-604) als Wechselgesang für geistliche Kommunitäten begründet, von Luther geschätzt worden ist und vom Orden als gregorianischer Gesang gepflegt wird.
Liturgische Grundlage für das Stundengebet bildet das Evangelische Gesangbuch, das nach seiner Neuerscheinung 1993 unter EG 782ff. ausdrücklich zu den Tageszeitengebeten einlädt: „Die Psalmen der Bibel laden dazu ein, den Tagesablauf mit dem Lobgesang zu beginnen und zu beenden. So halten es Juden und Christen. In der Kirche haben sich dafür schon früh eigene Gottesdienstformen entwickelt. Sie wurden, besonders in klösterlicher Tradition, um weitere Gottesdienste zu den Tageszeiten, so das Mittagsgebet und das Nachtgebet, ergänzt. Ihre Singformen wurzeln in der Alten Kirche und im Mittelalter. Ihre Gestalt ist ganz vom biblischen Wort bestimmt. Der einstimmige Wechselgesang hat dabei eine sammelnde und einprägende Kraft.“
Im katholischen Gotteslob wird dazu unter Nr. 627 ausgeführt: „Seit ältesten Zeiten unserer Kirche versammelt sich die Gemeinde regelmäßig am Morgen und Abend, um das Lob Gottes zu singen und seinen Segen für den beginnenden Tag und die beginnende Nacht zu erbitten. Im klösterlichen Leben wurden auch weitere Stunden des Tages durch gemeinsames Beten geheiligt“.

Stundengebet als geistliche Stärkung:
Psalmodiert wird in deutscher Gregorianik. Der einstimmige Wechselgesang zwischen Kantor/Liturg und Gemeinde entfaltet eine sammelnde Kraft und schafft einen geistlichen Raum der Stille und Hinwendung zu Gottes Wort.
Als Lobpreis, Dank- und Fürbittengebet stiftet es im Wechselgesang ein Dreifaches:
• Gemeinschaft mit unserm HERRn, Jesus Christus,
• Gebetsgemeinschaft mit Christen aller Denomination und
• Es bewahrt uns in seiner gelebten Tradition die liturgische Gemeinschaft mit der ganzen Kirche.

Somit wird das Stundengebet zu einer starken ökumenischen Klammer und zu einer über die Jahrhunderte gleich bleibenden Ausdrucksform christlichen Glaubenszeugnisses Diese liturgische Form ist zugleich Ausdruck einer Spiritualität, die das geistliche Leben in der Kirche und im Orden zu allen Zeiten bestimmt hat.

Worauf es beim Stundengebet ankommt:

Dass es zum Lob, Preis, zur Ehre Gottes und als Dank geschieht:
• um den geistlichen Reichtum des Lobpreises wieder neu zu erfahren;
• als wiederkehrende Gebetszeit in stets gleicher Form;
• als geheiligte Zeit an herausgehobenem Ort bei hereinbrechender Nacht.

Dass es aus dem Geist heraus ökumenisch ist:
• um vereint im Heiligen Geist Gemeinschaft mit Christus zu halten, der uns zuspricht: Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, will ich mitten unter ihnen sein;
• um Ökumene spürbar mit Leben zu erfüllen und voranzubringen;
• um den einen Orden der Johanniter und Malteser historisch zu verdeutlichen.


Dass es offen ist:
• um unsere „Nächsten“ in Fürbitte und Gebet mit hineinzunehmen;
• um diejenigen „draußen vor den Zäunen und Toren der Stadt“ zu bitten, teilzunehmen;
• um in unserer säkularisierten Welt ein Zeichen für lebendiges Christsein zu setzen.

Dass die liturgische Form unverändert bleibt:
• als verbindende Kraft, die „Beheimatung“ in einer wechselvollen Welt schafft;
• die nur am Wort der Heiligen Schrift orientiert, somit allen Christen gleichermaßen vertraut ist und durch ihre Wiederholung Raum für Meditation eröffnet;
• wozu neben dem Psalmodieren, der Schriftlesung und dem Fürbittengebet auch die Stille gehört. „Stille ist das stumme Dasein vor Gott. Sie ist der geöffnete Raum, in den das Reden Gottes fällt. Sie ist der heilige Mantel, den Gott um uns legt, um unsere Seelen vor dem lauten Treiben der Welt zu schützen, damit wir nur auf sein und Jesu heilbringendes Wort hören“. (Christusbruderschaft Selbitz).
20:00
Konzert
Trompetenreich!
Konzert für Orgel und 7 Trompeten
Werke von Bach, Mozart u.a.
Masonic Trumpet Ensemble
(Lars Ranch, Gert Skovlod Hattesen, Peter Holling, Ole Andersen, Erden Bilgen, Johannes Huprich, Christian Meyers)
Torben Krebs, Orgel

16,- / erm. 10,- €

Kartenverkauf
Konzertkasse im Dom
Telefon (030) 202 69 136, Montag bis Samstag: 9.00-19.00 Uhr; Sonntag: 12.00-19.00 Uhr
und an den bekannten Vorverkaufsstellen sowie über
ticketonline.com.

Der jubilierende Ton einer Trompete, die im Berliner Dom erklingt, ergreift in der Regel jeden Zuhörer. Der ungewöhnlich majestätische Klang von gleich sieben Trompeten, die gemeinsam mit der großen Sauerorgel bei diesem Konzert zu hören sind, wird Sie begeistern. Eigens für das Konzert wurden zahlreiche Stücke von Solotrompeter Lars Ranch bearbeitet, so dass die Werke auch für diese ungewöhnliche Zusammensetzung spielbar sind. So erklingt zum Beispiel der ‚Marsch der Priester‘ aus Mozarts Zauberflöte mit sieben Trompeten. An dem Abend werden zudem Stücke mit kleinerer Besetzung gespielt und eine bislang noch nie gehörte Jazz-Neukomposition von Christian Meyers - ‚Out of the Darkness‘.



Vergangener Termin!Dienstag, 03. Oktober 2017
10:00
Gottesdienst
Gottesdienst zum Tag der deutschen Einheit
Tag der Deutschen Einheit
Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge
Domprediger Michael Kösling
Trompete: Stephan Rudolph
Domorganist Andreas Sieling


Vergangener Termin!Donnerstag, 05. Oktober 2017
18:30
Gemeindeveranstaltung
Christentum für Einsteiger
Die Taufe ist das wunderbarste Ereignis, das alles verändert
im Leben eines Christen. Gott sagt Ja zu dir und du zu IHM.
ER macht dich neu und schenkt dir Geist, Kraft, Hilfe und
Trost. Wer sich auf den Weg des Glaubens macht, hat Fragen,
braucht Anleitung und Unterstützung, Begleitung und
Ermutigung. Für alle, die neugierig sind und diesen Weg zu
Gott hingehen möchten, ist der Taufunterricht die Vorbereitungszeit.
An zehn Abenden beschäftigen wir uns mit
den wichtigsten Themen unseres Glaubens und werden zugleich
dessen gewahr, wie Gott uns nahekommt und tröstet.
Auch wer noch unentschlossen ist und vielleicht nur
einen Zipfelchen Glaube in sich hat, ist herzlich willkommen.
Vom 21. September 2017 bis 30. November 2017
Jeden Donnerstag jeweils von 18.30 Uhr bis 21.00 Uhr
Leitung: Pfarrerin Birte Biebuyck
Veranstaltungsort: Gemeinderaum I
19:00
Gemeindeveranstaltung
Heilsames Singen - Gesang verleiht der Seele Flügel
Schon im alten Israel hatte die Musik einen hohen Stellenwert, und war für ihre wohltuende Wirkung auf das Gemüt bekannt. Heute weiß man: Singen ist ein "Gesundheitserreger" ersten Ranges - ein Lebenselixier, das heilsame und gesundheitsfördernde Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele hat. Dies umso stärker, je mehr wir aus Freude und Spaß - also aus dem Herzen - singen. Diese Freude steht im Vordergrund, wenn wir gemeinsam Abendlieder und neue geistliche Lieder singen.

7. September / 21. September / 5. Oktober
19. Oktober / 2. November / 16. November
7. Dezember / 21. Dezember / 4. Januar
18. Januar / 1. Februar / 15. Februar
in der Regel jeden 1. und 3. Donnerstag um 19 Uhr

Leitung:
Pfarrerin i.R. Ingrid Ossig

Veranstaltungsort:
Schleiermacher-Zimmer

Weitere Informationen:
über die Domküsterei und Pfarrerin Ingrid Ossig
(ingrid.ossig@t-online.de)
Vergangener Termin!Freitag, 06. Oktober 2017
18:00
Gemeindeveranstaltung
Christliche Meditation
Wir üben das Herzensgebet als eine Form christlicher Meditation, die eine viele hundert Jahre alte Tradition aufweist. Im Raum des Schweigens geschieht Begegnung mit der geheimnisvollen Gegenwart Gottes in Jesus Christus, verborgen in der eigenen Herzenstiefe. Es geht darum, Gottes Gegenwart und sein stilles Wirken in uns selbst und im eigenen Leben wahrzunehmen. Die Abende dienen der Einübung und Vertiefung des Herzensgebetes/des kontemplativen Gebetes. Eingeladen sind Menschen, die Interesse am regelmäßigen Üben des kontemplativen Gebetes haben. Wer noch eine Einführung braucht, möge sich um 18 Uhr einfinden. Hilfreich ist aber der Besuch des Kurswochenendes »Einführung in die christliche Spritualität«.

8. September / 22. September / 6. Oktober
20. Oktober / 3. November / 17. November
8. Dezember / 22. Dezember / 12. Januar
26. Januar / 9. Februar / 23. Februar / 9. März
jeden 2. und 4. Freitag um 18 Uhr
ab 18 Uhr Ankommen, 18.30 Uhr Beginn der Meditation
(geöffnet ab 18 Uhr, nach 18.30 Uhr kein Einlass mehr)

Leitung:
Prof. Dr. Marina Lewkowicz (Kontemplationslehrerin)

Veranstaltungsort:
Schleiermacher-Zimmer

Weitere Informationen
über die Domküsterei und Prof. Dr. Marina Lewkowicz
(herzensgebet@berlinerdom.de)
Vergangener Termin!Samstag, 07. Oktober 2017
18:00
Gottesdienst
Domvesper in anglikanischer Tradition: Choral Evensong
Pfarrerin Birte Biebuyck
The English Choir Berlin
Leitung: Kathleen Bird